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Weitsichtigkeit Kindergartenkind

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  • Weitsichtigkeit Kindergartenkind

    Hallo,

    m
    ein Kind fast 4 schielt seit ca. 3 Monaten, wenn er etwas auf kurze Entfernung fokussiert. Ich war jetzt in der sehschule. Ergebnis, (Weitsichtig) das schwächere Auge hat +1,75 und das andere +1,5 also annähernd gleich.

    Jetzt hat sie eine Brille verschrieben die zwar das Schielen ausgleicht, aber Sie kann dadurch nicht mehr scharf in der Ferne sehen.

    Der Optiker sagte mir, das er mir so eine Brille nicht verkaufen will, da es seines Erachtens keinen Sinn macht. Er meinte, das sie die Brille aller Wahrscheinlichkeit nicht aufsetzten wird.

    Ich wollte jetzt nur wissen ob es bei weitsichtigen Kindern normal ist das sie mit einer Brille dann nicht mehr scharf in die Ferne sehen können.

    Es soll wohl wie eine lesebrille getragen werden, also nur beim malen usw.
    Ist das eine gängige Methode so das Schielen zu beheben?

    Danke schon mal


  • Re: Weitsichtigkeit Kindergartenkind

    Wir kennen nun die genauen Werte der Augen (getropft = weite Pupille) und die der Brille ja nicht. Diese müssen auch nicht übereinstimmen. Zudem wissen wir nicht sicher, ob das Kind in der Ferne und Nähe oder nur in einer Entfernung oder abwechselnd mal so und mal so schielt. Sie selber schreiben "das Kind schielt nur etwas auf kurze Entfernung".
    Zu Ihrer Frage: Sofern das Kind bereits in der Ferne schielt, ist eine passende Brille bereits für die Ferne angebracht. Die mitgeteilten Werte scheinen primär nicht dafür zu sprechen.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind (nur) in der Nähe schielt (bzw. in dieser Entfernung mit einer dann passenden Sehhilfe nicht schielt), ist sehr hoch.
    Insofern müsste es schon möglich sein, eine Fernbrille anzupassen, mit der das Kind sowohl fern als auch nah gerade eben nicht schielt. Somit könnte der Optiker hier Recht haben, dass für die Ferne eine solche Brille einfach nicht erforderlich ist (vorausgesetzt, das Kind schielt dann auch nicht, was ein üblicher Optiker so aber nicht bestätigen wird und kann).
    Ist die Sehhilfe zu stark angepasst, kann das Kind tatsächlich in der Ferne nicht mehr scharf sehen, was wenig Sinn macht. Es sei denn, das Kind trägt diese tatsächlich nur für Naharbeiten und schielt dann auch nicht (was noch zu beweisen wäre).

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