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Sehminderung aufgrund Stauungspapille

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  • Sehminderung aufgrund Stauungspapille

    Sehr geehrte, Frau Prof. Liekfeld,

    mein kleiner Bruder (11 Jahre), hat/hatte leider aufgrund von Hirnüberdruck eine Stauungspapille.
    Der Grund für den Überdruck ist eine Teilembolie im Gehirn, der aktuell noch behandelt wird.
    Der Druck war anfangs sehr hoch, genauer gesagt auf 90. Mittlerweile wird durch regelmäßíge Lumbalpunktion (2-3x Wöchentlich) und durch die Einnahme von Glaupaux-Tabletten der Druck gesenkt. Dabei kommt er runter bis auf 10-15 steigt in paar Tagen aber wieder an auf die 50.
    Das geht nun immer so weiter, bis sich die Verstopfung im Gefäß löst. Dazu bekommt er Spritzen, um das Blut zu verdünnen. Die Verstopfung soll im Laufe der Zeit von selbst abgebaut werden. Es geht laut letztem MRT auch in die bessere Richtung. Eine weitere MRT ist Ende des Monats angesetzt.

    Er hat momentan eine deutliche Sehminderung. Den Fernseher kann er gerade mal aus 50-60cm erkennen und alles was weiter weg ist, kann er nicht lesen und es wird sehr unscharf. Das Gesichtsfeld ist ziemlich eingeschränkt.

    Die Augeninneren sind noch angeschwollen, sagte uns der Augenarzt unseres Klinikums gestern.
    Wöchentlich wird erneut kontrolliert, ob sich etwas tut.
    Genauere Angaben darüber, wie viel Schaden bleiben wird, könne er noch nicht machen, da er den Zustand der Sehnerven, aufgrund der Schwellung nicht sehen kann, sagte er uns.

    Meine explizitere Frage an dieser Stelle:
    Gibt es eine Möglichkeit oder Behandlungsmethode um den Schaden zu begrenzen, oder nicht gänzlich geschädigte Sehnerven zu heilen/reaktivieren?

    Kann man nach gänzlichem Abschwellen eine Verbesserung des Sehvermögens erwarten?

    Wird das mit der Zeit besser oder verschlechtert sich das in der Regel immer mehr?

    Mittlerweile macht es ihn sehr traurig, da er selber keine Besserung feststellen kann.

    Bei Kindern in der Wachstumsphase dürfe man sich mehr Hoffnungen machen, sagte man uns in der Klinik. Dürfen wir darauf hoffen?

    Mit freundlichen Grüßen und in Hoffnung auf positive Nachrichten
    Can


  • Re: Sehminderung aufgrund Stauungspapille

    Guten Tag, Can,
    ich finde es großartig, dass Sie sich so um Ihren Bruder sorgen und kümmern!
    Leider kann ich Ihnen nicht mehr als auch die Ärzte aus der Klinik sagen. Man muss tatsächlich abwarten, eine Prognose ist schwierig. Und therapeutisch scheint alles unternommen zu werden, was möglich ist (es ist ja vor allem eine neurochirurgische Aufgabe, die augenärztliche Betreuung beschränkt sich eher auf die Feststellung des Zustandes).
    Ich drücke Ihrem Bruder die Daumen, dass sich der Hirndruck bald und schnell reguliert (wurde denn ein Shunt in Erwägung gezogen?)!
    Viele Grüße,
    A. Liekfeld.

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