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makular degeneration

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  • makular degeneration

    als kind hatte meine mutter einen unfall, bei dem sie sehr viele kleine glasspitter ins auge bekam. siese konnten nicht endfernt werden, wei die medizin nun mal nicht so weit war. sie ist heute 63 jahre alt.

    vor ca 3 jahren bekam meine mutter angeblich zu hohen blutdruck. kurzfristig war es wohl auch so.
    dieses wurde medikamentös behandelt.
    diese tabletten hat sie aber überhaupt nicht vertragen, aber der arzt hatte ihr gesagt, sie müsse diese tabletten aber nehmen. das tat sie dann auch.

    obwohl sich der blutdruck wieder auf das alte niveu eingestellt hat, (immer zu niedrigen blutdruck).

    wärend bekam sie probleme mit den augen und fing an alles verschwommen zu sehen. die möbel und der fußboden schlagen wellen und alles bewegt sich, so wie ich es verstanden habe, bei der krankheit makular. so lautet auf jeden fall auch die diagnose. allerdings hat sie noch eine hornhautverkrümmung und einen den nicht operablen star.

    bei ihr wurde auch schon ein paar mal mit einem laser (zum teil ohne nakose) operiert.. geändert hat sich nichts. sie war auch schon mal in einem krankenhus von der knappschaft, wurde wohl aber wieder weggeschickt, da könne man nichts machen.

    nun rennt sie jeden tag zum augenarzt, weil sie alles schief sitzt und auch die brille würde jedesmal schief sitzt. der bügel rechts, dann lings, auf der nase und was weiß ich. natürlich auch immer das problem, dann sieht sie alles besonders schief und die angst, völlig zu erblinden. (wurde ihr gesagt)

    der arzt bei dem sie in behandlung ist, nimmt regelmäßig an studien in amerika teil, sagen zumindest die diplome an der wand aus.

    irgendeine therapie bekommt sie nicht. nur eine brille mit , ich gaube 3 verschiedene sehstärken. so geschliffen das man keine übergänge sieht. und fast jeden monat (alle 3 monate) eine neue brille. sie hat fast kein geld mehr. ich würde mit ihr ja gerne nach münster in die uniklinil fahren oder eine andere klinik denn die aussagen und die art wie meine mutter behandelt wird sind mehr als dürftig bis unverschämt.

    ich weiß das meine mutter durch die ganze angelegenheit vieleicht auch nicht mehr ganz einfach ist, denn es hat sich almälich auch zu einem psychischen problem endwickelt. wobei die betonung erst die augen und daduch die psyche betonen möchte.



    was können wir tun um ihr zu helfen und welche klinik können sie uns empfehlen um endlich einmal vernünftige antworte zu bekommen.

    mit freundlichen grüßen mockerauge


  • RE: makular degeneration


    Hallo,
    vermutlich muss es gar keine Augenklinik sein, die die Augen Ihrer Mutter ansieht. Ich denke, auch der derzeit behandelnde Augenarzt weiß, was möglich ist und was nicht. Wichtig ist nur, dass Sie und Ihre Mutter Zugang und Vertrauen zu Ihrem Arzt finden, der Ihnen ausführlich die Situation erklären sollte. Falls das nicht möglich ist, sollten Sie eventuell über einen Arzt-Wechsel nachdenken.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Dr. A. Liekfeld.

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    • RE: makular degeneration


      hallo frau liekfeld,

      ich denke zwar schon das der arzt weiß was er tut. nun ist es aber so, das auch schon mal einem arzt die ideen ausgehen und einem patienten nicht mehr weiter helfen kann. ein anderer hat aber eine lösung.da sagt man dann, dort hat die chemie nicht gestimmt oder der arzt kann der erklärung der patientin einfach nicht folgen.

      ich denke, es kann doch nicht sein, das das meine mutter eine neue brille verschrieben bekommt.
      so bald sie irgendwie da dran kommt oder irgendwo gegenstößt, ist das gestell verbogen. dann stimmt diese linse nicht mehr. gut da hat der augenarzt natürlich keinen einfluß drauf.

      nur kann es sein, und das ist die eigendliche frage, das sich augen so schnell verstellen, das eine patientin laufend eine achsenverschiebung hat??? und aus diesem grund eine neue brille braucht und eh nichts sehen kann???

      sie rennt jeden tag zum optiker und ist nur am klagen. das hält hält langsam keiner.
      im übrigen kenne ich meine mutter so nicht. sie war immer eine selbständige frau, die mitten im leben stand.

      gruß mockerauge

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      • RE: makular degeneration


        Hallo!
        ich habe ihren beitrag gelesen und verstehe die sorge, denn ich leide selber an dieser erkrankung und kann sehr gut verstehen wie es ihrer mutter dabei geht. als sehbehinderter muß man sehr viel phasen durchmachen, denn niemand kann sich vorstellen wie es einem dabei geht. verzweiflung, angst und depression, man zweifel an sich selbst.
        es ist nähmlich wirklich so, dass man fast jeden tag ein mehr oder weniger verändertes sehvermögen hat. es hängt von sehr vielen faktoren ab, wie z.b. augendruck, blutdruck, wetter, lichtreize usw.
        jeden tag eine neue brille nützt ihr auch sicher nichts. ich kann sie schon verstehen, denn man will ja gut sehen, um ein sogenanntes normales leben führen zu können. jede kleinste veränderung des sehvermögen trifft einem sehr hart und der arzt merkt oft diese veränderung gar nicht, denn er kann sich nicht wirlich in diese situation versetzen.
        ich kann ihrer mutter nur raten, den arzt zu wechseln oder eine klinik aufzusuchen. und was ich ihr noch sehr raten kann, in eine selbsthilfegruppe zu gehen z.b. Blindenverband ect., denn da sind betroffene die das gleiche erleben bzw. erlebt haben. vielleicht gibt es auch die möglichkeit augenpsychsomatik zu machen, sich eventuell kontaktlinsen und eine kantenfilter-schutzbrille zu besorgen die vor lichtreizen das auge schützt. ich kann ihnen nur sagen das es ein langer prozess ist für sich einen weg zu finden, denn es dauert sehr lange bis das gehirn mit den neuen bildern umgehen kann.
        ich wünsche ihrer mutter geduld, kraft und mut, denn jeder tag ist eine neue anstrengung und herausforderung, aber wert ihn mit allen hilfsmitteln so anzunehmen wie er ist.
        viel glück wünscht, elfriede lang

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