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Unaufklärbare monokulare Diplopie

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  • Unaufklärbare monokulare Diplopie

    Hallo zusammen,

    aufgrund eines mehr als 2-Jährigen Leidensweges versuche ich nun hier, einen entscheiden Rat zu bekommen, um dem Leiden ein Ende zu setzen.

    Seit ein paar Jahren sehe ich monokular Doppelbilder, also auch, wenn ich ein Auge zu halte. Das betrifft beide Augen.
    Mein erster Augenarzt meinte, dass mein Augenlid stark auf das Auge drückt und deshalb mein Auge eher ein Football als ein Fußball sei.
    Daraufhin war ich in der Augenklinik, dort operierte man die Oberlider, damit diese nicht mehr so weit herunterhängen. Der Effekt... leider gleich Null.
    Ich habe übrigens auch mal diesen Test mit der Lochblende gemacht, da habe ich mir zumindest eingebildet, dass die Doppelbilder verschwunden waren.
    Nun war ich mittlerweile bei mehreren Augenärzten und keiner weiß weiter. Der eine verschrieb mir befeuchtende Augentropfen, bei dem anderen war ich 3 Mal in der Sehschule, der nächste verschrieb mir eine Brille mit Prisma und zuletzt meinte ein Arzt, ich habe einfach eine schlaffe Gesichtsmuskulatur.

    Langsam verzweifle ich wirklich und es wird auch nicht besser.

    Ich versuche mal, meine Probleme zu beschreiben.
    Am schlimmsten ist bei weißer Schrift auf dunklem Hintergrund und bei besonders Kontrastreichem. Zum Beispiel meine Computertastatur oder beim Fernsehen.
    Ich sehe dann die Schrift nocheinmal verschwommen über der eigentlichen Schrift. Je nachdem, wie weit ich meine Augen aufreiße, geht die doppelte Schrift höher oder weiter runter Richtung der eigentlichen Schrift, aber es geht nie ganz weg.
    Zusätzlich habe ich bei Lichtquellen (z.B. Gegenverkehr beim Autofahren nachts) das Problem, das das Licht ganz stark einen oder mehrere Streifen nach unten bildet. Das geht aber recht gut weg, wenn ich die Augen weiter aufreiße und ist auch nicht das Hauptproblem.
    Dieses Doppeltsehen geht leider gar nicht weg und ich weiß nicht, was ich machen soll und wer mir helfen kann.
    Habt ihr Ideen?


  • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

    Guten Tag, Boessenerjunge,
    wenn es wirklich einseitige Doppelbilder sind, ist eine Prismenbrille eher nicht sinnvoll. Dann muss es sich um ein Problem der brechenden Medien handeln. Das können der Tränenfilm, die Hornhaut und die Linse sein. Dies sollte entsprechend systematisch untersucht werden, so z.B. mit einer Hornhaut-Topografie und einer Beurteilung der Linse mit erweiterter Pupille.
    Mit freundlichen Grüßen, Priv.-Doz. Dr. med. A. Liekfeld

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    • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

      Sehr geehrte Frau Dr. Liekfeld,

      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Bei der Hornhaut Topografie wurde mir gesagt, dass mein Auge eher ein Football als ein Fußball sei, daher hat man auf das Lid als Ursache geschlossen. das war es aber dnan ja wohl nicht. Die Dicke der Hornhaut sei normal.
      Der Tränenfilm war zwischenzeitlich auch als ursache im Gespräch, in der Zeit hatte ich dann 6 Mal täglich spezielle Augentropfen genommen. Hat leider auch nichts gebracht.
      Eine Untersuchung mit erweiterter Linse ist auch erfolgt und war leider ohne Ergebnis.
      Das alles geschah bei 4 verschiedenen Augenärzten, da alle nicht so wirklich Lust, hatten, danach noch weiter nach einem Problem zu suchen.
      Das macht mich echt traurig und langsam verzweifle ich auch, da mir niemand helfen kann/will.

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      • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

        Guten Abend,
        ich könnte mir noch vorstellen, dass eventuell mit harten Kontaktlinsen die Beschwerden behoben werden könnten. Vielleicht finden Sie einen guten Optiker, der sich Ihres Probleme annimmt.
        Mit freundlichen Grüßen, Priv.-Doz. Dr. med. A. Liekfeld

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        • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

          Hallo Frau Dr. Liekfeld,

          Harte Kontaktlinsen haben leider auch nicht geholfen.
          Was kann das nun sein? Ich werde langsam echt verrückt.
          Nun hat man mir schon ein MRT und einen Termin beim Neurologen empfohlen.

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          • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

            Guten Abend, Boessenerjunge,
            wenn es wirklich monoklare Doppelbilder sind, führt weder ein MRT noch eine neurologische Untersuchung weiter. Es muss an den optischen Medien des Auges liegen (Hornhaut, Linse, Glaskörper). Vielleicht hilft es, die Pupille medikamentös (mit Augentropfen) eng zu halten (ähnlich einer Lochblende).
            Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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            • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

              Sehr geehrte Frau Professor Dr. Liekfeld,
              heute habe ich mir eine zweite Meinung in einer anderen Augenklinik eingeholt.
              Nach etwa 4 Stunden und allen erdenklichen Untersuchungen hat man wieder keine Ursache gefunden.
              Der Augenmuskel ist super, nochmal Test mit erweiterter Linse, alles super. In der Sehschule gewesen, nichts gefunden. Die Doppelbilder sind sicher monokular, also auch vorhanden, wenn ich ein Auge zudecke.
              Ich werde langsam wahnsinnig.
              Habe heute beim Fernsehen nochmal beobachtet, dass sich die Doppelbilder deutlich in der Höhe verringern (also nicht mehr so weit über dem eigentlichen Bild stehen) wenn ich die Augen weit aufreiße. Sie sind zwar nicht gänzlich weg, aber deutlich geringer wahrzunehmen.
              Ich weiß nicht, wo ich noch um Rat Fragen kann.

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              • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                Hallo, Boessenerjunge, nur zum besseren Verständnis: meinen Sie mit "deutlich geringer wahrzunehmen", dass das zweite Bild beginnt an der selben Stelle zu verblassen - also schwächer wird ohne seine Position zu ändern, oder meinen Sie, dass sich das zweite Bild auf das "Original" zubewegt und mit diesem beginnt zu verschmilzen ohne jedoch den eigenen Kontrast zu verlieren?

                Und: ist dieses Phänomen bei beiden Augen identisch - also gilt die bessere Wahrnehmung beim Aufreissen der Lider für beide Augen gleichermaßen - oder gibt es dort Unterschiede, wenn Sie einmal das rechte und ein andermal das linke Auge zuhalten?

                Und der Vollständigkeit halber: sind Sie als Kind einmal in einer augenheilkundlichen Spezialabteilung (Sehschule) wegen einer funktionellen Schwachsichtigkeit (Amblyopie) pleoptisch (mit verschiedenen Apparaten und Methoden) über einen längeren Zeitraum (Wochen bis Monate) behandelt worden?

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                • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                  Ich habe übrigens auch mal diesen Test mit der Lochblende gemacht, da habe ich mir zumindest eingebildet, dass die Doppelbilder verschwunden waren.
                  Was bedeutet in diesem Zusammenhang "eingebildet"? Und wie war denn nun das Ergebnis dieses Tests, waren die Doppelbilder weg oder nicht? War es bei beiden Augen gleich, oder gab es Unterschiede?

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                  • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                    Habe heute beim Fernsehen nochmal beobachtet, dass sich die Doppelbilder deutlich in der Höhe verringern (also nicht mehr so weit über dem eigentlichen Bild stehen) wenn ich die Augen weit aufreiße. .
                    Handelt es sich bei den Doppelbildern tatsächlich um zwei identische Objekte, die soweit voneinandern entfernt wahrgenommen werden, dass dazwischen ein gewisser Abstand besteht, oder berühren sich deren Aussengrenzen oder überlagern sich gar?

                    Befindet sich das Doppelbild exakt vertikal über dem Original? Ist es in seiner Lage zu einer Seite verkippt und wenn ja, geht diese "Verkippung" an beiden Augen in dieselbe Richtung?

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                    • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                      Hallo Gast007,

                      vielen Dank für die Antwort und die vielen Fragen, die ich gerne wie folgt beantworten möchte:

                      - Wenn ich die Augen aufreiße rückt das Doppelbilder deutlich näher an das Originalbild heran und verschmilzt teilweise fast komplett mit dem Original. Die Intensität des Doppelbildes an sich verändert sich nicht, es wird also nicht blasser.
                      Der Effekt scheint auf dem linken Auge deutlicher zu sein, obwohl die Doppelbilder auf dem linken Auge nicht ganz so krass sind wie auf den rechten Auge. Beim rechten Auge ist der Effekt beim Aufreißen auch zu beobachten, teilweise rutschen die Doppelbilder aber höher und tiefer und verschmelzen nie mit dem Original.

                      - Als Kind war ich nie in augenheilkundlichler Behandlung. Ich habe immer super gesehen und erst mit 15 Jahren eine Brille bekommen.

                      - Beim Test mit der Lochblende waren die Doppelbilder auf beiden Augen verschwunden, sofern ich ihn richtig angewandt habe.

                      - Die Doppelbilder sind, wenn man nun als Beispiel eine Frage bei „Wer wird Millionär“ auf dem TV nimmt, räumlich getrennt doppelt. Ich sehe die Frage 2 mal, wobei das Doppelbild blasser ist. Bei größerer Schrift besteht eine Überlagerung.

                      - Das Doppelbild ist auf beiden Augen nicht gekippt. Auf dem linken Auge steht es exakt über dem Original, auf dem rechten Auge ist es ein ganz kleines bisschen nach rechts versetzt.

                      Vielen vielen Dank vorab!




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                      • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                        Grüß dich Boessenerjunge,

                        deinen Beitrag verfolge ich nun schon seit dem ich ihn vor 2 Monaten via Google gefunden habe.
                        Ich habe mich heute dazu entschlossen, mich endlich hier im Forum zu registrieren, um dir mitzuteilen, dass ich exakt zu 100 % dieselben Probleme habe wie du!
                        Ich habe schon länger das Problem mit den monokularen Doppelbildern aber zum ersten Mal war ich deshalb im August beim Augenarzt.
                        Wie du dir wahrscheinlich denken kannst, ohne Befund.
                        Außer einer bereits bekannten Excavation der Papillen, die wohl schon seit meiner Geburt besteht, wurde nichts gefunden.
                        Wenn ich den Lochtest mache, dann sehe ich auch keine Doppelbilder mehr und ja, sie sind auch vorhanden, wenn ich ein Auge schließe also zu 100 % monokular.
                        Der nach Oben "verschobene" Teil, ist auch blasser als das Original Bild.
                        Am 6.Dez darf ich auch zur Sehschule .
                        Die Ärztin sagte mir zwar auch, ich soll mir keine Sorgen machen, das es beispielsweise vom Gehirn kommt, aber trotzdem nervt es ja .

                        Also wie du siehst, du bist nicht allein mit diesem Problem.
                        Je nachdem, was am 6.Dez raus kommt, werde ich mir auch einen Termin in der Uni Klinik in Essen machen.

                        Ich werde nun auch aktiv hier mitschreiben .

                        Lg

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                        • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                          Da die Ursachen "einseitiger" monokularer Diplopie relativ sicher zu diagnostizieren sind und schon mehrere Augenärzte Ihre brechenden Medien und andere Abschnitte der Augen entsprechend untersucht haben, sollte man sich einmal auf die Klärung der sehr seltenen "beidseitigen" monokularen Diplopie konzentrieren. Es gibt (neben der Hysterie und psychosomatischer Ursachen) tatsächlich organische Ursachen für dieses Phänomen. Dies betrifft konkret i. d. R. erworbene Läsionen im Bereich des "visuellen Cortex", auch Sehrinde genannt. Ein versierter Neuroophthalmologe (!) könnte hier ggf. eine weiterführende Diagnostik betreiben (die Uniklinik Essen, Prof. Dr. Joachim Esser, ist tatsächlich in dieser Hinsicht empfehlenswert....). Es wäre eine höchst seltene Angelegenheit, aber bei Ihren Beschwerden durchaus den Aufwand wert, wie ich meine. Zudem weist Ihr bisheriger Weg darauf hin, dass Sie tatsächlich intensiv suchen müssten, bis sich ein kundiger Spezialist dieser Sache annimmt. Die meisten Augenärzte haben sicher noch nie von einem solchen Krankheitsbild gehört, geschweige denn eines gesehen. M. E. wäre es aber die Mühe wert. Viel Glück!

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                          • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                            Guten Abend an alle Beteiligten,
                            eine beidseitige monokulare Diplopie lässt sich ja leicht herausfinden, in dem man beide Augen getrennt testet. Dies scheint ja der Fall bei "Boessenerjunge" zu sein, fraglich bei "marvinlmz". Für die beidseitige Problematik ist das sicher in hilfreicher Hinweis, "gast007". Herzlichen Dank!
                            Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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                            • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                              Oh, natürlich galt die Antwort in erster Linie "Boessenerjunge".... aber für "marvinlmz" könnte es ggf. auch passen.

                              Kommentar


                              • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                Danke, viele Grüße,
                                A. Liekfeld.

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                                • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                  Hallo gast007,

                                  vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich habe nun einfach mal einen Termin bei einem Neurologen und in einer Augenklinik mit Neuroophtalmologie gemacht und lasse das prüfen.
                                  Macht evtl. auch ein CT Sinn?

                                  Das einzige was mich verwundert ist aber die Tatsache, dass sich die Höhe der Doppelbilder verändert, wenn ich das Auge aufreiße und die ganze Gesichrsmuskukatur anspanne. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass meine gesamte Gesichtsmuskukatur einfach viel zu schlaff ist. Aber wie lässt man sowas untersuchen und wer ist dafür zuständig?

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                                  • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                    Guten Tag sehr geehrte Frau Professorin Liekfeld und sehr geehrter gast007,

                                    in der Tat ist es bei mir so, dass die Symptomatik auf dem rechten und dem linken Auge einzeln auftritt.
                                    Schließe ich das rechte Auge, sehe ich auf dem linken Auge nach oben versetzt.
                                    Schließe ich das linke Auge, sehe ich auf dem rechten Auge nach oben versetzt.
                                    Das Problem besteht aber auch, wenn beide Augen geöffnet sind.
                                    Ich habe auch durch eine Anfertigung in Photoshop der Augenärztin und meinem Optiker versucht zu zeigen, wie ich sehe.
                                    Das Symptom des nach oben versetzt sehen, tritt insbesondere dann auf, wenn ich beispielsweise auf den Monitor meiner Fotokamera schaue.
                                    Der Hintergrund ist schwarz & die Schrift ist weiß.
                                    Die blaue Standby-Leuchte meines Fernsehers sehe ich auch nach oben hin versetzt genauso wie im Dunkeln angestrahlte Straßenschilder.
                                    Das Problem tritt also insbesondere dann auf, wenn ich im Dunkeln leuchtende Objekte betrachte.
                                    Tagsüber nehme ich die „Doppelbilder“ nur dann wahr, wenn ich explizit daran denke oder eben eine beispielsweise weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund sehe.
                                    Meines Empfindens nach ist es auf dem linken Auge etwas schlimmer als auf dem rechten Auge.
                                    Das Bild, welches nach oben versetzt ist, ist dabei immer transparenter, sprich um mich selbst zu zitieren „blasser“.
                                    Außerdem möchte ich noch einmal auf den Lochblenden Test zurückkommen.
                                    Wenn ich diesen Test durchführe, sind die nach oben verschobenen Bilder komplett weg.
                                    Ich hoffe sehr, dass es bei meinem Termin in der Sehschule nicht auf die Psyche geschoben wird, denn um Einbildung handelt es sich definitiv nicht.

                                    Vielen Dank, dass Sie beiden sich der Problematik so ausführlich annehmen.

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                                    • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                      Guten Abend, marvinlmz,
                                      zumindest scheint der Befund ja nicht fortschreitend, und Ihr Alltag ist gut bewältigbar. Das ist ja auch etwas wert. Eine Abklärung soweit möglich ist sicher sinnvoll, aber zunächst sollten Sie sich nicht "verrückt" machen...
                                      Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

                                      Kommentar


                                      • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                        Guten Abend zusammen,

                                        gestern war ich in einer anderen Augenklinik.
                                        Nun war ich in den Augenkliniken Essen, Dortmund, Castrop Rauxel und bei 5 Augenärzten in Bochum und Essen.
                                        Und wie immer gab es keine Diagnose, es ist alles in Ordnung.
                                        Ich hatte aber auch wieder das Gefühl, dass der Arzt und die Orthoptistin, die laut Homepage im Fachbereich Neuroopthalmologie gebildet ist, nicht wissen, was sie tun. Auf die Empfehlung von gast007 mit den Läsionen im Bereich des visuellen Cortex sind beide nicht eingegangen mit der Aussage, solche Untersuchungen seien ausschließlich bei binokularer Diplopie geeignet. Wahnsinn!

                                        Gibt es denn keinen Arzt, der sich wirklich mal Zeit nimmt oder Lust hat, sich tiefer in die Materie einzuarbeiten?

                                        Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das Problem auch mit schlaffen Gesichtsmuskeln zusammenhängt. Ich höre oft dass mein Gesicht so unangespannt ist. Dazu passt, dass die Doppelbilder näher zum Originalbild wandern, wenn ich die Muskeln ums Auge herum anspanne, z.B. Hochziehen der Augenbrauen.

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                                        • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                          Guten Abend, Boessenerjunge,
                                          wenn Sie sich mit den Beschwerden arrangieren können, würde ich dem zunächst wenig Bedeutung schenken und abwarten.
                                          Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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                                          • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                            Gibt es denn keinen Arzt, der sich wirklich mal Zeit nimmt oder Lust hat, sich tiefer in die Materie einzuarbeiten?
                                            Wenn der Termin beim Neurologen noch aussteht, sollte man die dort erzielten Ergebnisse abwarten.

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                                            • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                              Seit mehreren Jahren erlebe ich starke Unschärfe bei Sehen auf dem rechten Auge durch Doppel-/Schattenbilder, sowohl beim Blick auf den Monitor als auch bei schwarzer Schrift auf weißem Grund.
                                              Bei einer 11pt großen Schrift gibt es eine versetzte Kopie des gleichen Textes über mehrere Zeilen mit ca. 40% Schwarz (grau) nach unten um ca. halbe Kleinbuchstabengröße und seitlich gering nach rechts versetzt. Das Aufsperren der Augenlider oder ein Augenlid nach oben drücken, beeinflusst gering den optischen Versatz. Nach ca. 30 Minuten, auch mal nach 1 bis zu 3 Stunden, ist alles wieder normal.
                                              Ich habe den Verdacht, es könne vom Blutdruck beeinflusst sein (Amlodipin Blutdruckmittel) oder von persönlicher Entspannungssituation, z.B. samstags nach dem Aufstehen und Tablette für ca. 30 Minuten. Durch das Doppelbild ist insgesamt sehr unscharf.
                                              Das Gespräch beim Augenarzt blieb vor Jahren ohne Ergebnis und ich habe es bisher nicht weiter verfolgt, weil unregelmäßig und nur vorübergehend. Heute war es wieder da und ich habe hier mal im Internet danach gesucht. Vielleicht hat euch diese Inforation etwas weitergebracht.

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                                              • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                                Guten Tag, bodino,
                                                wenn es ein vorübergehendes Phänomen ist, könnte es eher mit dem Tränenfilm oder ggf. mit der "Durchblutung" zusammenhängen...
                                                Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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                                                • Re: Unaufklärbare monokulare Diplopie

                                                  Vielen Dank für die Information von Frau Dr. med. A Liekfeld

                                                  Heute habe ich auf dem rechten Auge beim Doppelbild erkannt, dass durch Abstandsverringerung der Augenlider das Doppelbild überlappender wird als auch ganz verschwinden kann. Damit ist es zumindest bei mir kein Doppelbild durch Durchblutung, Netzhaut oder Gehirn. Vermutlich es durch (zu dicke?) Tränenflüssigkeit erzeugt und das Problem ist glücklicherweise nur vorübergehend.

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