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Lymphangiosis carcinomatosa

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  • Lymphangiosis carcinomatosa

    Ich wurde im Febr. 2008 an einem mäßig differenziertem invasiven duktalem Mamma Ca li. operiert. Es wurde eine Mastektomie vorgenommen, da im Gewebe um den Tumor noch Vorstufen gefunden wurden. Die Tumorklassifikation ist : ypT3; ypN1 (1/18) ; pL1 ; pV1 ; ypR0 ; ER neg.; PR IRS 2; Her2-neu neg. ; M0 ; G2 ; und Lymphangiosis carcinomatosa.
    Im Sept. 2008 wurden über dem Sternum 3 Metastasen entfernt und es wurde ein Befall der Lymphknoten der rechten!! Axilla festgestellt. Es wurden 13 LK entfernt, von denen 10 befallen waren. Klassifikation : pN1 (10/13LK); pM1; LYM.
    Ich bekam bei Entdeckung des Mamma Ca neoadj. Chemo - 6x TAC. Nach der Op 28 x Bestrahlung und nach dem Rezidiv - Op + 28 x Bestrahlung.
    Mich irritiert die Bezeichnung Lymphangiosis carcinomatosa - was bedeute das für mich ? Wie sieht meine Prognose aus? Werden meine rezidivfreien Zeiten wieder so kurz sein ? Was kann ich selbst tun? Wäre eine nochmalige Chemo angebracht? Gibt es eventuell Studien, bei denen ich ,,passe"? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen Ellen L.


  • Re: Lymphangiosis carcinomatosa


    Lymphangiosis carcinomatosa heißt, dass die Lymphgefäße deutlich befallen waren und gestaut.

    Ich denke, man sollte sich auch die rechte Brust, wenn nicht geschehen, sehr genau ansehen, da mn befürchten muss, dass dort auch ein Tumor sein könnte. Sieht man im Ultraschall und der Mammografie nichts, wäre hier ein MRT ratsam.

    Die Prognose und die Länge der rezidivfreien Intervalle kann man schwer einschätzen. Ein höheres Rezidivrisiko besteht aber schon wegen der negativen Hormonrezeptoren und des negativen HER-2. Eine neue Chemotherapie halte ich für sinnvoll.

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    • Re: Lymphangiosis carcinomatosa


      Sehr geehrter Herr Dr. Glöckner,
      erst einmal möchte ich mich für die Antwort bedanken.
      Als erstes möchte ich sagen, dass meine rechte Brust genau untersucht worden ist per Mammographie und Mammasono. Es konnten keine Herde nachgewiesen werden, aber ,,reichlich Schallschattenbildung im Bereich intramammärer Narben und Bindegewebsverdichtungen". Der Radiologe rät dringend zu einer Kontrolle im halbjährlichen Abstand. Ein MRT wurde nicht gemacht.
      Ich habe auch weiter Beschwerden in der Brust, die von einem aufgebogenen Metallclip im Op- gebiet herrühren sollen.
      Seit nunmehr 5 Wochen plage ich mich mit Durchfällen und Ober- und Unterbauchschmerzen (leichten) herrum. Der Sonobefund des Oberbauches bei der letzten Nachsorgeuntersuchung zeigte eine Leberzyste von 1,6 cm im Durchmesser.
      Ich habe auch seit 4 Wochen ständig Husten, der sehr hartnäckig ist und trotz der Gabe von Antibiotika nicht verschwindet.
      So langsam bin ich es leid, immer wieder zum Arzt zu gehen und meine kleinen Wehwehchen vorzutragen. Früher sagte man mir immer, mit ein wenig Bauchweh geht man doch nicht zum Arzt, aber bei der Vorgeschichte ist das etwas anders.
      Mein nächster Nachsorgetermin ist am 8.6 09 im Brustzentrum in Greifswald.
      Ich würde mich über einen Rat von Ihnen sehr freuen und verbleibe mit vielen Grüssen Ellen Ludwig

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      • Re: Lymphangiosis carcinomatosa


        Nun ja, kurzzeitige Beschwerden, sei es mal Durchfall oder Husten, ist kein Problem.
        Wenn das über mehrere Wochen geht, sollte man das doch erwähnen, also spätestens bei der nächsten Nachsorge.

        Eine Leberzyste sollte in der Größe keine Beschwerden machen.
        Nach sechs Wochen sollte ein Husten weg sein. Ist er es bis dahin nicht, halte ich eine weitere Diagnostik für sinnvoll.

        Klar ist man es irgendwann leid, Stammgast bei irgendwelchen Ärzten zu sein. Trotzdem ist es zuweilen denn doch ratsam.

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        • Re: Lymphangiosis carcinomatosa


          Danke für die schnelle Antwort. Ich werde am Montag nocheinmal zu meiner Hausärztin wegen des Hustens gehen und bei der Gelegenheit auch den Durchfall erwähnen.
          Beim nächsten Nachsorgetermin werde ich den OA auch davon in Kenntnis setzen. Mal sehen, was dann wieder alles an Untersuchungen auf mich zukommen.
          Zur Leberzyste meinte meine Ärztin auch nur, dass man diese beobachten sollte und solange sie keine Beschwerden macht, braucht man nichts unternehmen.
          Momentan habe ich sehr mit dem Lymphödem in beiden Armen und der Thoraxwand zu tun, aber ich bekomme ja regelmäßig Lymphdrainage. Es ist nur sehr unangenehm, wenn man z.B. die Arme nicht mehr an den Körper bekommt und rumläuft, als wenn man ,,Rasierklingen" unter den Armen hat.
          Wenn ich wieder Fragen habe und einen fachmännischen Rat brauche, dann melde ich mich bestimmt wieder hier.
          Bis dahin mit freundlichen Grüssen Ellen Ludwig

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