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Nachtblindheit ohne erklärbare Ursache

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  • Nachtblindheit ohne erklärbare Ursache

    Guten Tag.
    Ich bin plötzlich auf einem Auge nachtblind geworden und bisher konnte mir das kein Arzt erklären. Es tut nicht weh und schränkt mich nicht ein, ich habe jedoh Angst, dass es sich verschlimmern könnte oder mit einer unerkannten Krnakheit in Verbindung steht.

    Es folgt eine ausführliche Beschreibung der Sitution und bisheriger Ergebnisse.
    Vor Etwa 3 jahren ist es mir ganz plötzlich aufgefallen, dass ich auf dem rechten Auge im gewissen maße Nachtblind bin. Es beschränkt sich auf ganz besonders schlechte Lichtverhältnisse. zB das ganze Zimmer ist dunkel, außer einem minimalen Lichtstreifen, den durch den Türspalt hereinkommt: Links kann ich Umrisse der Möbelstücke sehen, kann das Bett finden, die Tür finden, etc. Auf dem rechten Auge alles Schwarz. Oder: Zimmer komplett dunkel, unter dem Bett (am Rand) liegt einen Steckdosenleiste mit LED. Das Licht fällt an die Wand. Mit dem linken Auge sehe ich das Licht an der Wand, teilweise mit scharfen Kanten, also sehr gut. Rechts wieder überhaupt nichts.
    Sobald es mehr Licht ist, zB beim Autofahren nachts, merke ich keinen Unterschied.

    Ich bin zuerst zum Hausarzt, man hat mich sofort zum Augenarzt geschickt (es wäre dringend?!). Die Augenärztin fand nichts. Bis auf die vorher bekannte Kurzzsichtigkeit und ganz leichte Hornhautverkrümmung sei das Auge gesund.
    Ich habe natürlich gegoogelt und was von Diabetes gelesen. Ich habe starkes Übergewicht, wäre also möglich gewesen. Aber Test (Blut) beim Hausarzt war negativ. Auch auf Vitamin A Mangel lies ich mich testen, lag ebenfalls nicht vor.

    Etwa zu er Zeit, als mir das aufgefallen ist, hatte ich auch die ersten Male Migräne. Damals bis zu 4 Anfälle pro Woche. Nach ein paar Monaten Wartezeit auf einen Termin fragte ich also meinen Neurologen, ob es damit zusammenhängen könnte, oder ob er ansonsten etwas neurlogisches bei mir festellen könnte, das es eklärt. Fehlanzeige.

    Die Nachtblindheit hat sich bisher nicht verschlimmert. Sie ist auch während, vor, nach einem Migräneanfall oder sonstigen Situtaionen (zB Stress) immer gleichbleibend.

    Was mir sonst noch einfällt: Im Rahmen der Migräne-Diagnostik wurde ein MRT gemacht. Befund: "Diskrete flaue Signalalterationen bds. am Vorderhorn des Seitenventrikels und rechts im subkortikalen Marklager, nicht raumfordernd wirken wirkend, nicht diffusionsgestört und kein KM- aufnehmend, z.B. postentzündlich. Kein pathologisches KM Enhancement, kein Hinweis auf eine intrakranielle Raumforderung. Kein Nachweis einer Liquorzirkulationsstörung. Kein Nachweis KM-aufnehmende entzündliche Veränderungen. Kein Hinweis auf eine stattgehabte Blutung." Ein MRT 10 Jahre zuvor war ohne Befund. Die Radiologin erklärt sich das mit der Migräne, also zB eines besonsers starken Migräneanfalles.
    Mein Neurlologe verneint aber, dass es was mit dem Auge zu tun haben könnte. ist das korrekt?

    Ansonsten ist seit Anfang des Jahres ein B12-Mangel inkl Anämie festegestllt worden. Dieser könnte schon länger dagewesen sein, weil es scheinbar eine Aufnahmestörung ist. B12-Mangel kann ja die Nerven schädigen, könnte dies die Erklärung sein?

    Medikamente, die ich zu der Zeit täglich nahm waren neben Pantoprazol: Citalopram, Medikinet adult, Vitamin D, Microgynon, Cetirizin. Außerdem reglmäßig Reisetabletten und im Sommer Asthmasprays (Cortison und Salbutamol).

    Mir sind in der Familie außer grauer Star bei meiner Oma keine besonderen Augenerkrankungen bekannt. Ich selbst bin erst 26 Jahre alt.

    Ich hoffe, jemand kann mit diesen informationen irgendwas anfangen und mir weiterhelfen. Ich weiß auch nicht, zu was für einem Arzt ich noch gehen könnte. Medizinisch ist die Nachblindheit bisher ja noch nicht mal nachgewiesen.


  • Re: Nachtblindheit ohne erklärbare Ursache

    Nachtrag: Ich habe Migräne OHNE Aura. Ich hatte noch nie Sehstörungen während eines Anfalls.

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    • Re: Nachtblindheit ohne erklärbare Ursache

      Guten Tag, pernada,
      wie intensiv sind Sie denn schon augenärztlich abgeklärt worden. Mir fällt ein, dass elektrophysiologische Untersuchungen gemachte werden sollten (VEP, ERG) und eine Gesichtsfeld-Untersuchung (falls nicht schon erfolgt).
      Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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