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Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?

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  • Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?

    Hallo,

    ich wollte heute mal meine Symptome beschreiben in der Hoffnung, das jemand etwas mehr dazu weis. Ich erzähle einfach in kurzen Sätzen meine Leidensgeschichte.

    Vor ca. 3 Jahren hatte ich plötzlich Schmerzen stechender Natur in der Herzregion. Darauf hin (nach 5 Untersuchungen bei verschiedenen Ärzten, EKG etc.) wurde festgestellt, das ein Brustwirbel aus der Spur war. Nach dem Einrenken ging es mir dann auch besser.

    Nach ca. 4 Wochen hatte ich plötzlich Nackenschmerzen und dazu vor allem einen fast permanenten Schwindel und Sehstörungen. Der Schwindel war und ist unabhängig von schnellem Aufstehen oder von anderen Dingen. Die Sehstörungen stellen sich wie folgt dar:

    - Schlierensehen (graue Schleier)
    - Pünktchen (helle Punkte) sehen, was in kleiner Ausprägung bei jedem Menschen normal ist
    - Lichtüberempfindlichkeit
    - bei Blendungen dauert es länger als normal bis das Auge den "Blendpunkt" wieder vergessen hat
    - Schwindel vor allem beim Betrachten von stark gemusterten Untergründen (Rolltreppen, Pflastersteinen ...)

    Heute nach etlichen Untersuchungen (Neurologen, HNO, Augenärzten, vielen Blutbildern und und und) bleiben nur folgende Diagnosen von verschiedenen Ärzten (Chiropraktiker haben überigens auch keine Besserung erreichen können):

    - muskuläre Disbalance (Orthopäde)
    - Skoliose (leicht)
    - starke Verspannungen udn Myogelosen im Nackenbereich und Knacken in dieser Region

    Ansonsten sind alle anderen Werte und alle anderen Untersuchungen ohne Befund. Im Gegenteil alle Blutwerte und die Vitaminwerte und auch EKG und dergleichen zeigen einen kerngesunden 29-jährigen Mann an.

    Vor allem der definitive Zusammenhang zwischen Sehstörung und Nackenproblem konnte mir bisher kein Arzt darstellen. Und auch die entsprechenden Therapien (Massagen, MT) brachten auf Dauer nichts.

    Ich sitze zwar viel, mache aber auch regelmäßig Sport (Fahrradfahren, Crosstrainer).

    Vor 3 Wochen wurde eine Kieferzyste entfernt, die ca. 2 - 3 Jahre schon unbemerkt da war. Diese kann auch mit ursächlich sein meinte mein behandlender Zahnarzt, war sich aber auch nicht sicher. Direkt gebessert hat sich nichts. Er meinte das kann dauern, bis sich die Region erhöht und meinte etwas von einem Focus der ausstrahlen kann ...

    Meine Beschwerden haben sich seitdem nicht verändert. Zudem trage ich seit 8 Wochen eine Aufbissschiene wegen Zähneknirschen. Diese hat auch nichts verändert.

    Seit 3 Monaten habe ich zudem diffuse Kieferschmerzen, die plötzlich auftreten und dann bei Bewegung des Kiefers extrem schmerzen. Auch habe ich ein ständiges Gefühl von Druck auf den Kiefergelenken und ein betäubendes, drückendes Gefühl direkt in der Kuhle am Hinterhaupt.

    Hier also meine Fragen:

    - Wie ist der Zusammenhang zwischen Nacken und Sehstörungen/Schwindel ?
    - Welche Therapie hilft?
    - was kann ich selber tun?

    Ich danke im voraus

  • RE: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


    Endlich mal jemand der auch nicht weiterweis.Ich habe seit 5 jahren Probleme mit der HWS und auch Sehstörungen:

    Ich sehe auch weiße Punkte, aber schlimmer ist wenn es dunkel wird und ich eine Lichtquelle fixiere und dann die Augen in eine andere Richtung drehe folgt die Lichtquelle kurz ( wie bei schnell vorbeifahrenden Autos mit Licht ) Schwindel ist auch oft da . War beim Augenarzt, orthopäde und Neurologe : nix

    Das macht einen ziemlich fertig. Mein Nacken kracht in einem fort. Zusätzlich seit der Geburt meines Sohnes hab ichh noch Probleme mit dem Lendenwirbel bzw Becken.

    Es kotzt mich nur noch an. Man wird schon halb zum Hypochonder weil man ständig denkt es ist was ernstes.

    Ich bin übrigens auch erst 30. Ja gute Frage wie bekommt man das in den Griff und können Sehstörungen von der HWS kommen.

    Gruß

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    • RE: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


      Zumindest scheinen Glaskörpertrübungen vorhanden
      zu sein. Ansonsten empfehle ich das Buch
      "Was hab ich bloß?" von Dr. Werner Bartens
      Viel Spaß bei der Lektüre ;-)

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      • RE: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


        Tja, was tun ist die Frage.

        Wir können uns ja zusammenschliessen bei der Lösungssuche. Also ein relativer guter Chiropraktor meinte es wäre eine Störung des unbewussten (vegetativen) Nervensystems durch Stress und Haltungsprobleme. Die feinen Venen im Hinterhaupt werden durch die permanten Stressfaktoren (Hormone ...) und die Haltungsdefizite (Einklemmen der Vestibularzugänge) mit zuwenig Blut versorgt. Zudem sorgen dauerverspannte Muskeln im Nacken durch die extrem hohe Anzahl an Nervenenden für "Störfelder".

        Nun ja klingt toll, aber ne Lösugn wusste er auch nicht obwohl ...
        Er meinte Lebensänderung in Sachen Stress und Ernährung. Mehr Bewegung, und hinterfragen warum man nicht entspannen kann.

        Hm nun ja kannst ja mal antworten

        Gruß

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        • RE: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


          Ich kenne dieses Buch bereits. Er nimmt dabei für einen stolzen Preis moderne Krankheiten auf die Schippe. Eine Hilfe ist dieses Buch nicht, außer man geht davon aus, das alle Stresskrankheiten unserer Zeit auf Hypochondrie basieren.

          Ein Problem umgehen, indem man es mit Ironie auf 35 Euro teuren Seiten in Lettern giesst ist zumindest keine Hilfe.

          Den den Zusammenhang von Körper und Geist kennen unmoderne Wissenschaften schon lange, nur die moderne westliche Medizin nennt sie halt "Burn-out-Syndrom" oder anders.

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          • RE: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


            Ich empfehle dazu die ATLAS- Therapie. Im Internet als Suchbegriff eingeben, auch Manuelle Therapie hat bei meinen Kieferproblemen geholfen. Wobei ich auch immer versuche nebenbei auch die Bedeutung des Knirschens zu erforschen. Warum ich in der Nacht etwas bearbeiten muss, was mir anscheinend so zu schaffen macht, das ich ganz fest die Zähne zusammenbeiße. Auch kinesiologische Übungen und Augen- und Finger- Yoga hat mir dabei geholfen.
            GH

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            • RE: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


              Also wenn ich mal einen bescheidenen Beitrag zu Euren Poblemen bringen darf: Dass man bei Halswirbelsäulenproblemen auch Sehstörungen hat, ist ein sehr häufig auftretendes Problem, das ich in der Praxis sehr häufig zu sehen bekomme. Interessant wäre übringens, ob bei Dir auch Kopfschmerzen des öfteren auftreten: Sehstörungen entstehen bei HWSproblemen dadurch, dass die Nerven in der Region oft "beleidigt" sind und sich prinzipiell ALLES in irgendeiner Form auf die Augen auswirkt. Das muss keinen speziellen medizinisch erklärbaren Grund haben. (Ich weiss, das klingt sehr stümperhaft, ist aber so.) Andererseits würde ich Dir mal empfehlen, eine Untersuchung der Carotiden zu veranlassen, da eine Verengung dieser Blutgefässe Sehstörungen deiner Art verursachen kann. Und das mit der Glaskörpertrübung vergiss, denn dann wären die immer konstant und nicht nach Anstrengung etc... eben wie bei dir.. lg, würde mich auf Antwort freuen.lg

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              • RE: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


                Endlich mal ein Beitrag der Mut macht. Nun allein schon die Tatsache, das Sehstörungen auch bei dir auftreten (also in der Praxis), die auf HWS-Probs zurückzuführen sind muntert mich auf. Oft wird man als Hypochonder angesehen. Und von Amalgam und anderem New-Age-Zeugs halte ich soviel nicht. Wäre Amalgam definitiv giftig, so wären 80% aller Europär krank und das wäre mir aufgefallen

                Nun die Carotiden sind das die Hauptschlagadern oder meinst du die Vestibulararterien im Hinterhaupt? Ich werde dies mal meinem Hausarzt sagen und machen tut dies ein Internist oder?

                Danke für die Antwort

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                • RE: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


                  Carotiden sind die Halsschlagadern, die letztendlich das gesamte Gehirn versorgen. Eine Überweisung holst du dir am besten wirklich beim Hausarzt. Was mir noch gerade einfällt, ist der Versuch einer Akupunkturtherapie bei dir, wo ich normalerweise kein Freund der Alternativmedizin bin. Aber ich denke, dass dies eine gute ergänzende Chance für gerade Deine diffusen Probleme wäre. Einen Versuch isses doch wert, nicht?!

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                  • Re: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?

                    Guten Tag,
                    Ich habe ständige Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen wie von Euch geschildert, Drehschwindel mit und ohne Erbrechen, seit 35 Jahren. Damals war ich 32 Junge Jahre. Es fing an mit Benommenheit und Kopfschmerzen. Nach einem Einrenken der HWS kam der Scheindel dazu und er blieb bis heute.Außerdem hatte
                    ich vor 30 Jahren eine umfangreiche Schilddrüsen OP. Durchgreifende Besserung erfuhr ich danach auch nicht.
                    Diagnose der Ärzte damals: psychisch. Bereits damals stellte man bei mir eine Steilstellung der HWS eteas nach links fest, dabei war der Dens etwas nach rechts verlagert. (Beim Röntgen ist der Dens allerdings mittig)
                    Fazit: ich hatte eine Kopfgelenkblockierung.
                    Nichts!!!! half mir, und ich habe alles erdenklich Mögliche gemacht. Hinzu kamen ganz schnell Ängste und auch oft Panik und Hoffnungslosigkeit.
                    Nachdem ich dann vor 8 Jahren, nach einer Atlasbehandlung bei einem Spezialisten, ganz plötzlich einen Dröhnenden Tinnitus mit Schwerhörigkeit hinzubekam, wurden auf einmal ganz viele Untersuchungen gemacht mit demselben Ergebnis, wie mir bereits vor 35 Jahren mitgeteilt wurde.
                    Auf meine Kosten habe ich ein Uphrigt- MRT machen lassen und man stellte fest, dass ich eine Skoliose an der Bws nach rechts habe, die dann an der HWS nach links abknickt. Lt. Radiologe, der mal in einer Gelenkklinik gearbeitet hatte, ist Ursache die Skoliose, diese stellt mir den 1. und 2. Hw- Körper, die zwar gerade aufeiandersitzen, bei Rotation zum Schädelloch etwas schief. Außerdem habe ich lt. MRT von Geburt an einen engen Spinalkanal
                    OP nicht erforderlich, lt. Neurologe keine Ausfallerscheinungen.Helfen würde mir nur ein sehr guter Physiotherapeut, den ich aber bisher wohl nicht angetroffen habe. Lt. Neurochirurg hilft mir nur Krankengymnastk, die bei mir eher ins Gegenteil umschlägt.
                    Vielleicht kann mir eher ein Tipp von erfahrenen Leidensgenossen weiterhelfen als von anderer Seite.
                    warte auf Eure Antwort und bedanke mich dafür.

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                    • Re: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?

                      14 Jahre später komme ich über die Google-Suche auf diese Beiträge.
                      meine Geschichte ist 1:1 so wie jolinchens Geschichte.
                      Ich habe seit 10 Jahren Probleme mit dem Nacken. Ursprünglich durch Überheben während meiner Ausbildung. Tausende verschiedene Ärzte und Versuche, richtig gut geworden ist es aber leider nie (ich mache denen natürlich keinen Vorwurf, ein Arzt kann nicht zaubern. Die ersten Jahre erkannte man es gar nicht und versuchte Physiotherapie. Erst 8 Jahre später stellte man dann schließlich eine degenerative Skoliose fest, nach der Geburt meines Kindes bekam ich Probleme mit der Hüfte und einen Bandscheibenvorfall in der LWS. Mein Nacken hat sich zeitgleich verschlimmert. Ich war dann wieder beim Chiropraktiker der mir bisher gut geholfen hat, aber seither ist es noch schlimmer und es kamen Sehstörungen hinzu, die weißen Punkte die man auch hat wenn man sich im Auge reibt, nur dass diese eben ständig einfach so auftreten, und das Auge auch länger braucht bis ich wieder sehe nachdem ich mich im Auge gerieben habe. Dazu kommen noch Hörstörungen, ein Brummgeräusch für einige Minuten, und auch manchmal hört es sich so an als würde das Trommelfell pulsieren.

                      Ich erwarte mir jetzt keine Antwort ob ihr in den letzten 14 Jahren eine Lösung gefunden habt. Ich bin auch erst 28, also etwa so alt wie jolinchen damals war, und das Problem habe ich seit etwa 1 Jahr so schlimm, also seit der Geburt meines Kindes.

                      Kommentar


                      • Re: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?

                        14 Jahre später komme ich über die Google-Suche auf diese Beiträge.
                        meine Geschichte ist 1:1 so wie jolinchens Geschichte.
                        Ich habe seit 10 Jahren Probleme mit dem Nacken. Ursprünglich durch Überheben während meiner Ausbildung. Tausende verschiedene Ärzte und Versuche, richtig gut geworden ist es aber leider nie (ich mache denen natürlich keinen Vorwurf, ein Arzt kann nicht zaubern. Die ersten Jahre erkannte man es gar nicht und versuchte Physiotherapie. Erst 8 Jahre später stellte man dann schließlich eine degenerative Skoliose fest, nach der Geburt meines Kindes bekam ich Probleme mit der Hüfte und einen Bandscheibenvorfall in der LWS. Mein Nacken hat sich zeitgleich verschlimmert. Ich war dann wieder beim Chiropraktiker der mir bisher gut geholfen hat, aber seither ist es noch schlimmer und es kamen Sehstörungen hinzu, die weißen Punkte die man auch hat wenn man sich im Auge reibt, nur dass diese eben ständig einfach so auftreten, und das Auge auch länger braucht bis ich wieder sehe nachdem ich mich im Auge gerieben habe. Dazu kommen noch Hörstörungen, ein Brummgeräusch für einige Minuten, und auch manchmal hört es sich so an als würde das Trommelfell pulsieren.

                        Ich erwarte mir jetzt keine Antwort ob ihr in den letzten 14 Jahren eine Lösung gefunden habt. Ich bin auch erst 28, also etwa so alt wie jolinchen damals war, und das Problem habe ich seit etwa 1 Jahr so schlimm, also seit der Geburt meines Kindes.
                        Huhu Karina,
                        Bist du irgendwie weiter gekommen bei deinen Forschungen?
                        Liebe Grüße

                        Kommentar


                        • Re: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?

                          Guten Morgen, Plutarch74,
                          grundsätzlich empfehle ich eine Objektivierung und Abklärung durch einen Augenarzt.
                          Ein Zusammenhang mit den Nackenproblemen ist nicht auszuschließen. Dann wäre die Therapie der Wahl die Behebung der Nackenprobleme (soweit möglich).
                          Mit freundlichen Grüßen,
                          PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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                          • Re: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?

                            Hallo zusammen. Ich bin neu hier Ich habe ähnliche Probleme seit 2014.
                            Im Jahr 2014 wurde mir ein fester Zahnersatz über den halben Oberkiefer eingesetzt. Angeblich ist dieser aber im Sitz perfekt, wird also nicht wieder entfernt. Allerdings idt der Kiefer leicht nach rechts und nach hinten verschoben.Ca. 3 Monate nach dem Einsetzen des Zahnersatzes fiel mir der Schwindel gehäuft auf. Hinzu kamen Kopfschmerzen. Ich dachte aber eher an Kreislaufprobleme etc. Bis ich gegen Ende des Jahres den Schwindel gar nicht mehr loswurde. Er hielt tagelang an.Hinzu kamen Gefühlsstörungen der Arme,Hände und Beine bds. und Tinnitus. Es wurden MRTs gemacht und man stellte lediglich eine abgeknickte HWS und Bandscheibenvorfälle und BWS & LWS fest. Ich habe dann Funktionstraining und Osteopathie begonnen. Im Jahre 2015 habe ich mich vom Orthopäden mehrfach einrenken lassen, ohne Besserung (eher wurde es schlechter). Mittlerweile hatte ich auch eine Aufbeissschiene erhalten und KG erhalten und hinzu kamen Sehstörungen und ein Gefühl von Herzstolpern. Ich habe manchmal etwas Besserung erlebt, d.h. es gab auch Tage ohne große Probleme. Bis es dann 2016 wieder sehr schlecht wurde. Diesmal habe ich mich von einem Sportarzt mit Chiropraktikausbildung nur an der HWS "sanft" einrenken lassen und weiterhin KG gemacht. Danach ging es ca. volle 3 Monate gut. Zwischendurch hatte ich es mit Psychopharmaka versucht (die ich leider nicht gut vertrug) und habe mich zur Psychotherapie angemeldet. Leider hat der Psychotherapeut gemeint, das er dafür nicht zuständig sei und es sich bei mir um ein Skelett-/muskuläres Problem handelt. Meine Symptome sind: Schwindel, Tinnitus, Gefühlsstörungen in Armen, Beinen, Händen, Kopfschmerzen, Sehstörungen und Schmerzen im rechten Unterbauch. Oft knirscht und knackt die HWS ganz fürchterlich. Das einzige, was mich davon etwas (nur über einen kurzen Zeitraum) befreit ist das Einrenken (auf eine sanfte Art), regelmäßige KG und regelmäßiges Muskeltraining OHNE Rotationsübungen. Leider hat das letze Mal Einrenken vor 14 Tagen fast gar nichts gebracht. Ich werde es wohl wiederholen müssen Mittlerweile nehme ich Tabletten (Basentabs) zur ph-Neutralisierung. Die hatte ich bereits 2016 schon einmal ausprobiert. Ich hatte sie allerdings nicht mit einer Verbesserung in Verbindung gebracht. Aber möglich wäre das, da es mir im Jahr 2016 relativ gut ging. Nun habe ich mir diese wieder gekauft. Der Tipp mit den Basentabs bekam ich von einer Heilpraktikerin. Gerne berichte ich nochmal, ob es besser wird. Ich nehme sie gerade erst ein paar Tage wieder. Angeblich können die Muskeln dann besser entschlacken. Mein Hausarzt meint allerdings, das wäre "Quatsch"". Aber da die Tabs nicht so teuer sind, ist es zumindestens einen Versuch wert.
                            Ich hoffe es hilft dem einem oder anderen. Gerne nehme ich auch Tipps an.

                            Kommentar


                            • Re: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?


                              Huhu Karina,
                              Bist du irgendwie weiter gekommen bei deinen Forschungen?
                              Liebe Grüße
                              JEIN.

                              Ich war mittlerweile in 3 Unikliniken, einmal stationär die anderen Male ambulant.
                              Zunächst war ich beim Augenarzt, der stellte fest, dass der Augendruck zu hoch sei und schickte mich in die Neurologie der ersten Uniklinik. Dort stellte man fest, der interkranielle Druck in meinem Gehirn sei zu hoch, sprich, zu hoher Hirndruck. Man untersuchte so ziemlich alles was ging, man machte ein MRT und ein CT vom Kopf, kein Tumor, kein Thrombus im Gehirn, kein Ödem im Gehirn, keine Meningitis, also weder bakteriell noch viral bedingt und keine Pilze im Gehirn.
                              Die Sehstörungen entstehen dadurch, dass die Sehnerven durch den zu hohen Hirndruck in die Augen gedrückt werden. Also mit den Augen an sich wäre alles ok.

                              Das Einzige was bisher nicht passiert ist, ist dass sich jemand meine HWS angeschaut hat. Die HWS sei laut Neurologen nicht dafür verantwortlich, wobei wiederum meine beiden Hausärzte anderer Meinung sind und es für möglich halten, dass eine Blutbahn zum Kopf gequetscht sein könnte und somit der Hirndruck entsteht.

                              Deshalb hat er mir ein MRT der HWS aufgeschrieben, denn in den 3 Unikliniken wollte man das nicht machen...und ich kann ja Ärzten nicht sagen was sie zu tun hätten, ich weiß ja nicht wer Recht hat.

                              Momentan nehme ich Tabletten namens Diamox ein. Sie helfen den Hirndruck zu verringern, und da zu hoher Hirndruck gefährlich ist nehme ich sie natürlich ein. Aber diese Tabletten sind für mich die Hölle. Ich bekomme auf die Tabletten Gedächtnisstörungen, motorische Störungen, mein Geschmackssinn ist verändert (Wasser schmeckt ähnlich wie Essig, aber nur so lange sie wirken danach wieder normal), bin benommen, verwirrt, müde, abgeschlagen, Übelkeit, mein Gesicht kribbelt, sowohl als auch die Füße und Hände, und sogar depressiv werde ich darauf, das wird aber wieder besser wenn ich sie 1 Tag nicht nehme. Normalerweise bin ich ein lebensfroher unterhaltsamer Mensch.

                              Die Ursache soll bei mir das Übergewicht sein.
                              Wobei ich euch ganz ehrlich sagen muss, ich kann es nicht so ganz glauben. Ich bin genau 3 Kilo übergewichtig und auch das nur weil ich ein Ykind bekommen habe. Das bedeutet 3 Kilo weniger und ich wäre schon wieder normalgewichtig.Plus, dass ein Arzt eigdntlich wissen müsste, dass der BMI nicht wirklich aussagekräftig ist weil Muskeln schwerer sind als Fett. Arbold Schwarzeneggers BMI wäre eine Katastrophe und der ist ja nun wirklich absolut fit und immer noch super trainiert. Ich bin such nicht gerade unsportlich. Abgesehen von einem kleinen Teil überschüssiger Haut und Fett am Bauch von der Schwangerschaft ist da nicht unbedingt mehr da. Bisher waren fast alle anderen Mütter dicker als ich (nicht um zu lästern), aber wenn mein Übergewicht von 3 Kilo der Grund wäre, dann müsste jede Zweite da draußen ja tot umfallen. In meinen Augen ist diese Ursache also Blödsinn der mir nicht weiter hilft.

                              Dennoch nehme ich ab, 3 Kilo abzunehmen ist ja nicht das Problem.

                              Ich bekomme circa alle 2 Wochen eine Lumbalpunktion.

                              Ich berichte in einigen Wochen was weiterhin rauskam, ich habe noch einige Termine vor mir, abnehmen probiere ich aus, MRT HWS, Neurochirurg. Und dann mal sehen wie es weiter geht.

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                              • Re: Sehstörungen durch Nacken oder Kiefer?

                                Ich habe auch den verdacht Augenprobleme durch den Nacken oder die Wirbelsäule zu haben, zu welchem Arzt geht man da am besten??

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