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Interpretation Befundberichte

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  • Interpretation Befundberichte

    Ich bin stark verunsichert, was meine Augen betrifft. Das ging im Februar 2017 los. Bei einer Routineuntersuchung sagte eine Augenärztin (noch bevor sie in meine Augen geschaut hatte): "Der Sehrnerv! Den will ich mal sehen." Daraufhin mußte ich einen Gesichtsfeldtest machen. Dann bekam ich Tropfen in die Augen und die Ärztin schaute dann auch in meine Augen. Sie sagte dann: "Ach, der ist schon in Ordnung!"

    Ich finde es immer blöd, wenn Ärzte solche Aussagen machen und mich damit völlig im Unklaren darüber lassen, was sie denn nun eigentlich gesehen haben. Ich ging deshalb kurze Zeit später zu einer anderen Augenärztin. Diese konnte überhaupt nichts finden und sagte nur, daß meine Augen in Ordnung wären. Etwa 1,5 Jahre später ging ich abermals zur Kontrolle und bewußte wieder zu einem anderen Arzt. Auch dieser meinte, daß alles in Ordnung wäre.

    Und trotzdem läßt mir die Aussage der Ärztin vom Februar 2017 keine Ruhe. Ich habe mir deshalb jetzt die Befundberichte aller 3 Untersuchungen zukommen lassen. Und tatsächlich steht da bei der Untersuchung vom Februar 2017 etwas von einer Excavation, was doch ein Glaukom ist. Bei den beiden darauffolgenden Untersuchungen steht das da nicht mehr. Ich bin deshalb stark verunsichert, ob ich nun ein Glaukom habe oder nicht. Kann es sein, daß die beiden anderen Ärzte das nicht bemerkt haben?

    Hier der Link zu den Befundergebnissen:

    https://documentcloud.adobe.com/link...a-0d3dbee308a1

  • Re: Interpretation Befundberichte

    Nach der Untersuchung im Februar 2017 sagte doch die Ärztin, dass der Sehnerv in Ordnung ist, was durch die danach konsultierten Ärzte ja bestätigt wurde.
    Sollten Sie trotzdem keine Ruhe finden, können Sie natürlich jährliche OCT-Befunde (keine Kassenleistung) zur Verlaufskontrolle erstellen lassen - beim Arzt Ihres Vertrauens.

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    • Re: Interpretation Befundberichte

      Ja, die Ärztin sagte "Der ist schon in Ordnung", was aus meiner Sicht eine recht vage Formulierung ist. Hörte sich eher so an, als ob sie sich selber nicht so sicher wäre. Aber wieso steht dann auf dem Befundbericht "Excavation"? Dann ist er doch nicht in Ordnung.

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      • Re: Interpretation Befundberichte

        Guten Morgen, haralld,
        eine "Exkavation" ist zunächst nichts Krankhaftes, sondern etwas Normales. Es beschreibt die Vertiefung des Sehnervenkopfes in der Mitte, die eigentlich jeder in gewissem Maße hat. Die Exkavation sollte nur nicht zu groß sein oder im Verlauf größer werden - erst dann ist es ein möglicher Hinweis auf ein Glaukom.
        Sinnvoll ist es generell, dass Sie sich die Befunde vom Augenarzt selber erläutern lassen, wenn Sie unsicher sind. Und dann würde ich auch empfehlen, konstant bei einem Augenarzt zu bleiben, um den Verlauf besser beurteilen zu können.
        Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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        • Re: Interpretation Befundberichte

          Ja, schön daß sich hier doch noch mal jemand meldet. Leider erläutern mir die Augenärzte nichts. Ich bin Kassenpatientin und habe bei allen Augenarztpraxen wieder die Erfahrung gemacht, daß es Durchschleusepraxen sind. Der Arzt guckt einem schnell mal eben in die Augen und sagt: "Alles in Ordnung." Erklärt wird da nichts, auch nicht wenn man nachfragt. Das ist ganz anders als zum Beispiel beim Zahnarzt. Der erklärt mir immer ganz genau, was er macht und was er festgestellt hat. Aus Augenärzten werde ich nicht schlau.

          Und gerade deshalb wechsele ich jährlich den Augenarzt. Vor etwa 20 Jahren wollte einer mal meine Netzhaut lasern lassen. Ich bin dann zu einem anderen Augenarzt gegangen, der mich verständnislos angeschaut hat mit den Worten: "Wer war denn der Arzt, der diese Netzhaut hat lasern wollen? Da würde ich gar nichts machen." Woher soll ich jetzt wissen, welcher Arzt Recht hat? Ich habe auch nie erfahren, warum denn dieser Arzt meine Netzhaus hat lasern lassen wollen. Da kamen auch nur so vage Aussagen wie: "Da sind 2 Stellen!" oder "Ihre Netzhaus ist zu dünn!" Wie das fachlich heißt, was er da gesehen hat, habe ich nie erfahren. Damals wußte ich noch nicht, daß ich mir einen Befundbericht hätte ausstellen lassen können.

          Seit diesem Erlebnis gehe ich jedes Jahr zu einem anderen Augenarzt, und ich habe nie wieder einen Arzt getroffen, der meine Netzhaut hätte lasern lassen wollen. Alle sagen, ich hätte eine ganz normale Netzhaut; man würde halt die Kurzsichtigkeit sehen. Viele meinten sogar, daß sie das für überflüssig halten, die Augen jedes Jahr wieder untersuchen zu lassen, so daß meine Verunsicherung bzw. meine Ängste schon etwas nachgelassen haben. Und da kommt das mit der Excavation.

          Nun gut, wenn eine Excavation noch kein Glaukom ist, ist das ja beruhigend. Warum aber haben die anderen Ärzte keine Excavation festgestellt?

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          • Re: Interpretation Befundberichte

            Guten Tag, haralid,
            sicherlich haben auch die anderen Augenärzte eine Exkavation gesehen, jedoch nicht dokumentiert bzw. mitgeteilt.
            Ich halte es nicht für sinnvoll, jedes Mal zu einem anderen Augenarzt zu gehen, da vor allem der Verlauf (z.B. von der Exkavation) entscheidend ist. Auch wenn Sie leider bisher nicht so gute Erfahrungen mit Augenärzten gemacht haben: Es gibt auch unter den Augenärzten welche, die auch Kassenpatienten (häufig wird gar nicht so ein Unterschied gemacht - die Augenärzte sind einfach sehr unter Zeitdruck und "überlaufen") ihre Befunde erklären. Ich denke, wenn Sie das Gefühl haben, Sie sind gut aufgehoben, sollten Sie bei diesem Augenarzt bleiben.
            Insgesamt wird es immer so sein, dass Meinungen zwischen den Ärzten etwas differieren (es gibt auch viele grenzwertige Befunde, bei denen man so oder so entscheiden kann), und jeder seinen eigenen "Stil" hat.
            Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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