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Schielop bei angeborenen grauen Star

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  • Schielop bei angeborenen grauen Star

    Hallo,
    ich habe mich mit meinen 46 Jahren das erste mal o.g. op unterzogen. Mir wurde schon oft von solch op abgeraten, da ein blindes Auge schnell wieder wegrutschen kann. In der Uniklinik wurde gesagt, das hält zwischen 1 bis 10 Jahren. Die op war Ende Januar und direkt nach der Operation war das Auge schön gerade. Hab stark nach aussen geschielt. Ich hatte einen langen heilungsverlauf, musste 3 Wochen cortison augentropfen nehmen und 2 Monate die Augen befeuchten. Nun sind gerade mal 4 Monate her und das Auge schielt schon wieder etwas nach aussen. Das das so schnell geht, hab ich nicht mit gerechnet. Eigentlich wollte ich, wenn das Auge schnell wieder schielt, die op nie wieder machen lassen und auch der lange heilungsverlauf schreckt mich ab. Wie sehen sie das? Wird eine erneute Operation, den gleichen Effekt haben und wieder so schnell schielen oder ist es einen versuch wert? Eine graue Star op, würde mir nur eine sehleistung von 10 bis höchstens 20 Prozent bringen und das ist ja sehr wenig und das wollte ich eigentlich nicht machen lassen. Danke für ihre Einschätzung

  • Re: Schielop bei angeborenen grauen Star

    Guten Tag, Gismo72,
    eine erneute Schiel-Operation halte ich bei gleichen Bedingungen nicht für sinnvoll. Eine Operation des grauen Stars könnte man jedoch versuchen, wenn eine Besserung der Sehleistung (wenn auch gering) zu erwarten ist. Ggf. ist danach eine Schiel-Operation erneut zu diskutieren.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Prof. Dr. A. Liekfeld.

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    • Re: Schielop bei angeborenen grauen Star

      Danke für ihre Einschätzung. Wenn ich die graue Star Operation machen lassen würde, besteht dann nicht die große Gefahr von doppelbildern, weil das Auge ja schielt?

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      • Re: Schielop bei angeborenen grauen Star

        Guten Tag, Gismo72,
        das ist nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich, da die Augen quasi gewöhnt sind "getrennt voneinander" zu arbeiten...
        Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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        • Re: Schielop bei angeborenen grauen Star

          Hallo nochmal,
          eine Frage hhätte ich noch. Für die schielop war ich ja extra in der Uni Köln, wegen dem angeborenen grauen Star. Mein Augenarzt operiert auch selber den grauen Star, falls ich mich dafür entscheiden sollte, kann ich das bei ihm machen oder lieber die Uni ? Danke nochmal und LG

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          • Re: Schielop bei angeborenen grauen Star

            Hallo, bei einer angeborenen Katarakt kann man davon ausgehen, dass eine sog. Amblyopie vorhanden ist, die die Sehschärfe auch nach einer OP sicherlich deutlich reduziert. Um eine Prognose hinsichtlich der tatsächlich zu erwartenden Sehschärfe zu erhalten, kann man deshalb vor einer Katarakt-OP einige Untersuchungen durchführen. Spezielle Methoden, zum Beispiel die Laser-Retinometrie (Interferenzvisus), gestatten entsprechende prognostische Aussagen über das zu erwartende Ergebnis eines operativen Eingriffs. Eine andere Möglichkeit, organisch bedingte Sehminderungen von funktionellen zu unterscheiden ist der so genannte Ammannsche Grauglastest. Vielleicht klären Sie das nochmal mit Ihrem behandelnden Augenarzt ab.

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            • Re: Schielop bei angeborenen grauen Star

              Guten Tag, Gismo72,
              einen Rat hinsichtlich der Durchführung der Linsen-Operation bezüglich des Operateurs kann ich Ihnen nicht geben. Da müssen Sie ein gutes Gefühl haben. Ich weiß ja nicht, wie erfahren Ihr Augenarzt ist. Aber wenn er ein routinierter Operateur ist, sollte es kein Problem sein. Und an der Uni Köln wissen Sie natürlich auch nicht, wer der Operateure Sie operiert...
              Mit freundlichen Grüßen,
              Prof. Dr. A. Liekfeld.

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