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Blut im Urin / Teststreifen

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  • Blut im Urin / Teststreifen

    ~~Hallo, ich bin neu hier und etwas verunsichert. Bei mir wurde jetzt über mehrere Wochen durch Urinteststreifen Blut im Urin festgestellt. Beim Hausarzt sowie bei eigenen Tests zuhause. Nun war ich beim Urologen, Ultraschall und Blasenspiegelung waren unauffällig. Der Urintest beim Urologen (mikroskopisch) hat kein Blut im Urin ergeben. Beim Test durch Teststreifen zuhause aber nach wie vor Blut. Wie kann das sein, hatte jemand schon ähnliches erlebt. Welches Ergebniss ist denn nun aussagekräftiger? Bin nach wie vor nicht wirklich beruhigt? Über Antworten würde ich mich freuen!!

  • Re: Blut im Urin / Teststreifen

    Ja hatte ich auch schon oft. Dein Hausarzt hat genau wie Du nur Schnelltests, die sind nicht sooo genau.Sie könne auch schnell verfälschen. Vor Deiner Regel und danach können sie schon Blut anzeigen, steht auch in der Beschreibung. Auch nach dem Sex kann durch eine Kontaktblutung etwas Blut, dass man mit bloßem Auge nicht erkennt, im Urin sein. Auf jeden Fall ist der Test beim Urologen am genausten. Sie haben keine Schnellsticks ,sondern andere Geräte dafür. Ich hatte auch schon mal, dass die Schnelltests nichts anzeigten, ich Beschwerden hatte und beim Urologen Leukos im Urin gefunden wurden, da der Test genauer ist. Oder hatte laut Hausarzt immer noch Leukos,ab zum Urolgen und der Test ergab dass alles gut ist.
    Wieso hat der Urologe direkt eine Blasenspiegelung gemacht??

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    • Re: Blut im Urin / Teststreifen

      Hatte auf der Überweisung stehen, "seit Wochen Hämaturie", daher die Blasenspiegelung denke ich! Jedenfalls erstmal vielen Dank für eure Antworten. Finde die Sache komisch, und kann es mir nicht recht erklären. Der Arzt geht auch nicht darauf ein (hat evtl. auch keine Erklärung??). Er sagt nur, bei ihm wird immer mikroskopisch untersucht! Hab ihn drei Wochen nochmals einen Kontrolltermin. Hoffe ich bring die ganze Sache jetzt erstmal aus dem Kopf! Belastet mich schon irgendwie! Danke für lesen und eure Einschätzung!

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      • Re: Blut im Urin / Teststreifen

        Es gibt Menschen die haben immer Blut im Urin. Ich hab mal was drin,mal nicht. Der Urologe sagte mir, das könne so viele Ursachen haben und man würde nur bei Beschwerden es behandeln müssen oder wenn viel Blut drin ist schaut man halt nach der Ursache. Wenn selbst die Blasenspiegelung sagt, es ist alles ok, Du keine Schmerzen hast, dann ist alles gut. Zumal der Urologe ja in seinen viel genaueren Test noch nicht mal Blut fand! Ich verlasse mich fast nur noch auf die Aussagen des Urologen. Hab schon 2x beim Hausarzt Leukos drin gehabt und der Urologe machte einen genauen Test und es war rein garnix.

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        • Re: Blut im Urin / Teststreifen

          Hallo Pustewind, vielen Dank für deine Antwort. Du hast mich einigermaßen beruhigt! Es ist so dass lt. den Teststreifen erst in letzter Zeit immer Blut nachgewiesen wurde, früher nie. Deshalb konnte ich mir das nicht so recht erklären. Aber ich verlass ich jetzt mal auf den Urologen und werde zuhause nicht mehr testen. In drei Wochen muss ich eh nochmal zur Kontrolle. Vielen lieben Dank aber nochmal...

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          • Re: Blut im Urin / Teststreifen

            Hallo ihr Lieben, ich bin ganz neu hier, hoffe aber hier ein paar Erfahrungswerte austauschen zu können. Ich schrieb mal meine Krankheitsgeschichte dazu, ich will aber eigntlich unten stehende Fragen beantwortet wissen....

            Ich hab seit 5 JAhren immer wieder Blasenentzündungen nach dem Sex und musste daher bis zu 12 Mal Antibiotikum im Jahr nehemen, zu letzt sogar alle 3 Wochen. Dazu kam eine Chlamydien INfektion, sodass ich deswegen auch nochmal 3 Wochen am Stück Antibiotikum nehmen musste. Dazu kamen starke Darmbeschwerden, wie Durchfall, Krämpfe Bauchschmerzen, Blähungen, insgesamt Verdauungsstörungen (bis zu 10 mal Stuhlgang oft auch verbunden mit Schmerzen), Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und immer langsam aber sicher litt auch miene Psyche enorm an dieser Odyssee.

            Das schlimme ist, dass mir kein Arzt zugehört hat und mir nur immer weiter Antibiotikum verschrieben wurde. Erst nach 5 JAhren, da ich zum Glück nie aufgegeben habe zu Ärzten zu gehen, auch wenn ich Ärtze nur noch für Straftäter hielt, hat ein Arzt sich endlich meiner angenommen und ziemlich schnell herausgefunden, dass mein Immunsystem koplett zerstört war, sowie alles an Abwehr in der Darmflora. Ich litt antibiotikumsbedingt an einer sehr sehr starken Dysbiose, alle Vitamine waren im dreistelligen Minusbereich.

            Eine Darmspiegelung, sowie weter Blutuntersuchungen ergaben, dass mein Darm entzündet ist und ich unter morbus chron und colitis, sowie clostridien leide (alles duch die Antibiotika verursacht). Es war also kein Wunder, warum ich immer wieder Blasenentzündungen bekam und konnte sogar nochfroh sein, dass ich mir keine schlimmeren Infektionen (außer Grippen und Erkältungen)zugezogen hab, da ich nämlich nichts mehr hätte abwehren können. Darm-und Immunsystemaufbau sind sehr mühsehlig und kostspielig.
            Witzigerweise übernimmt die Krannkenkasse zwar das krankmachende Antibiotikum, aber nicht die zu Heilung notwendigen Präparate. Jede weiter Antibiokikaeinnahme wäre mein Verderben.
            Und jede weiter Diagnose eines Harnwegsinekt hätte mich noch in die Klapse gebracht, da Verzweiflung schon kein Ausdruck mehr war. Jetzt da ich ja aber die Ursache für diese Blasenentzündungen kenne, konnte ich das Problem angehen. Nun ja ich nehme also jetzt schon seit 3-4 Monaten Präparate zum Darmaufbau, Vitamine zum Immunsystemafbau, sowie Präparate zur Stärkung der Blase und verzichte auf Geschlechtsverkehr mit meinem liebevollen Partner. Die Wahrscheinlichkeit eine Blasenentzündung zu kriegen ist gleich Null.

            Seit ein Paar Wochen hab ich nun Beschwerden wie brennen, jucken und stechen in der Scheide und Schmerzen beim hinsetzen, sowie ziehen im unterleib. Ich bin daraufhin zum Frauenarzt, da ich einen Pilz vermutet habe. Eine Blasenentzündung ist nämlich quasi unmöglich, dennoch wollte ich auch diese ausschließen. Am 11.5. habe ich mit diesen Beschwerden Urin beim Frauenarzt testen lassen und mir einen Termin zur UNtersuchung(Abstrich/Ultraschall etc.) geben lassen. An dem Tag war der Urin völlig in Ordnung. Am 20.5. hatte ich dann den Termin und sollte vorher auch nochmal Urin abgeben. Als ich dann ins Besprechungszimmer gerufen wurde, teilte mir der arzt mit ich habe einen Harnwegsinfekt. Ich hab ihn angeschaut und gesagt, dass das nicht sein kann und versucht ihm auch zu erklären warum das nicht sein kann. Dennoch glaubt man einem Testergebnis dann schon irgenwo, so dass ich in Tränen ausgebrochen bin und ihn gebenten hab mich auf einen Pilz zu untersuchen, da die Balsenentzündung nicht sei kann, da ich auch nicht diese starken Schmerzen wie sonst immer hatte. Er wollte mich aber nichtmal untersuchen und hat mir ohne es vorher festzustellen eine Salbe gegen Vaginalpilz und Antibiotikum verschrieben. Ich hab ihn dann gebeten mir den Befund auszudrucken, da ich jetzt alles genaustens dokumentiere. Aber auch das ging nicht. Ich hab aber nicht locker gelassen, bis er mir dann letztlich den Befund auf ein Post it aufgeschrieben hat. Ich war absolut fassungslos. Was für beschissene Ärzte hat Deutschland eigentlich???? Daraufhin bin ich völlig aufgelöst und ohne eine Erklärung zum Urologen und hab da auch nochmal Urin abgegeben. Es war zwar kein Arzt da, aber die Arzthelferin hat den Urin durch die Maschine gejagt. Dort stellte sich heraus, dass der Urin völlig in Ordnung ist. Sie hat mir den Befund auch sofort ausgedruckt. Jetzt weiß ich nicht was ich glauben soll.

            In meinen Augen ist das Ergebnis des Urologen das richtige, aber wie kann ein Teststreifen dann so ein klares Ergebnis anzeigen? Kann ein (meines erachtens nach vorhandener) Scheidenpilz den Teststreifen verfälschen, so dass er die selben Ergebnisse wie bei einer Blasenentzündung anzeigt???????? Leukos, Blut und Nitrit? Oder fallen diese Teststreifen öftermal falsch aus? Und welches Verfahren zur Feststellung eines Harnwegsinfekts ist zuverlässiger?? Teststreifen oder Urologe?? Die Arzthelferin versicherte mir nämlich, dass der Teststreifen zuverlässig sei.

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