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kindliches Schielen

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  • kindliches Schielen

    Liebes Ärzteteam,

    unsere Tochter, 9 Monate, fing plötzlich über Nacht an extrem zu Schielen (Einwärtsschielen).

    Die Augenärztin hat neben dem schielen eine leichte Weitsichtigkeit festgestellt und eine Brille verordnet.

    Eine Behandlung des Schielens erfolgt jedoch nicht sondern nur eine Kontrolle im Abstand von drei Wochen und dies über mehrere Jahre.

    Ein Abkleben eines Auges soll zunächst nicht erfolgen, weil beide Augen abwechselnd führen und wieder schielen.

    Im Verwandtenkreis gibt es keine ähnlichen Indikationen. Unsere Tochter ist ansonsten kerngesund.

    Welche Behandlungsalternativen gibt es?
    Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Schielen/Weitsichtigkeit wieder gibt? Ggf. bis zu welchem Lebensalter?
    Beeinflusst die Brille auch das Schielen?

    Vielen Dank schonmal im vorraus.

    Viele Grüsse
    Sabine Sandau



  • RE: kindliches Schielen


    Hallo Sabine!

    Meine Kinder haben mit 11 Monaten eine Brille wegen des Schielens erhalten. Später wurden die Augen dann abwechselnd zugeklebt.
    Durch das Zukleben wurde erreicht, daß das schielende Auge sieht. Nach einer Weile schielte dann das jeweils andere Auge. Wenn also Deine Tochter automatisch das Schielauge wechselt, so erscheint es mir völlig logisch, daß nicht zugeklebt wird.
    Das Schielen entsteht meist auf Grund der Weitsichtigkeit. Deshalb ist es auch ganz wichtig für die Kinder, die Brille zu tragen. Meine Kinder schielen mittlerweile seit sie 3 Jahre alt sind nur noch ohne Brille. Das heißt, wir müssen nicht mehr abkleben, aber ständig Brille tragen.
    Als durchhalten, der Erfolg kommt garantiert.

    Alles Gute
    Heike John.

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