• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Frage an Frau Dr. Liekfeld: RCS

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Frage an Frau Dr. Liekfeld: RCS

    Sehr geehrte Frau Dr. Liekfeld,
    seit einigen Wochen habe ich eine sehr große RCS auf einem Auge, die sich zentral um den Sehnerv befindet. Lesen ist auf diesem Auge nur sehr schwer möglich. Zum Thema Lasern hat mein Augenarzt gesagt, dass dies in meinem Fall nicht in Frage käme, da
    a) das Ödem zu zentral am bzw. um den Sehnerv liegt und die Gefahr einer Schädigung eher gegeben ist als die Chance einer Heilung.
    b) vom Lasern sowieso so lange abzuraten ist, so lange die Wasseransammlung nicht am
    Abnehmen ist.
    Therapiert werde ich momentan mit Cortison (70mg), entwässernden Mitteln (Glaupax 4x) und
    Akkupunktur. Nehme Lutein, rauche nicht mehr und habe Streß runter gefahren. Ich habe den Eindruck, dass sich in den letzten Tagen eine Besserung einstellt, der Bereich wird heller. Da jedoch die Gefahr eines Makulalochs mit endgültigem
    Verlust zumindest eines Teils der Sehfähigkeit gegeben ist und das Ödem sehr groß ist, überlege ich doch Lasern zu lassen, obwohl
    scheinbar mit großen Risiken verbunden.
    Deswegen meine Fragen:
    - Welche Risiken sehen Sie bei einer Lasertherapie, wenn sich das Ödem so nahe am Sehnverv befindet ?
    - kann ein Augenartz über die Methode, das Auge weit zu tropfen und dann mit einem Lichtkegel (heißt glaube ich Binukular ?) überhaupt definitiv sagen, dass das Ödem um den Sehnerv
    herum liegt und nicht gelasert werden sollte ? Welche (vielleicht genaueren) Untersuchungsmethoden gibt es da noch ?

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen
    Gruß S.Weiß