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Ständiger Harndrang seit ca. einem halben Jahr und kein Ende in Sicht!!

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  • Ständiger Harndrang seit ca. einem halben Jahr und kein Ende in Sicht!!

    Hallo zusammen,

    seit ca. einem halben Jahr leide ich unter ständigem Harndrang, habe aber keine Schmerzen beim Wasserlassen. Dauernd habe ich das Gefühl auf Toilette gehen zu müssen und ständig spüre ich Druck auf meiner Blase. Sobald ich auf Toilette war, habe ich das Gefühl, dass ich eigentlich direkt für den Rest des Tages dort sitzen bleiben kann, da ich nach der Entleerung der Blase direkt wieder Harndrang verspüre. Als erstes untersuchte mich mein Hausarzt, indem er eine Urinprobe nahm und in dieser leider nichts finden konnte. Ich durfte dann einige Antibiotika ausprobieren, die allesamt nicht angeschlagen haben. Daraufhin wurde ich zum Urologen und zur Frauenärztin überwiesen. Der Urologe nahm ebenfalls eine Urinprobe konnte aber ebenfalls nichts finden. Er gab mir zu Anfang Mictonetten, die zu der Gruppe der Blasenspasmolytika gehören und zu der Entspannung der Blasenmuskulatur beitragen. Da diese nicht wirkten, durfte ich dann erneut eine Reihe von Antibiotika austesten, die natürlich alle nichts brachten, da in meinem Urin nichts gefunden wurde. Als mein Urologe sagte das ich für eine Reizblase zu jung bin ( ich bin 19 Jahre alt) und eine Blasenspiegelung in meinem Alter auch nicht angemessen sei, ging ich zur Frauenärztin. Meine Frauenärztin tat dann alles erdenklich mögliche konnte aber ebenfalls nichts finde.
    Nun bin ich also komplett verzweifelt. Ich habe es schon mit "Selbstheilung" versucht und habe mir Canephron aus der Apotheke geholt. Trinke massenweise Goldruten-kraut, doch nichts scheint zu helfen. Ich weiß wirklich nicht womit das Ganze zusammenhängt. Im Juni 2013 hatte ich meine aller erste Blasenentzündung die dann mit Antibiotikum recht schnell vorbei ging. Nennenswert ist auch noch, dass der Harndrang nach dem Geschlechtsverkehr unerträglich ist, weil dann die Blase glaub ich wirklich gereizt ist. Nach ein paar Stunden klingt das Ganze dann wieder ab.
    Eine Zeit lang wurde es ein bisschen besser, es kann aber auch sein das ich mich für einen gewissen Zeitpunkt schon damit abgefunden habe.
    Das interessante ist, wenn ich unterwegs bin und mich auf eine Sache konzentriere oder eine Sache mich komplett ablenkt, dann vergesse ich den Harndrang. Manchmal kann ich ihn auch eine Zeit lang halten, aber die meiste Zeit ist es einfach unerträglich und macht mir das Leben echt schwer.


  • Re: Ständiger Harndrang seit ca. einem halben Jahr und kein Ende in Sicht!!

    Hallo ich kenne das nur das ich mich nicht traue zum Arzt zu gehen. Ich hatte eine Blasenentzündung seit dem ist es so wenn ich nervös bin muss ich auf Toilette ich habe keine Bakterien im Orien dennoch muss ich manchmal oft auf Toilette. Ich hasse meine Kinderärztin und als ich das Thema mit der Blase an sprach, sagte sie ich solle eine Woche ab warten wenn es nicht besser sei solle ich noch mal kommen. Sie hat mir Angst gemacht mit dem was sie mir gesagt hat was ich machen müsste wenn das nicht weg ginge. Es ist zwar besser geworden aber ist nicht ganz weg. Ist das bei dir auch so mit den Beschwerden ?

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    • Re: Ständiger Harndrang seit ca. einem halben Jahr und kein Ende in Sicht!!

      Hallo, Ihr Lieben,
      habe seit 4 Jahren das selbe Problem, bin zwar einige Jährchen älter als Ihr ;-) aber auch ohne organische Ursachen.
      Daher vermute ich, dass bei Euch die Reizblase (Imperativer Harndrang) auch psychosomatischer Ursache sein kann.
      Da helfen dann leider keine Pillen.
      Ein wenig kann ich allerdings Granufink Femina empfehlen, die pflanzlichen Kapseln stärken die Blasenfunktion ein bisschen, auch bei psychischer Ursache.
      Ansonsten würde ich Euch beiden empfehlen, herauszukriegen, wann genau das mit der Reizblase los gegangen ist, ob da etwas Besonderes in Eurem Leben passiert ist, was Euch sehr nahe gegangen ist.
      Oft ist die Seele so belastet, dass sie sich quasi nicht mehr zu helfen weiss und versucht, den Druck, den sie nicht abgeben kann, über die Körperfunktion der Blase loszulassen (die Blase ist mit einem Nervengeflecht umgeben und reagiert daher auf psychische Belastungen empfindlich!).
      Daher würde ich Euch empfehlen, über diese Möglichkeit mit Eurem Hausarzt zu sprechen (oft kennen sich die Ärzte auch nicht so aus mit den psychosomatischen Beschwerden, und man muss sie darauf ansprechen!) und um Überweisung zu einem Therapeuten zu bitten, wo Ihr dann darüber reden könnt, was Euch auf der Seele lastet und Entsapnnungsmöglichkeiten lernen könnt etc.
      Auch ein leichtes Antidepressivum/ Angsthemmer wäre möglicherweise eine zeitlang angezeigt.
      Vor allem: Man braucht sich nicht zu schämen, jeder Mensch muss zum Pieseln gehen ;-) es ist nichts Peinliches- bei uns ist halt der Drang dazu extrem erhöht, aber das ist nichts, was einen genieren müsste!
      Redet auf jeden Fall mit dem Arzt, eine Möglichkeit wäre auch, zu einem Neurologen zu gehen oder zu einem Psychologen.
      Bei wichtigen Terminen oder solchen, bei denen man keine Möglichkeit hat, längere Zeit auf Toilette zu gehen, empfiehlt sich auch, Vorsorge zu treffen, dass man die Sicherheit hat, es kann nichts passieren, selbst wenn man es nicht mehr halten könnte (was erfahrungsgemäss NIE passiert, aber man ist halt dennoch unsicher...), indem man Einlagen benutzt oder gleich eine dieser modernen, nicht auffallenden Höschen (Tena Lady).
      Alles Gute für Euch!

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