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ratlos - Blasenschmerzen

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  • ratlos - Blasenschmerzen

    Hallo, ich leide seit einiger Zeit unter unregelmäßig auftretenden Blasenschmerzen, die zwar nicht so schlimm sind an sich, aber nach so langer Zeit doch tierisch an den Nerven nagen. (

    Angefangen hat alles damit, dass ich mir im Herbst 2005 die Pille habe verschreiben lassen(bevor hier ein falscher Verdacht aufkommt: meine Blasenentzündungen haben mit Sex nichts zu tun. Den hatte ich vor der Pille genaus häufig und es ist nichts passiert. Wir haben auch nicht die ganze Zeit mit Kondomen verhütet, in der Zeit nach dem Eisprung/kurz vor der Regel z.B. nicht). Nach 1-2 Monaten hatte ich dann ab und zu ein Ziehen/Kribbeln im Unterleib (konnte damals noch nicht zuordnen dass das der Blasenboden war), das aber nach 2 Tagen meist wieder wegging. Habe es also nicht weiter beachtet. Wegen anderer Probleme war ich öfter bei diversen Frauenärzten (Einreissende Haut im Intimbereich), bis dann nach 5 Monaten (!) ein Östrogenmangel festgestellt wurde, der die SChleimhäute ausgetrocknet hat. Ich bekam daraufhin eine stärkere Pille und zumindest dieses Problem hatte sich dann erledigt. Doch kurz nachdem ich die Pillegewechselt hatte (da konnten die Hormone die Schleimhäute ja noch nicht schnell genug wieder aufbauen, waren erst 3 Tage Einnahme) bekam ich leider eine Blasenentzündung. Mit viel trinken war das Gefühl wasserlassen zu müssen schnell wieder weg, doch die Stelle am Blasenboden die vorher ab und zu gekribbelt hatte tat jetzt weh. Ich bin daraufhin zum Hausarzt, der mir ein Antibiotikum verschrieb (Kepinol). Die Beschwerden wurden daraufhin stärker. Er überwies mich zum Frauenarzt. Dort konnte aber auch nur festgestellt werden, dass der Blasenboden gereizt wäre und das mit viel trinken schon wieder wegginge. Nach ein paar Tagen war auch alles wieder okay. Doch leider bekam ich in den darauffolgenden Monaten so ziemlich ale 2 Woche ein BE, war wohl durch die Pille anfällig dafür geworden und je öfter Bakterien gefunden wurden und ich mit Antibiotika behandelt wurde (insgesamt 3 Mal), desto länger dauerte es, bis die SChmerzen nach der Entzündung wieder verschwanden. Nachdem ich dann im Sommer 2 Monate Ruhe hatte freute ich mich schon, dass endlich alles vorbei ist und bin öfter Schwimmen gewesen (etwas kühler Baggersee). DA waren die SChmerzen dann wieder da. Der Hausarzt konnte keine Bakterien feststellen und auf meine Frage hin ob das einfach nur eine gereizte SChleimhaut sein könnte meinte er das könne sein, verschrieb mir aber trotzdem ein Antibiotikum (diesmal Firin). Wieder dasselbe: di SChmerzen wurden stärker und klangen nach einiger Zeit nach Absetzen des Antibiotikums wieder ab. Da mir das ganze komisch vorkam ließ ich mich von einer Urologin untersuchen. Das war eine Woche nach dem Besuch beim Hausarzt. Dort wurde auch im Urinnichts festgestellt, Kultur und Harnröhrenabstrich waren ohne Befund. Sie meinte auch, die SChleimhaut wäre gereizt und verschrieb mir Vesikur. Das half aber nicht gegen die Beschwerde, sondern sorgte lediglich dafür, dass ich nicht mehr richtig gesprürt habe, wann die Blase eigentlich richtig voll ist. Das hat sich aber mittlerweile wieder gegeben seit ich das Medikament nicht mehr nehme.
    Das Problem besteht allerdings weiterhin. Ich habe das gefühl, dass der Blasenboden irgendwie wund/gereizt ist und sich das einfach nicht gibt. Wie gesagt, es kann keine Entzündung festgestellt werden mittlerweile und es tut auch nicht immer gleichstark weh. Wenn ich mal zuwenig trinke, mich verkühle oder die Blase mechanisch beansprucht wird (zuviel Sex... im normalen Rahmen stört das nicht weiter) tut es mal ein paar Tage mehr weh, dann wird es wieder weniger... manchmal ist es auch so, dass ich so nichts spüre, aber wenn ich mit den finger von der Scheide aus den Blasenboden bisschen abtaste (komme da ja nicht soo gut hin, aber immerhin etwas) dann merke ich, dass die Blase noch alles andere als wieder gesund ist. Ich verstehe ja, dass die SChleimhaut wohl etwas länger braucht um sich zu erholen, aber das geht schon Monate so. Dasmit dem Baden war im Juli und so langsam bekomme ich Angst, dass ich das Ganze nie loswerde. Dabei hatte ich noch vor einem Jahr im Sommer keine Probleme konnte Schwimmen gehen etc und hatte keine Probleme. Werde mir nochmal einen Termin bei einem anderen Urologen holen und mich nochmal durchchecken lassen ob da nicht doch etwas anderes vorliegt. Aber ich wüsste nicht was. Es kann doch nicht so lange dauern bis alles wieder gut ist, oder? Interessant ist, dass ich sonst keine Beschwerden habe, keinen häufigeren Harndrang, kein Brennen, nur eben dieses "wunde" Gefühl.

    Wäre nett, wenn Sie Ihre Meinung zu dem FAll äußern könnten. Ich mache mir langsam echt Sorgen. ( Früher hatte ich nur ganz selten Blasenentzündungen ca. 3 in eminem ganzen Leben (bin 21) und da hatte ich nach der ersten Antibiotikatablette keine Beschwerden mehr.


  • Re: ratlos - Blasenschmerzen


    Hallo
    ich kämpfe mit dem gleichen Problem schon zwei Jahre ohne Ergebniss.Keiner kann mir helfen.
    Nach Vesikur einnahme trage ich seit anderthalb Jahren ein Blasenpflaster das aber auch nicht wirklich hilft.War heute beim Doc der stellte mo wieder eine heftige Blasenentzündung fest.
    Das tut sehr weh und die Zeit ist auch schon lange mit diesem Kampf.
    LG

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    • Re: ratlos - Blasenschmerzen


      Hallo,

      Ich habe diese Beschwerden seit 5 (!!) Jahren. Sie begannen während der Schwangerschaft. Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt, dachte, ich habe eine chronische Blasenentzündung. Aber keine Zeichen von Bakterien.
      Nach der Schwangerschaft war etwa 1-1,5 Jahre Ruhe. Und seither treten die Schmerzen etwa alle paar Monate auf. Es ist ein starker Druck bis hin zu Schmerzen auf der Blase und man meint, jetzt beginnt eine Blasenentzündung. Ich war schon bei zahlreichen Ärzten und es wurde nie was festgestellt. Mittlerweile glaube ich, ich habe etwas in oder an der Blase sitzen, eine Zysthe oder Verwachsungen.
      Was ist denn dieses Blasenpflaster?Und kann es mit auch helfen?
      Bzw hat jemand eine Idee was ich tun kann?
      Ich mus dazu sagen, dass wir jegliche Art von Krebs in der Familie haben und dass ich zusätzlich 3x eine Laproskopie bekam und mir 1x sog. Endomitriose-Verwachsungen an der Bauchdecke entfernt wurden.
      Nun weigert sich aber meine Ärztin einen erneuten Eingriff vorzunehmen, da sie meint, es bestünde kein dringender Verdacht auf eine Endomitriose und jeder Eingriff verursache neue Verwachsungen. Ich habe aber nach 5 Jahren Arztbesuchen und Schmerztabletten keine Lust mehr und bekomme schon bei jedem erneuten Blasendruck Heulanfälle. Man konn doch damit nicht einfach leben...!!
      Dazu kommt neuerdings auch eine leichte Inkontinenz, d.h. beim nießen oder husten verliere ich Urin, kann ihn nicht halten. Aso ich bin 34....das kann doch nicht sein...

      Wer weiß Rat?

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      • Re: ratlos - Blasenschmerzen


        kann eine blasensenkung sein, wie auch verwachsungen der blase mit der bauchdecke. endo kann nachwachsen, ab zum spezialisten !

        lg

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        • Re: ratlos - Blasenschmerzen


          Hi,

          Die symptome sind die von Interstitielle Zystitis/Cystitis (IC)! Ich habe "IC" schon seit ueber 10 jahren.
          ())) Check mal diese "IC" online networks ueber IC:
          http://www.ica-ev.de/
          und wer gut english kann, dieses network hat eine ganze menge info. ueber IC. www.ic-network.com/

          Persoenlich habe ich weder in den USA, (komme aus Californien), noch in Deutschland nichts gefunden was mir geholfen hat. Habe auch schon Botox versucht, hat aber nicht geholfen!! () Good Luck!! Kayla

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