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dauerhaft rote Augen

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  • dauerhaft rote Augen

    Liebe Leser,

    seit einigen Wochen habe ich im rechten Auge ständig 3 deutlich sichtbare, rote, lange Adern. Es sind immer die selben Adern. Bei Belastung, z. B. einigen Stunden Arbeit am Computer, färbt sich auch der Bereich um die Adern herum ein wenig rot. Dieses "diffuse Rot" trat auch früher manchmal bei einer solchen Belastung auf. Neu ist allerdings, dass eben diese 3 immer selben Adern sichtbar sind. Das Auge fühlt sich auch oft irgendwie seltsam an. Ich würde das Gefühl als Ziehen bezeichnen. Im linken Auge tritt das Problem auch ein wenig auf, aber in weit geringerem Maß. Das Ziehen nimmt gegen Abend zu, und stellt sich fast ganz ein, wenn ich die Augen eine Weile schließe oder mich draußen aufhalte.

    Ungewöhnliche, möglicherweise relevante Umstände, die zeitgleich mit dem Auftreten des Problems einsetzten:

    1. Bei einer Routineuntersuchung habe ich 5 Mal pro Auge Tropfen zur Pupillenerweiterung erhalten (mit wenigen Minuten Abstand). Die Untersuchung blieb ohne Befund (alles ok). Der Übergang zwischen den normalen Problemen, die durch die erweiterten Pupillen auftreten (ca. 20 - 40 Stunden Nachwirkung) und den noch jetzt bestehenden Problemen mit dem Auge waren fließend.

    2. Eine Behandlung mit Nystatin zur Behandlung einer Pilzinfektion im Darm wurde wenige Wochen oder Tage vorher begonnen. Sie wurde allerdings jetzt vor 10 Tagen abgeschlossen, und das Augenproblem hat sich nicht reduziert.

    3. Die Haut um die rechte Augenbraue wurde schuppig. Die obere Hautschicht hat sich teilweise abgelöst. Mittlerweile ist die Haut um die Augenbraue herum etwas rot.

    4. Ich habe eine neue, stärkere Brille (kurzsichtig) erhalten. Wegen der Probleme habe ich allerdings auch zum Test die alte Brille für eine ganze Woche getragen, und das hat das Problem auch nicht reduziert.

    Möglicherweise relevante Umstände, die schon lange (Winterbeginn) vor dem Auftreten des Problems vorhanden waren:

    1. Die Luft ist sowohl tagsüber als auch nachts sehr trocken (40 %).
    2. Es ist sehr staubig (Tag & Nacht).
    3. Normale Raumtemperatur (20 - 25 °C)
    4. Es wird 2 - 3 Mal pro Tag intensiv gelüftet (kurz alle Fenster und Türen auf).
    5. Ich arbeite mehrere Stunden pro Tag am Computer. Wegen dieser Probleme habe ich das allerdings auf ca. die Hälfte oder Zwei Drittel reduziert.
    6. Ich bin männlich, Anfang 30.

    Meine Fragen:

    1. Ist ein Besuch beim Arzt erforderlich? Wenn ja, welche Fachrichtung?
    2. Kann jemand aufgrund meiner Schilderung Vermutungen über die Ursache oder eine Lösung anstellen? Ich werde diese selbstverständlich mit der gebotenen Vorsicht behandeln, würde mich aber dennoch darüber sehr freuen. Ich rufe hiermit bewußt zur Spekulation auf.

    Mit freundlichen Grüßen

    Mickey Red Eyes

    P. s.: Hm, jetzt, da ich meinen Post noch einmal durchlese, wird mir klar, dass ein selbstverständlicher Vorschlag schonmal ist, die Sache mit Staub und Luftfeuchtigkeit zu ändern. Wird sofort erledigt. War allerdings, wie gesagt, schon immer so, ohne dass Probleme auftragen.


  • RE: dauerhaft rote Augen


    Das hört sich für mich sehr nach dem Krankheitsbild "trockene Augen" an, das sehr häufig in der Augenheilkunde ist. Es werden unzureichend Tränen produziert bzw. Tränen von minderer Qualität. Aufgrund er trockenen Luft, v.a. wegen der Heitperiode im Winter, beim Sitzen am Comupter (dort werden die Augen seltener geschlossen und somit befeuchtet), etc. wird die Problematik verschärft. Künstliche Tränen, die es in jeder Apotheke gibt, können Sie jederzeit bei Beschwerden ins Auge tropfen, so oft Sie wollen. Empfehlenswert sind die Tropfen: Lacri-Stulln® UD Augentropfen. Die Beschwerden lassen sich so gut in den Griff bekommen.

    Wenn sich die schuppige und rote Haut am Auge nicht bessert, sollten Sie zum Augenarzt gehen und eine Blepharitis ausschließen lassen.

    Kommentar


    • danke


      Vielen Dank für die schnelle Antwort! Die Begründung erscheint mir plausibel. Weitere Antworten sind willkommen, falls jemand dies bestätigt / anderer Ansicht ist / andere Ursachen oder Lösungen für möglich hält / aus anderen Gründen eine Antwort für angemessen hält.

      Mickey Red Eyes

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      • keine erhebliche Besserung


        Liebe Leser,

        die Augentropfen (habe Yxin verwendet) haben subjektiv geholfen, allerdings nicht so eindeutig, dass ich mir einer objektiven Verbesserung sicher wäre.

        Die Luftfeuchtigkeit ist hier inzwischen durch die Wetterveränderung zwischen 50 und 60 %. Die Luft ist hier auch nicht mehr extrem staubig. Ich verwende die Tropfen daher nicht mehr.

        Die drei roten Adern waren die ganze Zeit über weiterhin da und sind es auch jetzt noch. Vom Gefühl her geht es den Augen besser.

        Was könnten weitere Ursachen der 3 immer gleichen roten Adern sein? Kommen die Augentropfen, die ich einmalig zur Pupillenerweiterung bekommen habe, als Ursache in Frage?

        Welche Schritte sollte ich noch unternehmen?

        Mit freundlichen Grüssen

        Mickey Red Eyes

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        • Re: dauerhaft rote Augen


          Hallo Mickey Red Eyes,
          es hört sich nach einem Oberflächenproblem der Hornhaut an (im weitesten Sinne ein "trockenes Auge"), das vermutlich lästig, aber nicht erschreckend oder bedenklich ist. Ihre eigenen Tipps sind sicher richtig: Möglichst die Umwelt verbessern: Luftbefeuchtung, Pausen am PC, Staub reduzieren usw... Als nächstes könnten Sie versuchen, bedarfsweise (ruhig mehrfach am Tag) Tränenersatzmittel zu tropfen (ohne Rezept in der Apotheke erhältlich), wobei Sie vorzugsweise Präparate ohne Konservierungsmittel benutzen sollten. Hilft das nichts, ist vielleicht doch der Gang zum Augenarzt das Sicherste.
          Mit freundlichen Grüßen,
          Dr. A. Liekfeld.

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          • Re: keine erhebliche Besserung


            Hallo,
            die Pupillenerweiterungs-Tropfen kommen als Ursache eher nicht in Frage. Yxin-Augentropfen sind dauerhaft nicht zu empfehlen. Besser wären Tränenersatzmittel ("künstliche Tränen"), die - vor allem ohne Konservierungsmittel - langfristig und häufig angewendet werden können.
            Mit freundlichen Grüßen,
            Dr. A. Liekfeld.

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            • Re: dauerhaft rote Augen


              nehme gerade (den dritten Tag) Nystatin gegen Pilzinfektion im Mund (und Lippen).

              Das Problem mit den Augen hab ich jetzt auch.

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              • Re: dauerhaft rote Augen


                Liebe Leser,

                ich bin es nach langer Zeit, der Threadstarter.

                Zum Verlauf seit dem 04.03.06: Künstliche Tränenflüssigkeit hat immer mal wieder die Beschwerden etwas gelindert. Die sichtbaren roten Adern blieben aber für immer. Nach etwa einem halben Jahr (sehr grobe Schätzung) waren die Beschwerden stark reduziert. Die damals behandelte Pilzerkrankung war zu dem Zeitpunkt erneut ausgebrochen.

                Derzeit wird wieder eine Behandlung mit Nystatin gegen Hefepilze im Darm bei mir vorgenommen. Die Beschwerden mit dem Auge waren etwa 2 Wochen nach Behandlungsbeginn schlagartig wieder so schlimm wie damals.

                Meine Selbstdiagnose sieht ganz anders aus als die der anderen Schreiber. Meiner Ansicht nach ist es so: Ich habe Amalgam-Füllungen in den Zähnen. Die führten zu einer leichten Quecksilberbelastung im ganzen Körper. Die Hefepilze haben das Quecksilber größtenteils aufgenommen. Meiner Meinung nach ist Amalgam eher gut für Hefepilze. Dass sie sich in dieser Umgebung gut vermehren, ist vom eigenen Körper sogar gewollt, da sie so Schwermetalle binden. Der Körper nimmt dabei von den Hefepilzen produzierte Gifte lieber in Kauf, als dem Quecksilber "schutzlos" ausgeliefert zu sein. Die Nystatin-Behandlung hat einige Hefepilze getötet, die das Amalgam daraufhin freigesetzt haben, bevor sie ausgeschieden wurden. Mein Augenproblem ist alleine auf eine Amalgam-Belastung zurückzuführen.

                0 Ahnung von irgend einem der Themen, die hierfür relevant sind, aber das ist meine Meinung. Allerdings sind bestenfalls wenige Aspekte in dieser Darlegung überhaupt allgemein belegt. Teile sind Theorien, die sich Betroffene (Schwermetallvergiftung oder Hefepilze) mal zusammen gereimt und in einem Forum beschrieben haben.

                Eigentlich bin ich nur zurückgekehrt, um in meinem eigenen Beitrag zu lesen, wie damals der zeitliche Zusammenhang zwischen Nystatin-Behandlung und Augenproblemen war. Aber als ich dann den Beitrag von goniometer sah, verdichtete sich meine selbst erdachte Theorie so weit, dass sie mir doch einen Beitrag wert schien.

                Die Pilzerkrankung begann in meinem Fall, bevor ich Amalgam-Füllungen hatte. Vielleicht ist das, was die Hefepilze nun freisetzen, auch kein Amalgam, sondern etwas anderes. Vielleicht sind die toten Hefepilze oder Zerfallkomponenten von ihnen auch der Auslöser.

                Was meinen Sie? Ich werde natürlich aufgrund einer laienhaften Selbstdiagnose keine Schritte zur Behandlung einleiten.

                Gruß

                MickeyRedEyes

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                • Re: dauerhaft rote Augen

                  Moinsen MickeyRedEyes, Ich habe das selbe Problem seit etwa einem halben Jahr jetzt. Ich habe auch eine Amalgam Flüllung bekommen und habe ebenso eine Behandlung gegen Candida durch Nystatin hinter mir. Nun habe ich das gleiche Problem mit meinen Augen... Viele rote Adern sind sichtbar und verschwinden einfach nicht mehr. Ich habe schon alles versucht und war auch beim Augenarzt der mir sagte ich hätte ein trockenes Auge... Habe viele Verschiedenen Tropfen und Salben ausprobiert die aber alle nichts genützt haben. Meine Frage ist, ob du diesen Beitrag überhaupt noch verfolgst und wenn ja ob du eine Lösung gefunden hast ??? MfG

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                  • Re: dauerhaft rote Augen

                    Guten Abend, goniometer,
                    ich sehe keinen direkten Zusammenhang mit dem Medikament oder der Pilzinfektion.
                    Mit freundlichen Grüßen,
                    PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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                    • Re: dauerhaft rote Augen

                      Guten Abend, MickeyRedEyes,
                      ich sehe eher nicht den Zusammenhang mit dem Amalgam.
                      Mit freundlichen Grüßen,
                      PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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