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Grauer Star OP - nach über 2 Monaten immer noch Probleme

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  • Grauer Star OP - nach über 2 Monaten immer noch Probleme

    Hallo,

    Ich hatte vor gut 2 Monaten eine GraueStar-OP am rechten Auge. Die neue Linse ist laut Augenarzt gut angewachsen, und auch die Sehschärfe hat sich verbessert. Aber: das Auge tränt, ist ständig rot und extrem lichtempfindlich. Computerarbeit geht zumindest morgens gar nicht bzw. nur dann, wenn der Monitor extrem abgedunkelt ist. Im Laufe des Tages wird das etwas besser, bleibt aber sehr anstrengend. Künstliche Tränen nehme ich reichlich, daran mangelt es also nicht. An manchen Tagen muß ich am Morgen Berberil tropfen, aber die soll man ja nicht allzuoft nehmen. Gibt es da Alternativen, die längerfristig genommen werden können?
    Sind solche Probleme nach über 2 Monaten noch im Bereich des Normalen? Nächste Woche habe ich den Abschlußtermin beim Augenarzt und werde das natürlich nochmal ansprechen. Aber bisher hab ich von dort nur gehört, daß alles in Ordnung ist und halt Zeit braucht. Aber ganz ehrlich: so bin ich eingeschränkter als vor der OP.

    Brigitte


  • Re: Grauer Star OP - nach über 2 Monaten immer noch Probleme

    Guten Tag, Brigitte,
    das ist aus der Ferne ohne Kenntnis das Befundes schwer zu beurteilen. Aber es gibt durchaus "Heilprozesse", die auch einige Monate dauern. Es hört sich trotz Ihrer Nutzung der künstlichen Tränen nach einem "trockenen Auge" im weitesten Sinne an. Diese Beschwerden können sich durch die Linsen-Operation oftmals verschlechtern und erst nach Monaten wieder angleichen an die Situation vor der Operation. Da sollten Sie ggf. die Frequenz der Augentropfen nicht erhöhen, selber sehr häufig feste blinzeln und ggf. auch die Zusammensetzung der Tropfen ändern. Auf jeden Fall sollten Sie Ihre Beschwerden noch einmal mit dem Augenarzt besprechen.
    Alles Gute!
    Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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    • Re: Grauer Star OP - nach über 2 Monaten immer noch Probleme

      Hallo Frau Dr. Liekfeld,

      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Ich war inzwischen beim Augenarzt. Er meinte, die Augenoberfläche sei noch angegriffen, und ich solle weitertropfen mit künstlichen Tränen, was ich natürlich auch tue. Tagsüber komme ich jetzt einigermaßen zurecht, aber morgens nach dem Aufstehen bin ich für 2-3 Stunden extrem lichtempfindlich. Da kann ich kaum in den beleuchteten Spiegel schauen, von Monitoren ganz zu schweigen. Auch das Autofahren gestaltet sich trotz Sonnenbrille als schwierig bzw. ist mit schmerzendem, tränendem Auge natürlich sehr anstrengend.
      Wenn diese Lichtempfindlichkeit im Lauf des Tages besser wird, dann sollte man das doch trainieren können (denke ich mal ganz laienhaft). Kann man das? Und falls ja, wie macht man das am besten? Oder sollte ich mir lieber eine getönte Brille anschaffen, die ich dann halt erstmal innen tragen kann. Ich hoffe ja nach wie vor, daß sich das wieder gibt.

      Brigitte

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      • Re: Grauer Star OP - nach über 2 Monaten immer noch Probleme

        Nehmen Sie (geeignete!) künstliche Tränen auch unmittelbar vor der Nachtruhe und morgens sofort nach dem Aufstehen (teilweise reicht da schon ein kleiner Tropfen)?

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        • Re: Grauer Star OP - nach über 2 Monaten immer noch Probleme

          Guten Abend, Brigitte,
          ich denke auch, dass Sie zum Schlafengehen noch einmal Pflege-Gel oder -Salbe für die Augen (z.B. Bepanthen-Augensalbe oder Artelac Nighttime Gel) nehmen sollten.
          Hinsichtlich der Blendempfindlichkeit sollten Sie sich "brillen-technisch" so einrichten, wie es für Sie am besten ist. Es gibt allerdings vermutlich noch einen Gewöhnungsprozess über die Zeit...
          Alles Gute!
          Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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