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Alternative zu Betablocker

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  • Alternative zu Betablocker

    Ich bin weiblich, 32 Jahre alt und habe wohl seit ich 17 bin Bluthochdruck.
    Ich bin ca. 155 cm groß, wiege ca. 60 Kg, arbeite im Büro, 3 - 6 mal die Woche mach ich für ca. 1-2 Stunden Sport, ich koche grundsätzlich alles ohne Salz und nur Geflügel, Nichtraucher, Nichttrinker (selten mal ein Glas Wein) - das erst mal zu meiner Person.
    Im November 2013 hab ich aufgehört, vorm zu-Bett-gehen noch eine Zigarette zu rauchen und seitdem hab ich Schlafprobleme. Ich kann abends einfach nicht einschlafen. Aufgrund dessen bin ich im August diesen Jahres also vor ca 2 Monaten zum Arzt und dort wurde dann eine Langzeitmessung gemacht, woraufhin mir Betablocker verschrieben wurden.
    In der ersten Woche der Einnahme hatte ich etwas Probleme mit Müdigkeit, was wohl daran lag, dass durch die Betablocker mein Puls von 80-90 auf 60-70 gedrückt wurde. Mein Blutdruck ist von Durchschnitt 181 zu 123 derzeit runter auf so 135 zu 95. Ich selbst bemerke keine Änderung oder Wirkung oder so. Fühl mich genauso wie vorher. Bis halt auf die Müdigkeit die ersten Tage. Aber das Schlafproblem hab ich immer noch.

    Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem ... mein Mann möchte nicht, dass ich Betablocker nehme weshalb es fast täglich Streit gibt. Da die 50er Packung jetzt eh fast leer ist, würd ich mir gern etwas anderes geben lassen. Was gibt es denn für Alternativen? Würd gern vorher daheim darüber diskutieren, bevor es wieder Streit gibt und ich alle paar Wochen dann die Medikamente wechsel.

    Ich weiß auch nicht so genau, warum er es nicht will. Wenn ich ihn frage, sagt er nur "frag die Mama und die Oma ... die werden es dir schon erzählen" - aber genau das möchte ich nicht. Ich möchte nicht, dass jemand davon was weiß. Warum nicht? Weils keinen was angeht! Ich hab unter anderem auch keine Lust, mir dann immer dieses Krankheitsgebabbel anhören zu müssen.

    Also wäre es einfach nur toll, wenn ich ein paar andere "Medikamentvorschläge" bekommen könnte, um die in Ruhe daheim und mit meinem Arzt zu besprechen.

  • Re: Alternative zu Betablocker

    Hallo,
    zum ersten, bitte den bisher eingenommenen Betablocker NICHT abrupt absetzen! Zudem sollte der Ständige Medikamenten-Wechsel unterlassen werden!
    Jedes Medikament kann leider Unerwünschte Wirkungen ( Nebenwirkungen) haben, diese bessern sich jedoch oft nach längerer Einnahme!
    Dieses kann zur Folge haben, dass der Blutdruck plötzlich noch mehr ansteigt!

    So ein Betablocker muss "ausgeschlichen" ( d.h. langsam in der Dosierung herabdosiert ) werden!

    Da dein Blutdruck ohne Medikament schon gefährlich hoch war (!!), also das Risiko für Atherosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall um ein vielfaches erhöht, rate ich dir dringend, dieses Medikament/ oder eben ein anderes in Absprache deines Behandelnden Arztes BITTE weiter einzunehmen!

    Dein Mann verlangt von dir, dass du dein Leben Riskierst!
    Leider scheint er mit dem Thema Bluthochdruck nicht sonderlich vertraut !?
    Weiß ER denn SEINEN Blutdruckwert??

    Gäbe es eine einfache Alternative zu diesem ( Lebenswichtigen!!) Betablocker, hätte dir der Arzt das sicherlich als erstes vorgeschlagen!
    Weder Oma´"Hausmittelchen" oder Mama´s "Wunder-Kräuter" sind hier angesagt!

    Betablocker werden nicht aus "Spaß" verschrieben, sondern, weil die Gefahr ,an einem der oben genannten Gefährlichen Krankheiten zu Sterben einfach zu hoch ist!!

    Zusätzlich zu den Medikamenten kannst du Kardio-und Ausdauersport machen, dieses Trainiert das Herz und den Kreislauf, und kann den Blutdruck Positiv beeinflussen , lasse dich z.b. bei deinem Arzt, Kardiologen oder der Krankenkasse Kostenlos beraten.

    Hier eine Interessante Seite zum Thema Bluthochdruck:

    http://www.herz.hexal.de/erkrankunge...uck/risiko.php

    Dein Mann sollte es mal lesen, ich hoffe, es findet dann ein Umdenken statt bei ihm,

    alles gute, Nesty



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    • Re: Alternative zu Betablocker

      Hallo Nesty,
      danke für die Anwort (hab ich leider n bissl spät erst gesehen, deshalb erst jetzt meine Antwort).

      Mein Mann ist selbst in der Medizin tätig. Von daher auch seine Meinung dazu.
      Ich will ja, dass er mir seine Meinung sagt und hab auch kein Problem damit, nach Alternativen / anderen Mitteln / etc. zu kucken.
      Er kennt auch seine Werte. Da wir beide sehr viel Sport treiben, werden die regelmäßig kontrolliert.

      Ich mach 3-5 mal die Woche Sport für ca. 2 Stunden (Ausdauer, Kraft, Konzentration, Flexibilität, Kurse) seit ca. 2 Jahren.
      Noch mehr geht da bald nicht.

      Momentan hab ich mit dem Arzt schon n bissl "rumexperimentiert" mit anderen Medikamenten.
      August und September hatte ich nur die Betablocker. Bis auf Schmerzen in den Waden beim Sport, war da soweit alles ok.
      Im Oktober Felodipin bekommen (morgens in Kombi mit dem Beta und abends nur die eine). Aber diese hab ich wohl nicht vertragen. Meinem Magen-Darm-Trakt gings die 4 Woche ziemlich mies.
      Ende letzte Woche war ich (wegen den ständigen Magen-Darm-Problemen) wieder dort und hab jetzt Ramipril bekommen.
      Mal kucken, wie sich das verhält. Auf alle Fälle gehts dem Magen-Darm-Trakt schon besser.
      Wie hat der Arzt gesagt "wir sind ja noch in der Probier-Phase".

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