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Schwankungen in der Sehschärfe

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  • Schwankungen in der Sehschärfe

    Hallo,

    wie gehe ich mit tagesformabhängigen Schwankungen um, wenn ich mir eine Brille machen lassen möchte? Ist meine erste, daher habe ich keine Erfahrungen. Fehlsichtigkeit ist sehr leicht, aber merklich.

    Ich habe mehrere Messungen hinter mir, fast jede war anders, zwar immer im normalen Bereich, der mit Tagesform, Blutdruck etc. zusammenhängen kann, aber dennoch war es sehr verschieden. Ich hatte auch mehrere Testbrillen auf, mit unterschiedlichen Werten, bei denen ich eigentlich jedes Mal gesagt hätte: Ja, ist scharf, passt.
    Welche Werte nehme ich denn am besten, wenn ich mir nun eine B

  • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

    Sorry, technisches Problem...

    Frage geht hier weiter:

    ...wenn ich mir nun eine Brille machen lassen will. Nehme ich den Mittelwert? Immer die stärksten Werte?

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    • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

      PS: Jeder Optiker war natürlich von "seinen" Werten überzeugt, und wahrscheinlich haben sie auch alle irgendwie richtig gelegen. Ich finde es schwierig einzuschätzen, auf welche werte ich nun für den dauerhaften Gebrauch setzen soll. Denn irgendwo bin ich damit ja ständig über- oder unterkorrigiert.

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      • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

        Wir müssten hierzu schon wissen, welche Fehlsichtigkeit (Werte) vorliegt, welches ungefähre Alter und den Beruf bzw. besondere Freizeitaktivitäten (sofern zutreffend). Und ob die Sehhilfe ganztägig getragen werden soll/muss usw.

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        • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

          Es liegt eine einseitige Hornhautverkrümmung von -1 Dpt vor, da waren sich alle einig. Ansonsten gab es, mal einäugig, mal beidäugig, Schwankungen von +0,25 über 0 bis - 0,5. Da waren sich die Optiker nicht einig, was nun zutrifft.

          Alter Mitte 40, Alterssichtigkeit wurde mit +0,75 diagnostiziert, was beim Lesen auch komfortabel erscheint. Da habe ich lediglich den Eindruck, dass ein Auge (das mit -1) noch besser nah scharf sieht, als das andere, die Lesebrille wurde aber beidseitig mit 0,75 bestückt.
          Hat das Auswirkungen, oder ist das bei Leseentferung dann egal?
          Auch da merke ich Schwankungen, Buch im Bett immer mit Brille, da viel angenehmer, Zeitschrift auf dem Tisch geht meist noch ohne, ist nur manchmal grenzwertig und anstrengend.
          Nahsichtbrille bringt am PC noch nichts. Sie hat allerdings auch keinen eingebauten Zylinder, wäre das wichtig?

          Wann und wie oft die Fernbrille getragen werden soll, wurde nicht besprochen, wobei das Autofahren natürlich zur Sprache kam, das ist klar.
          Ich bemerke die Schwankungen selbst manchmal, dann denke ich, es könnte besser sein und würde dann gerne Brille tragen. Manchmal lebe ich aber auch sehr gut ohne Sehhilfe.
          Am PC und abends beim Fernsehen, besonders nach Ermüdung merke ich es auch. Am Bildschirm kann ich auf die Entfernung von ca. 70-80 Zentimeter noch gut lesen, aber es ist ein bisschen verwaschen, Buchstaben nicht scharf und schwarz, etwas anstrengend.
          Guten Kontrast hatte ich mit der bisher am stärksten bemessenen Brille (shp-0,5/cyl -1) recht eindeutig, da sprach der Optiker auch von einem Visus von 1,2. Er konnte mir allerdings nicht sagen, ob die Brille mir am PC was bringen wird.

          Mit dem Hausarzt wurden Sachen wie Diabetes, Schilddrüse etc. abegeklärt, daran liegen die Schwankungen nicht. Eher Blutdruck/Kreislauf, Hormone, Stress, Migräne, trockene Augen, lässt sich aber nicht alles immer beeinflussen udn ich muss eher damit leben, dass es sich mal auswirkt.

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          • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

            PS
            Was dafür natürlich auch noch relevant wäre:
            Wenn es tatsächlich nur um ein Auge ginge, wäre eine torische Kontaktlinse ggf. die Lösung. Einer der Optiker ist davon ausgegangen, dass es nur die Verkrümmung auf einer Seite ist, sonst keine shpärischen Werte vorliegen, und seine Testbrille erschien mir auch scharf.
            Deswegen bin ich etwas ratlos, wie ich mit all den Messergebnissen umgehen soll.

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            • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

              Guten Tag, Peppermint Twist,
              ich denke, auf jeden Fall sollten Sie eine Augenärztliche Untersuchung durchführen lassen, um ggf. festzustellen, woran die Schwankungen liegen - dann kann man eventuell darauf zunächst eingehen, bevor die endgültige Brille bestimmt wird. Und ebenso kann der Augenarzt/ die Augenärztin feststellen, ob Kontaktlinsen überhaupt geeignet sind. Wenn es sich z.B. bei Ihnen um trockene Augen handelt, sollte man diese zunächst angehen...
              Außerdem sollten Sie sich im Klaren darüber sein, ob Sie eine Gleitsichtbrille benötigen - das erfordert auch einige Gewöhnung und Umstellung.
              Schwankungen in den Messungen über eine halbe Dioptrie sind nicht ungewöhnlich - was auch damit zu tun hat, dass es sich ja um eine subjektive Untersuchung handelt. Ggf. ist eine Überkorrektur eher zu vermeiden.
              Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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              • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                Danke für die Rückmeldung.

                Gleitsicht ist sicher noch kein Thema, noch funktioniert es oft ganz ohne Lesebrille und ansonsten ist der Wechsel noch kein großes Problem. Irgendwann wird das aber sicher kommen.

                Gut zu wissen, dass Schwankungen in den Messungen über eine halbe Dioptrie nicht ungewöhnlich sind - trotzdem macht das ja schon was aus und stört, wenn es nach oben ausschlägt. Vielleicht brauche ich dann tatsächlich nur eine Brille für solche Gelegenheiten und sollte sie nach Gefühl tragen?

                Ich kann es auch schlecht einschätzen, wenn ich so eineTestbrille aufhabe, denn bisher hatte ich nie eine Brille und die neue Sicht wirkt natürlich erstmal komisch und ungewohnt. Schwer dann zu sagen, welche Werte die besten sind. Im Grunde kann ich mich nur darauf verlassen, ob ich die Buchstaben lesen kann oder nicht und was der Optiker hinterher dazu sagt.

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                • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                  Wie ist denn Ihre Sehschärfe ganz ohne Brille?
                  Gruß, Liekfeld.

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                  • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                    Das sind die Werte ohne Brille. Hornhautverkrümmung links schwankt bei den Messungen zwischen -0,25 und -1 (ich glaube eher letzteres, die Sehfähigkeit ist ab einem Meter schon stärker beeinträchtigt), rechts zwischen 0 und -0,25. Sphärische Werte schwankten links und rechts zwischen +0,25 und -0,5.

                    Augenärztliche Untersuchung fand statt, organisch alles okay, aber die Schwankungen fallen auf. Nun soll unter Tropfen gemessen werden.
                    Ist das denn sinnvoll?

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                    • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                      Guten Tag, Peppermint Twist,
                      ja, eine Untersuchung mit weit getropften Pupillen kann helfen.
                      Aber die Angabe, wie viel Prozent Sehkraft Sie haben, ohne eine Korrektur zu tragen, haben Sie mir mit diesen Werten noch nicht geschickt. Vielleicht fragen Sie beim Augenarzt oder Optiker konkret danach...
                      Viele Grüße,
                      A. Liekfeld.

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                      • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                        Das schwankte mit den Werten. Einmal wurde er mit 0,5/0,6 bemessen, einmal mit 0,8. Der Optiker, der mir die Testbrille mit den stärksten Werten aufgesetzt hat, sagte nichts zum unkorrigierten Visus, meinte aber, ich hätte mit Brille einen Visus von 1,2 und das habe ich ihm geglaubt, weil die Tafel damit wirklich superscharf aussah. Ohne Brille war sie immer noch lesbar, aber sehr verwaschen.

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                        • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                          Guten Abend,
                          das hört sich so an, als bräuchten Sie wirklich langfristig und dauerhaft eine Brille, zumindest in Situationen, in denen gutes Sehen gefragt ist (Autofahren, Kino, Lesen...). Die Messung mit dem besten Sehergebnis sollte dann gewählt werden (wenn nach Ermittlung der Werte mit weitgetropfter Pupille noch einmal subjektiv versucht wurde)...
                          Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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                          • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                            Ja, das denke ich auch. Vermutlich wird es die "Praxis" zeigen, wo und wann für mich eine Brille sinnvoll ist, aber dass ich zumindest hin und wieder eine brauche, denke ich schon. Nur mit welchen Werten, das ist die Frage.

                            Die Augenärztin hat schon eine Refraktion gemacht, bei der kein eindeutiges Ergebnis herauskam. Daher jetzt die Sache mit den Tropfen. Ich glaube nicht, dass danach nochmal eine subjektive Refraktion kommt und hoffe, dass sie aus all den Werten irgendeine Empfehlung aussprechen kann.
                            Trotzdem habe ich inzwischen gehört, dass die objektive Methode bei Erwachsenen umstritten ist, da die Werte vom subjektiv als angenehm empfundenen Sehgefühl abweichen können. Ich hatte bei der Untersuchung auch keine Probebrille auf, die mir gezeigt hätte, dass das Sehgefühl auch beim Blick durch den Raum angenehm ist und ich schätze mal, beim nächsten Mal mit weitgetropften Augen wird das auch nichts bringen.

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                            • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                              Guten Tag, Peppermint Twist,
                              mit weit getropften Pupillen ist ein Trageversuch einer Brille tatsächlich nicht sinnvoll. Aber vor Anfertigung der endgültigen Brille können Sie den Optiker bitten, dass er Ihnen eine Probebrille mit den entsprechenden Werten vorsetzt und Sie ggf. damit etwas rumlaufen lässt, so dass Sie alle Situationen ausprobieren können (Ferne, Nähe, im Raum, draußen, PC, Buch...).
                              Mit freundlichen Grüßen, Prof. Dr. A. Liekfeld.

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                              • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                                Hm, aber wenn der Optiker dann feststellt, dass es nicht passen sollte.... Was soll das die Messung? Man misst ja eigentlich, um die genauen Werte rauszukriegen, die dann auch stimmen müssten. Wenn die Werte dann nicht passen und der Optiker doch andere Werte in die Brille bauen will, war doch eigentlich alles umsonst.
                                Woher soll ich denn dann wissen, welche Werte die richtigen sind, wenn es nicht die von der objektiven Messung sind, dann bin ich so weit wie vorher.

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                                • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                                  Guten Tag, Peppermint Twist,
                                  die Messungen sind alle zusätzliche Hilfsmittel, um die Brille so optimal wie möglich zu machen. Aber am Ende muss Sie Ihnen "passen" und "bequem" sein. Es ist ja ein subjektiver Wert. Wenn Sie also gut genug ausprobieren, bevor die Brille angepasst wird, sollten Sie dann im Alltag gut zurecht kommen.
                                  Mit freundlichen Grüßen,
                                  Prof. Dr. med. A. Liekfeld.

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                                  • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                                    Okay, dann hoffe ich mal, dass alle zusammen das Richtige finden.

                                    Eine Frage noch: Muss ich eigentlich mit Mitte 40 damit rechnen, dass sich die Werte noch nennenswert verändern werden?

                                    Dass ich kurzsichtig sein soll, hat mich schon überrascht, wobei ich nur schwer sagen kann, ob das in letzter Zeit neu aufgetreten ist oder ob es schon lange Zeit besteht, ohne dass ich es bemerkt habe. Ich hatte seit meiner Studienzeit zwar einige Sehtests, aber eher solche Pi mal Daumen Tests bei Amtsärzten, Einstellungsverfahren etc. Da ist die geringe Kurzsichtigkeit ggf. schlichtweg übersehen worden. Auch die Hornhautverkrümmung habe ich früher nicht so stark bemerkt, glaube ich zumindest. Man denkt halt immer, dass das normal ist, was man kennt. Nachdem die Alterssichtigkeit einsetzte, habe ich all dem mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

                                    Kann es also sein, dass sowas auch im mittleren Alter noch neu auftritt und sich dann auch noch verschlechtert oder ist das eher unwahrscheinlich? Eigentlich hatte ich mal gehört, ab dem 30. Lebensjahr passiert nicht mehr viel und die Werte, die man bis dahin hat, bleiben stabil (außer Alterssichtigkeit und altersbedingten Krankheiten) und auch die Hornhautverkrümmung bleibt lebenslang gleich.

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                                    • Re: Schwankungen in der Sehschärfe

                                      Guten Tag, Peppermint Twist,
                                      im Grunde haben Sie Recht: Die Fehlsichtigkeit ändert sich in der Regel nicht mehr entscheidend. Davon unbeeinflusst ist natürlich die Alterssichtigkeit, die fortschreitet. Auch das kann dann zu neuen Brillen führen.
                                      Mit freundlichen Grüßen,
                                      Prof. Dr. A. LIekfeld.

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