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Angst und mangelnde Belastbarkeit

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  • Angst und mangelnde Belastbarkeit

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage wie lange es dauert, dass man nach der Chemotherapie und ein Jahr Herceptin wieder voll belastbar ist ?

    Bei mir wurde im August 2007 die rechte Brust entfernt und es folgten 6 x FEC-Chemotherapien. Im Anschluss daran folgten alle 3 Wochen Herceptin-Infusionen. Seit Januar bin ich nun ohne Therapien. Im Februar wurde bei mir der Expander durch eine Silikoneinlage ersetzt.

    Soweit habe ich alles gut überstanden, jedoch muss ich leider feststellen, dass ich kräftemäßig und auch nervlich lange nicht mehr so gut belastbar bin. Zum einen bin ich jetzt wesentlich eher erschöpft als früher und irgendwelche Alltagsbelastungen machen mir wesentlich mehr zu schaffen. Nervlich bin ich oft schnell "zu Fuß". Vielleicht liegt das ja auch zum Teil daran, dass jetzt keine Behandlungen mehr erfolgen sondern nur noch Kontrollen, vor denen ich ziemliche Angst habe.

    Wie sind hier die allgemeinen Erfahrungen ? Oder kündigt sich durch solche geringe Belastbarkeit ein Rezidiv oder gar Metastasen an ?

    Gruß qurella


  • Re: Angst und mangelnde Belastbarkeit


    Hallo qurella,
    ich denke, das ist ganz normal. Ich hatte im März 07 Brust-OP. Danach folgten genau wie bei dir 6 x FEC, anschl. Bestrahlung u. seit Okt. 08 Antihormontherapie. Du musstest ja auch noch die Herceptin Prozedur durchmachen. Dies alles ist für den Körper eine große Belastung. Ich habe auch heute noch sehr mit mir zu kämpfen. Nach ein paar Treppenstufen komme ich mit dem Atmen nicht mehr nach u. der Puls rennt davon. Auch mit meinen Nerven u. Kräften geht es mir wie dir. Eben weil es mir seit dem nie so richtig gut ging, konnte ich mich für mehr Bewegung nicht begeistern. Mein Arzt meinte, ich solle mich langsam wieder an Sport wie schwimmen o. Rad fahren gewöhnen. Doch dieses fällt mir noch sehr schwer.
    Dass dies Anzeichen für ein Rezidiv o. gar Metastasen sind, kann ich mir nicht vorstellen.
    Ich denke, dass dir so viele Gedanken durch den Kopf gehen ist verständlich. Du musst dich erst wieder an ein Leben ohne Bahandlung gewöhnen u. das ist garnicht so einfach. Gib deinem Körper noch etwas Zeit. Du schaffst es. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute.
    Liebe Grüße Wuschele

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    • Re: Angst und mangelnde Belastbarkeit


      Hallo Gurella,

      so wie es Dir momentan geht, ging es mir anfangs ebenfalls. Sprich doch einfach noch einmal mit Deinem Arzt, denn es kann sich sehr gut um ein Fatigue - Syndrom handeln.
      Das ist bei einer Krebserkrankung nicht ungewöhnlich und Deine Symptome sprechen dafür.

      Liebe Grüße
      Eosina

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      • Re: Angst und mangelnde Belastbarkeit


        Das sehe ich auch so.
        Ansonsten empfiehlt man durchaus etwas körperliche Aktivität, da dies die Beschwerden lindern kann.

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        • Re: Angst und mangelnde Belastbarkeit


          Hallo Gurella,

          da muß ich Dr. Glöckner vollkommen Recht geben. Nachdem ich regelmäßig Sport getrieben habe, Nordic - Walking und Muckibude, Auto in der Garage gelassen und mich statt dessen auf`s Fahrrad schwang, ging es mir deutlich besser. Meine Belastbarkeit wurde erheblich stärker. Außerdem trainiere ich zusätzlich noch für das Sportabzeichen und freu mich, daß ich alle Bedingungen regelmäßig super erfülle. :-))

          Liebe Grüße
          Eosina

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          • Re: Angst und mangelnde Belastbarkeit


            Hallo Gruella!

            Ich habe ungefähr die gleiche Geschichte wie du hinter mir, bin allerdings beidseitig brustamputiert. Was deine Müdigkeit und geringe Belastbarkeit angeht, kann ich mich der Meinung von Dr. Glöckner nur anschließen. Ich habe während der ganzen Zeit ( Chemo, 6 Operationen und Bestrahlung) meinen Sport weiter gemacht. Ich laufe viel im Wald. Diese Ruhe und Abgeschiedenheit gibt mir immer wieder neue Kraft. Die Bewegung an der Luft läßt ganz schnell auch meine negativen Gedanken verschwinden. Man lernt, dass der eigene Körper überhaupt nicht so kaputt ist, wie man es vielleicht glaubt oder eingeredet bekommt. Wichtig allerdings dabei ist, dass du dich nicht überanstrengst. Dann macht es nämlich keinen Spaß mehr. Laß es ganz ruhig angehen, einfach nur bewegen an der frischen Luft.

            Chtina

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