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Tamoxifengabe nach Brustkrebs

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  • Tamoxifengabe nach Brustkrebs

    Hallo zusammen,
    ich hatte Mitte November Brustkrebs (2,4 cm u. 1,2 cm) mit erhaltender OP. Danach 6 Chemos und bin nun mitten in 30 Bestrahlungen. Danach soll ich Tamoxifen 5 Jahre lang nehmen und fürchte mich sehr vor den Nebenwirkungen, wie grauer Star, Erblindung, Gebärmutterkrebs!!! Gelenkschmerzen, starke Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Ausschlag, Hitzewallungen und Durchblutungsstörungen usw. usw. Viele dieser Nebenwirkungen wurden bei 1 Person von 100 festgestellt!!! Ich habe richtig Bammel davor und überlege ernsthaft, dieTabletten nicht zu nehmen. Gibt es Jemanden hier, der Erfahrung damit hat?

    Mir gehts momentan so gut und das soll ich aufs Spiel setzen? Für 10%ige Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs nicht wiederkommt. Hab ich hier im Net irgendwo gelesen.

    Was meint der Doc hier dazu?

    Viele Grüße von Amazone53


  • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


    Hallo Amazone,

    also mir sagte die Ärztin gestern, dass die Antihormontherapie 20 % bringt. So kommst du von 60 % ohne weitere Behandlung auf 80 % Heilungschance und das ist ja schon eine ganze Menge.

    Auch ich habe Angst vor den Nebenwirkungen der AHT, die bei mir demnächst beginnen soll. Aber - warten wirs doch erstmal ab. Alle möglichen Nebenwirkungen werden wir ja kaum haben, vielleicht auch fast keine. Ich finde, ausprobieren sollte man es auf jeden Fall erst einmal.

    L.G.
    elly

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    • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


      Ich nehme es seit 2 Jahren und habe noch keine Nebenwirkungen, nur 3x in der Zeit haben mir für ein paar Stunden die Daumengelenke weh getan.
      Lies mal die Packungsbeilage von Aspirin oder ähnlichem, also nicht schon vorher etwas befürchten.
      Einfach dran denken das es auch Sinn macht.
      Alles Gute von gilian

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      • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


        danke Elli und Gilian für Eure schnelle Antwort.

        Sicher ist es auch gut, es erst mal zu probieren, aber der graue Star ist z. b. nicht mehr umkehrbar nur operabel!!

        Ich würde gern wissen, ob es hier Jemanden gibt, der diese Tabletten verweigert hat. Ob Jemand den Mut dazu hatte? Manche verweigern ja auch die Chemo... Stellt Euch vor, die Schwester auf der onkologischen Station sagte auf meine Frage, ob Sie eine Chemo machen würde: NEIN!! Da war mir vielleicht übel... Und ich habs trotzdem gemacht. Hatte mich nun gerade zwei Tage vorher durch die blöde Venenport-OP gequält..:-)

        Ach menno, es bleibt schwierig.

        Ich hoffe, Euch gehts gut. Viele Grüße von Amazone

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        • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


          Augenprobleme sind eher selten unter Tamoxifen. Ich habe sie bislang einmal erlebt. Auch sonst sollten Sie sich nicht zu sehr beunruhigen und geradezu auf irgendwelche Nebenwirkungen warten.

          Ob die Schwester übrigens ihre Meinung bei einer Erkrankung auch hätte, da bin ich mir nicht so sicher...

          Ablehnen kann man Alles, klar. Empfehlen würde ich es nicht. Versuchen Sie doch die Behandlung als eine Art Lebensversicherung für die nächsten fünf Jahre zu sehen. Sie sollen ja die Therapie nicht aus Spaß bekommen, sondern sie soll Ihnen helfen.

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          • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


            Hallo Amazone,

            es ist schon richtig, dass man durch Tamoxifen ernsthafte Augenerkrankungen bekommen kann....

            Habe durch die Einnahme fürchterliche Augenschmerzen bekommen,die den ganzen Tag andauerten.
            Während dieser Zeit fiel es mir unglaublich schwer irgendwo hinzugucken, Fernseh gucken, Lesen, u.s.w. da sie ständig gerötet waren....
            In meiner Familie ist er erblich bedingt wegen Grauen Star....
            Da habe ich einfach beschlossen sie abzusetzen!
            Mit Tamoxifen habe ich leider nur 2 Monate durchgehalten....

            Später versuchte ich es mit : ARIMIDEX und FEMARA ...

            Habe sie ebenfalls abgesetzt wegen anderen Nebenwirkungen (keine Augenschmerzen) !

            So, und zur Zeit nehme ich gar keine Tabletten mehr !!!
            Nur alle 3 Monate ZOLADEX Spritze.

            Bin so hin und her, weiss nicht was ich machen soll????

            LG Rihanna

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            • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


              Danke für Ihren Beitrag zu meinem Problem. Nun bin ich leider immer noch nicht weiter und kann mich nicht entscheiden. Aber ich habe ja noch 2 Wochen Zeit..

              Viele Grüße von Amazone

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              • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                Hallo Amazone,

                meine Mutter und meine Schwiegermutter machen seit ca. 1 1/2 Jahren beide eine AHT nach BK mit. Bei meiner Mutter ist es nach 12 Jahren das zweite Mal.

                Während meine Mutter massiv mit Nebenwirkungen (Muskel.- und Gelenkschmerzen, des weiteren haben wir den Verdacht einer Demenz) kämpft, geht es meiner Schwiegermutter wirklich sehr gut. Beide haben erst Femara genommen und meine Mutter ist auf Grund der Nebewirkungen dann auf Arimidex umgestiegen. Wurde bei ihr aber nicht besser.

                Ich denke es ist zu mindest einen Versuch wert.

                LG Susanne

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                • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                  Ich habe gerade letzte Woche eine klare Aussage von Prof. Possinger aus Berlin zur AHT gehört, die auch eigene Erfahrungen bestätigen: Man hat tatsächlich festgestellt, dass die Frauen, die besonders und den Nebenwirkungen leiden, auch besonders von der AHT profitieren.

                  Daher halte ich es für besser, durchzuhalten, auch wenn es schwerfällt.

                  Kommentar


                  • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                    Danke liebe Rihanna, Suse und Herrn Glöckner für die Antworten zu meinem Problem.

                    Liebe Rihanna, ich verstehe Dich nur zu gut, Deine Unsicherheit und Ängste. Aber vor allem bewundere ich Deinen Mut, die Tabletten abzusetzen. Du bist die erste, die ich hier treffe, die das gewagt hat. Wahrscheinlich werde ich es erst mal versuchen, diese blöden Dinger zu nehmen. Aber bei den geringsten Nebenwirkungen höre ich auf damit. Zumal ich glaube, dass ich mir diesen ollen Krebs durch Hormongabe (3 Jahre Estradot25) geholt habe.. Naja, wer weiß das schon so genau.

                    Ach Suse, dass man davon Demenz bekommen kann, wusste ich noch gar nicht.. *menno* es wird ja immer besser. :-) Deiner Mutter und Schwiegermutter wünsche ich alles Gute.

                    So nun wünsche ich allen einen schönen Sonntag. LG.Amazone

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                    • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                      Hallo Amazone,

                      nicht dass wir uns missverstanden haben. Wir haben bei meiner Mutter auf Grund vieler Veränderungen den Verdacht einer Demenz. Ich beziehe das im Augenblick noch nicht auf die einnahme von Arimidex.
                      Ob das so ist, oder ihr Gedächtnisverlust andere Ursachen hat, bleibt noch abzuklären.

                      LG Susanne

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                      • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                        Hallo Amazone,

                        ich (49) nehme seit knapp 10 Monaten Tamoxifen und habe gelegentlich etwas Knochenschmerzen in den Beinen und extreme Hitzewallungen nachts, das mag aber vielleicht auch an der Einahmezeit liegen, ich nehme sie abends ein.

                        Ansonsten kann ich keine Nebenwirkungen bei mir feststellen und auch wenn es nervig ist das man nachts "Literweise" alles ausschwitzt, nehme ich das gerne in Kauf solange die AHT mir hilft den BK zu besiegen.

                        Ich an Deiner Stelle würde jedoch erstmal mit der AHT beginnen und dann schauen welche oder ob überhaupt Nebenwirkungen auftreten, da ja letztendlich jeder Mensch anders reagiert und falls nötig könnte man ja auch noch ein Medikamentenwechsel in Betracht ziehen.

                        Lg.Cornelia

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                        • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                          danke liebe Cornelia für Deine ausführliche Antwort. Mich würde auch noch interessieren, wieviel Du zugenommen hast in der Zeit der Hormoneinnahme.
                          Viele Grüße von Amazone

                          Kommentar


                          • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                            danke liebe Suse für diese Info, das beruhigt mich doch ungemein.

                            Dir und Deiner Familie alles Gute wünscht Amazone

                            Kommentar


                            • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                              ()))Hallo, ich habe mich gerade heute erst hier eingelesen, ich nehme die tamoxifen 20 jetzt schon seit fast 10 Monaten und habe zwei Ärzte um rat gefragt, ob ich sie wirklich nehmen soll. Beide meinten sofort und ohne bedenken, denn so sei es sehr wahrscheinlich, das ich dann mit dem Krebs ruhe habe.
                              Natürlich sind die Extremen Schweißausbrüche nicht angehnem, aber ich will Leben und dann wirds halt geschluckt....
                              Ich denke das mein Onkologe, Hausarzt sowie Zahnarzt das alle drei sich nicht so irren können.
                              Viel glück, und bedenke alle Seiten. Glg. KarinMaria

                              Kommentar


                              • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                Hallöchen,

                                ja leider leider sind ein paar Kilo´s mehr auf der Waage zu sehen, habe das zuerst auf die Advents- und Weihnachtszeit geschoben...weil man da ja so fürchterlich unbeherrscht zuschlägt. ;-)

                                Seit Anfang diesen Jahres, esse ich stressbedingt kaum etwas...nehme aber leider auch nicht ab....wäre daher meine Schlussfolgerung kann nur die AHT sein.

                                Amazone, ich rede hier auch nicht von Gewichtszunahme in Zentnerform, sonder es handelt sich so um die 6-7 Kilo die ich zugelegt habe und das ist ja nun eigentlich auch kein Weltuntergang.

                                Lg.Cornelia

                                Kommentar


                                • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                  Wie schon geschrieben: Auftretende Nebenwirkungen, wie gerade extreme Hitzewallungen, sind nicht nur als Nebenwirkungen zu betrachten, sondern auch als Zeichen, dass das Ganze funktioniert, das System beeinflussbar ist und damit, statistisch gesehen, besser wirkt als bei Frauen, die gar keine Nebenwirkungen haben.

                                  Kommentar


                                  • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                    Sie irren nicht, sondern sehen dies wirklich als sinnvoll an, was die AHT auch wirklich ist.
                                    Im Vergleich zur Chemotherapie eher geringe Nebenwirkungen und eine hohe Wirksamkeit über eine lange Zeit.

                                    Kommentar


                                    • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                      na gut, langsam habt ihr mich hier alle überzeugt und ich werde das mistzeugs nehmen. ok? viele liebe grüße danke euch allen für Eure Ratschläge

                                      Kommentar


                                      • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                        Ich denke, dass die Entscheidung richtig ist.

                                        Kommentar


                                        • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                          Hallo,

                                          ich (44) nehme Tamoxiphen seit April 2008 und habe nur eine der genannten Nebenwirkungen, nämlich Gewichtszunahme von ca. 5 Kilo - diese lassen sich allerdings bei regelmäßigen Ausdauersport auch wieder weg bekommen. Auch meine Mutter (72)nimmt seit 2007 Tamoxiphen ohne Probleme.


                                          Ganz selten schmerzen die Gelenke nach dem Aufstehen - dauert aber nur ein paar Sekunden. Auf die Knochen geht Tamoxiphen auf jeden Fall nicht. Ich würde das Risiko nicht eingehen, bei meiner gesunden Brust wiederholt Krebs zu bekommen, zudem mir die kranke Brust komplett abgenommen und wieder aufgebaut wurde.

                                          Viele Grüße

                                          susanne

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                                          • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                            Liebe Amazone53,
                                            ich nehme auch Tamoxifen seit Januar 2009. Die Hitzewallungen machen mir auch sehr zu schaffen (Bin 43) Ich nehme die Tablette immer Abends. Tagsüber habe ich dadurch keine Hitzewallungen. Ich bilde mir ein, das die abendliche Einnahme besser ist.
                                            Regelmäßig gehe ich auch zum Frauenarzt. Unterleibssono ist nun ganz wichtig. Wegen der Nebenwirkung "Gebärmutterhalskrebs" . Die Knochen bzw. die Gelenke tun manchmal weh.
                                            Aber ansonsten vertrage ich die Tablette sehr gut. Dicker bin ich nicht geworden. BIn wieder so, wie vor der Chemo. Ich achte auf meine Ernährung. Ich wünsche Dir alles gute! Tini

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                                            • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                              Liebe Susanne und liebe Tine, danke Euch beiden für Eure Antwort.

                                              Ich habe mich der überwältigenden Mehrheit hier angeschlossen und nehme das Zeugs jetzt seit 1 Woche. Noch merke ich nix. Bin mal gespannt.

                                              Ansonsten ist der Satz mit dem Gebärmutterhalskrebs z. B. schon bemerkenswert. Sozusagen den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Ich weiss nicht...

                                              Ich habe noch 1 Woche Bestrahlung zu überstehen und freue mich nun erst mal auf das erste Bad. Mann wird das schön... tja, man ist bescheiden geworden, was?

                                              Ich wünsche Euch alles Gute. Viele Grüße von Amazone

                                              Kommentar


                                              • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                                Liebe Susanne und liebe Tine, danke Euch beiden für Eure Antwort.

                                                Ich habe mich der überwältigenden Mehrheit hier angeschlossen und nehme das Zeugs jetzt seit 1 Woche. Noch merke ich nix. Bin mal gespannt.

                                                Ansonsten ist der Satz mit dem Gebärmutterhalskrebs z. B. schon bemerkenswert. Sozusagen den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Ich weiss nicht...

                                                Ich habe noch 1 Woche Bestrahlung zu überstehen und freue mich nun erst mal auf das erste Bad. Mann wird das schön... tja, man ist bescheiden geworden, was?

                                                Ich wünsche Euch alles Gute. Viele Grüße an alle von Amazone

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                                                • Re: Tamoxifengabe nach Brustkrebs


                                                  Gebärmutterhalskrebs hängt nicht mit Tamoxifen zusammen, sondern der Gebärmutterkörperkrebs, der wesentlich besser zu behandeln ist, wenn er denn mal auftreten sollte, was ja insgesamt doch selten ist.

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