• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Mutter 73 verhält sich falsch

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Mutter 73 verhält sich falsch

    Meine Mutter hat seit geraumer Zeit "Probleme" den Urin in der Blase zu halten, wenn sie z.B. hustet etc (nicht ungewöhnlich aber eine Ursache muss es geben) .sie besteht darauf, dass das in ihrem Alter (73) völlig normal ist (genauso wie ihr Übergewicht, ihre haushohen Cholesterinwerte, ihren hohen Blutdruck, ihr ständiges Sodbrennen, ihre erhöhten Zuckerwerte etc) Für all das verschreibt ihr ihre Internistin ohne Weiteres Medikamente - ohne auch nur die Lebensführung meiner Mutter zu hinterfragen - das nur zur Erklärung.

    Während zweier Krankenhausaufenhalte haben die Ärzte jedesmal (beim Preoperativen Urin-check) eine starke Blasenentzündung bei ihr festgestellt, die sofort mit Antibiotika behandelt wurden, und jedesmal wurde ihr mehrfach geraten mehr zu trinken (das erzähle ich ihr schon seit Jahren - aber ich bin ja nur die nervige Tochter)....Da meine Mutter aber nie irgendwelche Schmerzen und Brennen o.ä. verspürte, hat sie "entschlossen" dass die im Krankenhaus spinnen...und offenbar hält es auch ihre Internistin nicht für nötig, diesem Problem auf den Grund zu gehen und bestätigt damit die "Meinung" meiner Mutter auch noch...sie trinkt einfach noch weniger, dann muss sie nicht so oft aufstehen um zur Toilette zu gehen und dann tröpfelt es auch nicht so oft und dann kann sie eben nicht mal länger als 20 Minuten ihre Wohnung verlassen ...des Weiteren - und das ist mir sehr unangenehm das hier anzusprechen - sie ist unglaublich geizig...und benützt die dünnen Inkontinenzeinlagen mehrere Tage hintereinander...was garantiert auch ein Grund ist, für die Infektionen - und die Infektionen sind vermutlich der Grund für ihre Blasenschwäche...das "Problem" könnte gelöst/gemildert werden, eine Niereninfektion könnte vermieden werden...aber wenn ich sie darauf anspreche dann reagiert sie extremst aggressiv und beschwert sich bei meiner Schwester und ihrer Ärztin über mich...und wenn sie einen Grund gefunden hat, um auf MICH böse zu sein (das kann alles oder nichts sein), dann hat sie einen Grund um jede Eigeninitiative, jeden Gedanken bezüglich, was sie selbst tun könnte (ohne Medikamente) aus ihrem Kopf zu verbannen...ich weiß nicht mehr was ich tun soll...mein Vater ist sterbenskrank (Krebs, Chorea, Herz, etc) und sie tut so gut wie alles, um selbst zum Pflegefall zu werden...


  • RE: Mutter 73 verhält sich falsch


    Sie haben in allen Punkten Recht.
    Nur nennen Sie mir den Fall wo die Mutter auf die Empfehlungen und Ratschläge ihrer Tochter gehört hat.
    Versuchen Sie ihr Bestes Ihre Mutter zum Besuch bei einem Gynäkologen oder gar Urologen zu bewegen.
    Viele Grüße
    Dr. H. Hollberg

    Kommentar


    • RE: Mutter 73 verhält sich falsch


      Vielen Dank für ihre Antwort und Ihren Rat...

      Das Kuriose ist - mein Vater hat Blasenkrebs (mehr als eine Ausschabung und monatliche Installationschemo würde er aber nicht überleben - Vollnarkose geht nicht mehr) - jedenfalls kennen wir von daher den behandelnden Urologen sehr gut...ein sehr fähiger Mann, der meiner Mutter sofort einen Spezialtermin einräumen würde (sie mag Spezial ;oD)...aber ich kann sie nicht mal dazu überreden, einfach beim nächsten Termin (wenn wir mit meinem Vater da sind) eine Urinprobe dazulassen...die Ärzte in der Klinik haben ihr ganz genau erklärt, was passieren kann, wenn sie das nicht regelmäßig kontrollieren lässt...aber schon der Gedanke an "Das und das müssen sie selbst aktiv zu ihrer Genesung beitragen" empfindet sie als Zumutung...in allen Bereichen. Das Thema Gynäkologe ist für meine Mutter ein absolutes Tabu...sie ist vor gut 35 Jahren ihrer Gebährmutter(Eierstöcke etc) entledigt worden, und ist danach nicht mal mehr zu den Kontrolluntersuchungen gegangen...Hormonpillen hat ihr unser damaliger Hausarzt verschrieben...selbst vorher war sie nie beim Gyn (daher war eine Totalop notwendig)...selbst während ihrer Schwangerschaften nicht...sie ist die Herrin vom Planeten:Meine Krankheiten, mein Befinden hat absolut gar nichts mit mir oder meiner Lebensführung zu tun...von daher brauch ich mir auch nicht das Gesabbel von meiner Tochter oder Ärzten, die mich kretisieren, anhören...andererseits geht sie aber mit ihren diversen Krankheiten hausieren und gibt regelrecht damit an (außer mit ihrem Choseterinspiegel ;oP)...und natürlich verlangt sie absolute Rücksichtnahme, Verständnis, Aufmerksamkeit und MITLEID...Mein Fehler, mein Problem...ich würde das gerne alles verstehen

      Ich verstehe allerdings auch die behandelnde Internistin nicht...vielleicht hat die aber auch schon das Handtuch geworfen

      Kommentar

      Lädt...
      X