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wie sicher ist die Mammographie

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  • wie sicher ist die Mammographie

    Lieber Dr. Glöckner,
    ich hatte mich im vergangen Jahr schon 2x wegen wiederholter Abszesse in der linken Brust an Sie gewandt.

    2x wurde gespalten,und der letzte Abszess war im Oktober 2008.
    Im März ist die erste OP 1 Jahr her. Seitdem habe ich 17kg an Gewicht verloren. Im Winter gesellten sich dann Rücken und Nierenschmerzen (auch links) hinzu. Im Januar entdeckte ich geschwollene LK am Hals und am Schlüsselbein (davon 3 über 1 cm). Auf der rechten Halsseite war ein LK sogar auf 2,8 cm angeschwollen. Daraufhin wurde ein CT Lunge gemacht (ohne KM) und es gab keine auffälligen LK im Brustkorb. Blutwerte waren auch ok. Kein erhöhten Werte, keine aktiven Viren.

    Auf meinen Wunsch, wurde eine Mammographie gemacht.
    Auf dem Bildschrim des Gerätes, sah ich genau unter der BW einen Aprikosengroßen weißen Fleck. Ich bin fast zusammengebrochen, da er der Größe her, meinen Empfinden in der Brust (Fremdkörpergefühl) entspricht. Der OA den ich zur Bewertung der Mammographie sprechen konnte, meinte, er sieht auf dem Röntgenbild nix auffälliges. Nur dichtes Drüsengewebe. Damit gab ich mich dann erstmal zufrieden.
    Bei der Sono im Februar, war bis auf erweiterte Milchgänge, allerdings in der rechten Brust, nix auffälliges zu sehen. Auch kein geschwollener LK unter der Achsel. Allerdins wieder ein vergrößerter über dem linken Schlüßelbein. (Zur erinnerung, das MRT zeigte Kontrastmittelanreicherungen an beiden Brüsten im vorderen Drittel)..
    Mittlerweile schmiere ich täglich mehrfach Progestogel auf die Brust um mir Linderung zu verschaffen. Auch tut mein Becken weh, bzw die Sitzhöcker, und das Schambein.
    War daraufhin gestern wieder bei meinem FA, der sah sich kurz die Brust an,sagte prima nix gerötet, alles bestens. Er tastete kurz unten rum ab, auch da alles prima, geschwollen LK in der Leiste sind nicht zu tasten. (Laut Sono im Feb. 1,8cm)...
    Meine Bedenken, wieso geht es mir seit der ersten OP immer miserabler, der Gewichtsverlst, die Schmerzen in der Brust, die LK, quittierte er mit dem Vorschlag ich solle mir Psychologische Hilfe suchen. Meine Frage ob die Knochenschmerzen mit einem Vitamin D Mangel (der im Blut festgestellt wurde), einhergehen können, quittierte er mit, das mit dem Mangel können sie vergessen, sie haben ja keine Osteoporose mit 37...

    Lieber Doc, was kann ich tun? Eine Überweisung in ein Brustzentrum, werde ich von ihm nicht bekommen. Zumal er hier in NRW nicht unbekannt ist bzgl. Brust-ops.

    Soll ich einfach alles so hinnehmen?
    Ich bin Mutter zweier Kinder 5 und 9 Jahre alt,wir leiden alle unter der doch sehr belastenden Situation.
    Im Winter hatten Sie mir den Tipp gegeben es solle mal eine Galaktographie gemacht werden und ein Hormonstatus. Beides wurde nicht gemacht. Ich kann ja nicht alles privat veranlassen. Habe auch mal einen Tumormarker CA 19 machen lassen, der war nicht erhöht.
    Kann ich einfach in ein BZ fahren und mich selber einweisen? Wie sind denn da meine Rechte?
    Habe nach meiner gestrigen Erfahrung, Angst, das sie mich nicht ernst nehmen (Mammo ist ja O.B.) und mich als Psychisch krank einstufen (Zitat mein Gyn)...
    Was sollen wir nur tun? Danke eine sehr verzweifelte Mai..


  • Re: wie sicher ist die Mammographie


    Die Mammografie ist das eine. Die Gewichtsabnahme das andere. Ich würde nicht unbedingt einen Zusammenhang sehen. Man kann ihn nicht ausschließen, aber es kann ja durchaus etwas ganz anderes sein. Das sollte man nicht aus den Augen verlieren. Ich denke, dass vieleicht der Hausarzt auch ein Ansprechpartner sein könnte, ggf. auch ein Internist.

    Ansonsten kann man in den meisten Brustzentren sich auch selbst einen Termin zu einer Zweitmeinung besorgen.

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