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Verzweiflung

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  • Verzweiflung

    Hallo,

    ich glaube, ich bin am Ende! Bei mir wurde Ceratokonus diagnostiziert und ich habe auch diese Kontaktlinsen bekommen. Aber, das ********* von Augenarzt hatte sich nicht dazu bequemt, mir zu sagen, wie man sich verhält, wenn Schmutzt unter die Linse kommt, was ja höllisch weh tut. Noch schlimmer, Er hatte mir nicht einmal gesagt, das Sowas vorkommen kann und das Dies so extrem höllisch weh tut!

    Ich meine, man stelle sich mal vor, ich würde mit den Kontaktlinsen eingesetzt fahrrad fahren! Das währe ja lebensgefährlich für mich! Wenn da unterwegs irgendwas unter die Kontaktlinse kommt, verkrampfe ich, fliege vom Fahrrad und werde warscheinlich auch noch vom Auto überfahren! Und das hätte ich dann dem ********* von Augenarzt zu verdanken!

    Ich WILL eine Lösung! Ich werde mich unter solchen beschissenen Bedingungen auf gar keinen Fall dazu bereit erklären, weiter zum Augenarzt zu gehen, schlimmer noch, ich sehe diese Zustände schon als einen Grund, mir das Leben zu nehmen! Ich MUSS in Zukunft vom Augenarzt UNABHÄNGIG werden! EGAL WIE! Also: Was für Möglichkeiten gibt es? LASIK ist NICHT möglich, das weiss ich schon. Was ist mit "epikeratophakie"?

    Wieso wird man NIE richtig aufgeklärt? Macht es den Ärzten irgendwie spass, deren Patienten blind ins offene Messer zu jagen und dadurch zu quälen und zu foltern? Ich würde das am liebsten dem Arzt heimzahlen, aber ich weiss nicht wie! (Die Praxis ist NICHT leicht brennbar!) Wie kann man nur so verantwortungslos mit Patienten umgehen?


  • RE: Verzweiflung


    Hallo BigCoder!

    Du hast eine Erfahrung gemacht, die dir ein Gefühl der Angst vermittelt. Du hast erfahren, daß es Krankheiten gibt, die nicht wie z.B. eine Erkältung nach einer Woche auskuriert werden können. Du hast eine Krankheit bekommen, die eine dauerhafte ärztliche Betreuung erforderlich macht.

    Bei einer solchen Offenbahrung fällt man zunächst in ein tiefes Loch, ohne sichtbaren Ausweg. Du kannst mir glauben, daß du nicht der einzige bist, dem es so ergeht. Zuerst ist man fürchterlich erschrocken und hat so ein Kribbeln im Bauch und feuchte Hände. Dann wird man wütend, kritisiert alles was helfen könnte als unsinig und unfähig, weil es ja keine wirkliche Hilfe ist. Schließlich bleibt die Krankheit. So ergeht es vielen Menschen. Natürlich kann man sich das Leben nehmen. Das geht ja so einfach und so schnell und alle Probleme wären sofort gelöst. Aber ist das wirklich die Lösung, die du willst? Ist es nicht viel eher eine Kapitulation vor der eigenen Angst? Ist es nicht sogar egoistisch, wenn du dabei nur an dich selbst denkst und nicht an die Menschen, die um dich trauern müßten?

    Du kannst lernen, deine Krankheit zu akzeptieren und du kannst dabei Erfahrungen sammeln, die dein Bewußtsein veändern. Du beschreitest damit einen Weg, der dich für die Zukunft stark macht. Begreif deine Krankheit als eine Weggefährtin und du wirst dabei stärker werden als sie.

    Herzlliche Grüße
    Andreas

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    • RE: Verzweiflung


      Hallo,
      es ist sicher so, dass Sie akzeptieren müssen, dass Sie eine Veränderung der Hornhaut haben, die in irgendeiner Form immer der ärztlichen Betreuung bedarf. Allerdings können Sie sich aussuchen, welcher Augenarzt Sie betreut, und dabei ist es wichtig, dass Sie Vertrauen haben (können). Der Augenarzt sollte Sie auch auf alle etablierten und vielleicht auch auf die noch in der Erprobung befindlichen Möglichkeiten der Behandlung hinweisen. Eine noch nicht etablierte Methode ist z.B. das Einsetzen von Ringen in die Hornhaut...
      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr. A. Liekfeld.

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