• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Retinitis centralis serosa

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Retinitis centralis serosa

    Hallo,

    bei mir (Alter 35 Jahre) wurde eine Retinitis centralis serosa diagnostiziert. Nennt man diese Erkrankung auch Netzhautentzündung ? In der Netzhaut ist eine kleine Narbe entstanden, aber nicht im Zentrum des schärfsten Sehens.
    Die Diagnose ist jetzt ca. 1,5 Wochen alt. Ich sehe zur Zeit nur ca. 50 % auf dem betroffenen Auge (und alles ein wenig wellig). Heilt die Krankheit vollständig wieder aus (vielleicht nach 2 oder 3 Monaten ) ? oder bleibt es jetzt bei der Einschränkung ?
    Gibt es Behandlungsmöglichkeiten ? Es wurde jedenfalls keine Behandlungsmöglichkeit von den Ärzten vorgeschlagen.

    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.



  • RE: Retinitis centralis serosa


    Diese erkrankung ist keine richtige Entzündung der Netzhaut. Sie entsteht durch Stress und kommt meist bei Männern vor. dabei bildet sich eine kleine Blase genau über der stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut, was die Sehschärfe herabsetzt. Die Flüssigkeit, die in der Blase ist, wird aber nach und nach wieder aufgesaugt. Kommt das aber öfter vor, kann es sein, dass grössere Narben zurückbleiben, die die Sehschärfe andauernd herabsetzen könnten. Therapie ist Stressminimierung! Sonst kann man hier nicht viel tun. lg

    Kommentar


    • RE: Retinitis centralis serosa


      Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage. Kann ich in meinem Fall davon ausgehen, dass sich meine Sehschärfe noch ein wenig verbessert ? 2 Tage nach der Diagnose war ich in der Augenklinik in Braunschweig (Prof. Weber) der die kleine Narbe außerhalb des Zentrums festgestellt hat. Dort hatte ich eine Sehschärfe von 90 %. Ich habe den subjektiven Eindruck ,
      dass sich meine Sehschärfe von Tag zu Tag ein wenig erholt (weniger Wellen und schärfere Konturen). Die heutige Festellung meines Augenarztes, dass die Sehschärfe noch 50 % beträgt und sich nicht mehr ändert hat mich ziemlich schockiert. Kann ich also noch auf eine Verbesserung hoffen ? Ich werde auch in Zukunft autogenes Training betreiben, damit man den beruflichen Stress schneller abbauen kann.

      Kommentar


      • RE: Retinitis centralis serosa


        Das ist eine gute Idee. Aber wie gesagt: normalerweise bildet sich das Schlechtsehen bei dieser "Erkrankung" vollständig zurück, zumindest bei den ersten Malen. Aber das heisst nicht, dass Ausnahmen unmöglich sind.

        Kommentar



        • RE: Retinitis centralis serosa


          Hallo,

          nun sind mittlerweile 6 Wochen vergangen und meine Sehschärfe liegt nun wieder ohne Brille auf dem betroffenen Auge bei 90 %. Mit Brille (+ 0,75, - 0,5) bei fast 100 % (eine Zahl beim Sehtest habe ich nicht erkannt). Dieser Verlauf stimmt mich natürlich sehr froh. Allerdings verwirren mich die auf den Rechnungen gestellten Diagnosen .
          Der erste Augenarzt diagnostizierte ein "zystoides Makulaödem" sowie Hyperopie (Weitsichtigkeit) und Astigmatismus (Hormhautverkrümmung). In der Sprechstunde sprach er aber immer von Retinitis centralis serosa. Der Prof. der Augenklinik in Braunschweig diagnostizierte eine Netzhautnarbe re sowie Hyperopie und Astigmatismus. In der Sprechstunde sprach er nur von einer Netzhautnarbe, Ursache unklar, wenn es noch einmal vorkommt wieder melden und einer Entzündung die nach ca. 4 Wochen wieder abklingen sollte. Da ich den Augenarzt gwechselt habe, bin ich gespannt, was auf seiner Rechnung diagnistiziert wird. In der letzten Sprechstunde (17.08) sprach er davon, das es nach einer Entzündung aussah und das ich Glück gehabt hätte, er hätte schon ganz andere Fälle gehabt. Ich finde es eigentlich sehr unbefriedigend, aber bin natürlich über den Heilungsverlauf sehr froh. Insbesondere versuche ich Streß zu vermeiden und trinke auch nur noch eine Tasse Kaffee am Tag. Desweiteren nehme ich täglich Vitamine (Centrum) zu mir. Bis jetzt klappt es sehr gut. Übrigends habe ich zum Zeitpunkt des Auftretens der Krankheit (was es auch immer war) zwei Medikamente (Vividren gegen Heuschnupfen und Allergospasmin) recht häufig genommen, die als Nebenwirkungen Gefäßödeme (Nebenwirkung der Cromoglycinsäure) aufgeführt hatten. Diese Medikamente hatte ich natürlich umgehend abgesetzt. Vielleicht war ja das die Ursache.

          Kommentar


          • RE: Retinitis centralis serosa


            Hallo,

            leide an der gleichen Erkrankung und soll in Kürze 3 Injektionen mit Macugen direkt ins linke Auge gespritzt bekommen. Wohne in Peine und bin 44 Jahre alt und ebenfalls Pollenallergikerin, weshalb ich in der Vergangenheit ebenfalls Vividren u.a. Mittel benutzt habe. Du bist ja in Braunschweig zur Behandlung gewesen.
            Wie geht es Dir inzwischen? Hat sich Deine Sehschärfe wieder gebessert?

            Viele Grüße
            P.

            Kommentar