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Blasenschmerzen

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  • Blasenschmerzen

    Sg. Doktoren!
    Ich weiß nicht ob ich in diesem Forum wirklich richtig bin, aber ich riskiere einmal die Frage.
    Ich hab seit ca. 10 Tagen Schmerzen in der Blase. Ich habe den Harn anschauen lassen. Dieser war bis auf Ery die nachweisbar waren ok. Der Schmerz wird aber trotz viel trinken einfach nicht besser. (Ich stehe unter Endoxan-Therapie) Nun zu meiner Frage: Gibt es Blasenerkrankungen bei denen kein Eiweiß oder Leukos im Harn sind?
    Außerdem verliere ich in letzter Zeit vorallem beim Husten ungewollt immer etwas Urin. Vielleicht hätten sie auch hier einen Tipp für mich.
    Herzlichen Dank im Voraus
    Alexander


  • RE: Blasenschmerzen


    Hallo Alexander,
    Endoxan kann eine Blasenentzündung, sog. Endoxan-Zystitis, verursachen. Sie sollten unbedingt einen Urologen aufsuchen. Die Endoxan-Behandlung muss durch ein Medikament begleitet werden, welches die schädlichen Substanzen im Urin, Abbauprodukte des Endoxan, neutralisiert. Es heisst Uromitexan oder Mesna.
    Gruss, Dr. Dill.

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    • RE: Blasenschmerzen


      Sg. Dr.Dill!
      Erstmal herzlichen Dank für ihre Antwort. Ich habe jedoch noch eine Frage.
      Kann es zu dieser Blasenentzündung denn ohne die *klassischen* Entzündungsanzeichen im Harn auch kommen? Ich habe ja kein Eiweiß und keine Leukos im Harn, weshalb mein Hausarzt meint ich brauche keine Therapie. Die Schmerzen werden allerdings immer schlimmer.
      Herzlichen Dank im Voraus
      Alexander

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      • RE: Blasenschmerzen


        Nicht immer sind Bakterien Ursache für eine entzündliche Reaktion der Harnblase. Ihre Harnblase reagiert auf die Abbauprodukte von Endoxan und muß mitbehandelt werden. Wenden Sie sich an einen Urologen.
        Dr. Hollberg

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        • RE: Blasenschmerzen


          Liebe Docs!
          Herzlichen Dank für den Tipp! Ich war nachdem mein Hausarzt mir nach erneuter Harnkontrolle wieder sagte ich kann keine Blasenentzündung haben und würd mir die Schmerzen in der Blase mehr oder weniger nur einbilden da *nur* Blut im Harn sei, auf Grund ihres Tipps ( und weil die Schmerzen immer unerträglicher wurden) beim Urologen. Ich habe wie sie bereits vermutet hatten eine Endoxan-Zystitis. Der Arzt konnte mein Schmerzen sofort verstehen und ich werde nun dagegen behandelt und bekomme wie auch von ihnen vorgeschlagen zum Endoxan jetzt Uromitexan. Ich bin Ihnen wirklich dankbar, denn meine Schmerzen nehmen jetzt ab.
          Liebe und dankbare Grüße
          Alexander

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          • Re: Blasenschmerzen


            Hallo,
            ich kämpfe schon seit zwei Jahren mit Blasenschmerzen.Doch kein Arzt konnte mir richtig helfen.Seit anderthalb Jahren trage ich täglich ein Blasenpflaster.
            Es hilft aber auch nicht wirklich.
            LG Meli

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            • Re: RE: Blasenschmerzen


              Was ist das denn für eine Behandlung? Blut im Urin ist nicht "normal", sowie auch Leukozyten im Urin definitiv auch nicht normal sind.

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              • Re: Blasenschmerzen


                Hallo,

                Ich habe diese Beschwerden seit 5 (!!) Jahren. Sie begannen während der Schwangerschaft. Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt, dachte, ich habe eine chronische Blasenentzündung. Aber keine Zeichen von Bakterien.
                Nach der Schwangerschaft war etwa 1-1,5 Jahre Ruhe. Und seither treten die Schmerzen etwa alle paar Monate auf. Es ist ein starker Druck bis hin zu Schmerzen auf der Blase und man meint, jetzt beginnt eine Blasenentzündung. Ich war schon bei zahlreichen Ärzten und es wurde nie was festgestellt. Mittlerweile glaube ich, ich habe etwas in oder an der Blase sitzen, eine Zysthe oder Verwachsungen.
                Was ist denn dieses Blasenpflaster?Und kann es mit auch helfen?
                Bzw hat jemand eine Idee was ich tun kann?
                Ich mus dazu sagen, dass wir jegliche Art von Krebs in der Familie haben und dass ich zusätzlich 3x eine Laproskopie bekam und mir 1x sog. Endomitriose-Verwachsungen an der Bauchdecke entfernt wurden.
                Nun weigert sich aber meine Ärztin einen erneuten Eingriff vorzunehmen, da sie meint, es bestünde kein dringender Verdacht auf eine Endomitriose und jeder Eingriff verursache neue Verwachsungen. Ich habe aber nach 5 Jahren Arztbesuchen und Schmerztabletten keine Lust mehr und bekomme schon bei jedem erneuten Blasendruck Heulanfälle. Man konn doch damit nicht einfach leben...!!

                Wer weiß Rat?

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