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Brustkrebs

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  • Brustkrebs

    Hallo,
    meine Mama hat einen Hirntumor und jetzt wurde festgestellt, dass sie außerdem noch Brustkrebs hat. Es sind beide Seiten befallen, die linke Seite ist am schlimmsten. Leider finde ich nur sehr wenig Informationen darüber. Sie bekommt jetzt Chemo als Tabletten und Infusionen. Nach der letzten Untersuchung hat sich eigentlich nichts verändert. Es geht ihr sehr schlecht. Zur Zeit ist sie ganz schön depremiert. Ich fühle mich so hilflos weil ich gar keine Angst empfinde wenn es um mich geht, aber wenn meine Familie betroffen ist habe ich sehr große Angst! Ich würde mal sehr gerne Eure Meinungen dazu hören! Ich habe von meiner Tante mitgeteilt. bekommen, wer alles aus unserer Familie (das was wir jetzt wissen) an Krebs erkrankt oder gestorben ist. Die Oma und Tante meiner Mama sind beide mit Mitte 40 an Brustkrebs gestorben. Mein Opa selbst hatte Nierenkrebs, ein Bruder hatte Lungenkrebs und der andere ist an Darmkrebs gestorben. Das war die Seite von dem Papa meiner Mutter. Die Mama meiner Mutter hatte schon mit Mitte 30 Eierstockkrebs, der Bruder meiner Mama ist an Leberkrebs gestorben, er wurde nur 36 Jahre alt. Meine Mama selbst hatte schon mit 12J. Blinddarmkrebs, mit 32J. Eierstockkrebs, mit 36J. Schilddrüsenkrebs und jetzt mit 53J. einen Hirntumor, Brustkrebs und Metastasen. Von meinem Papas Seite weiß ich nur, dass seine Schwester mit etwa 40J. auch Brustkrebs hatte. Viele haben mich jetzt schon gefragt, ob ich etwas Angst habe eventuell auch mal zu erkranken? Außerdem habe ich einen auffälligen Knoten in der Brust, dass wird alles noch weiter abgeklärt. Ich war jetzt schon sehr lange nicht mehr beim Frauenarzt gewesen. Viele halten mich schon für gaga, weil sie das absolut nicht verstehen können. Ich würde jedem anderen auch raten sofort zum Arzt zu gehen- Nur mir nicht!! Ich habe absolut eine Angst! Ich weiß, dass kann nicht normal sein. Aber es ist leider so. Ich fühle mich so hilflos!
    LG Mone


  • Re: Brustkrebs


    Hallo Mone,
    ich kann dich sehr, sehr gut verstehen. Deine Reaktion finde ich ganz normal, denn mir gehts genauso. Dann wären wir beide nicht Okay. Bestimmt nicht!!!!! Wir sind ganz NORMAL und es ist auch völlig in Ordnung Angst zu haben, man muß nur sich dieser Angst stellen und nicht den Kopf in den Sand stecken! Leichter gesagt, wie getan! Auch in meiner Familie besteht von beiden Seiten Krebsrisiko. Soviel wie du habe ich nicht mehr rausbekommen, da nur noch meine Eltern und deren Geschwister leben und damals hat "man" darüber nicht geredet. Auch ich bin kein Frauenarztgänger. Könnte man die Untersuchung nicht durch den Hals machen? () Hatte mich jetzt schon wieder 2 Jahre erfolgreich davor gedrückt und jetzt wurde bei einer Mammographie etwas gefunden. (siehe Beitrag Vaakumbiopsie) Auch ich bekam immer zu hören, wie kannst du nur, du mußt unbedingt gehen, stell dich nicht so an, ist doch garnicht schlimm etc. Da ich mich jetzt mit dem Thema OP auseinandersetzen muß, habe ich in einem Gespräch mit einer Freundin einen neuen Gedankenanstoß bekommen. Das ganze (vermutet sie, finde ich aber nicht schlecht) hat mit mangelnden Selbstwertgefühl zutun. Für alle anderen tun wir alles, aber "wir selbst sind es uns nicht wert"! Mit diesem Gedanken schlage ich mich zur Zeit herum. Wie schafft man es "sich etwas wert zu sein"? Seit 1 Woche müßte ich den Biopsietermin ausmachen, bis jetzt habe ich es noch nicht "geschafft". Faule Ausrede, ich habe Angst und ich sollte es mir wert sein!!!! Mein Kampf wird bestimmt noch länger dauern. Vielleicht konnte ich dir etwas helfen und du antwortest mir.
    Liebe Grüße
    Ulrike

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    • Re: Brustkrebs


      Vogel Strauß ist eine Variante, aus meiner Sicht nicht die beste...
      Man kann durchaus eine ganze Reihe Dinge testen, beispielsweise die sogenannten Brustkrebsgene.

      Obwohl ich eigentlich kein großer Befürworter solcher Untersuchungen bin, hier würde ich doch drüber nachdenken.

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      • Re: Brustkrebs


        Ja, leider kommt man durch den Hals nicht dahin, wo man beim FA hin muss...

        Ich würde "Kopf runter und durch" empfehlen. Und das sagt einer, der lieber zum Arbeiten in die Klinik geht, als selbst mit Herzklopfen zum Arzt.

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        • Re: Brustkrebs


          Hallo,
          lieben Dank!! Jetzt hat meine Mama mir noch gesagt, dass sie drei Kebsarten auf einmal hat. Einmal einen bösartigen Hirntumor (Stammhirngliom), Brustkrebs und die Hälfte der Eierstöcke die sie noch hat sind auch befallen.
          Ich habe mal gehört, dass man in etwa, auch ohne solch einen Gentest das Risiko an Krebs zu erkranken ermitteln kann. Stimmt das??
          LG Mone

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          • Re: Brustkrebs


            Das ist ziemlich unsicher. Eine genetische Beratung kann aber insgesamt doch sinnvoll sein.
            Dann muss man allerdings sehen, was man mit dem Ergebnis macht: Ignorieren, intensive Früherkennung, weitere Diagnostik, oder gar operative Eingriffe...

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            • Re: Brustkrebs


              Hallo,
              ganz ehrlich gesagt weiß ich gar nicht was ich machen soll.
              Stimmt es denn, dass meine Mama sich zuerst testen lassen muß bevor ich das machen könnte??
              LG Mone

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              • Re: Brustkrebs


                Das wäre mir neu. Eigentlich könnten Sie das auch so machen.

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