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Ungeklärte Sehstörung

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  • Ungeklärte Sehstörung

    Hallo Zusammen,

    meine Probleme begannen vor gut einem Jahr. Dort stellte ich bei der Betrachtung eines Striches fest, dass dieser an einer Stelle unterhalb des fokussierten Punktes unterbrochen ist. An dieser stelle habe ich etwas wie einen Lichtpunkt?(wie einen helleren Fleck nachdem man ins Licht geschaut hat). Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich nicht inwiefern diese Störung schon länger bestand.
    Beim Augenarzt wurde diverse Untersuchungen gemacht ohne Auffälligkeiten (Augendruck, VEP, Gesichtsfeld, Kontrastmittel für Augenhintergrund.(Ausschluss einer Thrombose, da eine Thrombophilie mit Einnahme Xarelto besteht).
    Da nichts gefunden werden konnte wurde ich mit Verdacht einer atypischen Sehnerventzündung, da weder Schmerzen noch eine geänderte farbliche Wahrnehmung vorhanden waren, zur Neurologie überwiesen.
    Die Neurologie ließ ein MRT mit Kontrastmittel machen. Hier wurde eine leichte Entzündung des Sehnervs direkt am Auge festgestellt. Ein VEP zur Absicherung war minimal verzögert. Im Anschluss drei Tage Kortisonstoßtherapie.
    Diese führte zur Verbesserung aber beseitigte nicht das Problem vollständig.

    Neun Monate später stellte ich einen weiteren Fleck fest. Also nun Sehstörungen auf 6 und 11 Uhr. Also wieder zum Augenarzt mit den üblichen Untersuchungen. Wieder kein Befund. Neurologie (MRT; VEP) kein Befund.
    Vorstellung beim HNO wegen im MRT festgestellter chronischer Sinusitis. Behandlung mit Kortisonspray. Hat geholfen aber Augen unverändert.

    Nun vier Monate später zusätzlicher Fleck auf 9 Uhr. Noch keine Vorstellung beim Arzt erfolgt.

    Da die bisherigen Ansätze wenig gebracht haben wollte ich mal schauen ob jemand eine Idee hat, was man abklären könnte bzw. was dies sein könnte..

    Vielen Dank!


  • Re: Ungeklärte Sehstörung

    Guten Tag, ThomasK,
    eine Ferndiagnose aus der Beschreibung ist nicht möglich, aber ich würde empfehlen, ggf. eine weitere Diagnostik der Netzhaut mit Schichtaufnahme (OCT) und Ergänzung der elektrophysiologischen Untersuchungen durch ein ERG/ mERG (multifokales Elektroretinogramm) durchzuführen.
    Mit freundlichen Grüßen, Priv.-Doz. Dr. med. A. Liekfeld

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