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Hornhautprobleme

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    Bin 33J, männlich.. nie eine Sehhilfe gebraucht bisher.

    Seit ca. Anfang des Jahres fiel mir auf, dass ich irgendwie Probleme mit der Sicht habe. Da ich normalerweise erst mit dem Kopf unterm Arm zum Arzt gehe, ist es dann schonmal Anfang Juni geworden, bis ich mal zum Augenarzt gegangen bin.
    Erstdiagnose: "Astigmatismus. Eine Brille könnten Sie nehmen, müssen Sie aber nicht..."
    Zur Sicherheit zum zweiten Arzt, Diagnose: "Astigmatismus, gehen Sie zum Optiker..."

    Also zu zwei Optikern:
    Optiker 1: "Atigmatismus"
    Optiker 2: "Lassen Sie sich auf Keratokonus testen"

    zurück zu Arzt 2: "Könnte ein beginnender Keratokonus sein, lassen Sie sich vom Neurologen checken.."

    Neurologe: "Wir machen CT... Oh, das könnte ein (alter, vernarbter?) Schlaganfall sein.. Machen wir noch ein MRT, um einen Tumor auszuschliessen... Ok, kein Tumor... Entnehmen wir Nervenwasser um Hirnhautentzündung auszuschliessen.. Oh, keine Meningitis.. Naja, neurologisch sind Sie dann wohl gesund... Tschüß"...... Der WAHNSINN!!

    Also zurück zu Arzt 2: "Hier sind Ihre Werte, RA SPH +0,74 ZYL -1,25 Achse 101; LA SPH +1,00, ZYL -0,50, Achse 8; holen Sie sich eine Sehhilfe, ich habe zu 90% Verdacht auf beginnenden Keratokonus.."

    Also zurück zu Optiker 2 und parallel zu Optiker 3:
    Optiker 2: "Auch wenn ich Sie zum Augenarzt geschickt habe, spricht so einiges dagegen, dass es ein Konus ist... Brille gefällig? Nur hier unterschreiben...."
    Optiker 3: "Ihre Werte schwanken und sind kaum messbar, eine Brille halten wir für nicht sinnvoll, ich gebe Ihnen aber einen Termin in 3 Wochen, damit von unserer Fachfrau Linsenwerte erfahren werden können"


    Die Odysee geht noch ein wenig weiter, aber das will ich demjenigen, der bisher mitgelesen hat, ersparen.

    Fakt ist: Das eine Auge sieht zwar nicht perfekt, aber schon sehr gut. Das andere Auge nimmt Details sehr verschwommen da. Etwas zu lesen oder auch nur hier zu tippen, kann einen wahnsinnig machen.

    Zuvor bin ich alle paar Jahre mal zum Augenarzt wegen Kleinigkeiten (Hagelkörner, die dann operativ entfernt wurden) und meine Sehkraft war immer ausgezeichnet bis in die kleinsten Reihen, bis in die kleinsten Details.

    Frage deswegen:
    Wenn man so Anfang 30 ist, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man von einer dieser Augenprobleme eher betroffen ist?

    Soweit ich gelesen habe, ist Astigmatismus eher angeboren, davon war bisher aber nie eine Spur.
    Konus scheint genetisch bedingt zu sein, in der größerer Familie ist niemand bekannt, der so etwas gehabt haben könnte. Die in Verbindung stehenden Krankheiten, wie Neurodermitis oder gar Trisomie, habe ich wohl eher nicht...... Die Hornhautdicke wurde meiner Erinnerung nach am dünnsten Punkt in der Mitte des Auges bei ca. 550 Mikrometer gemessen, also leicht rötlich..

    Der Zustand ist eine absolute Belastung! Ich habe gravierende Konzentrationsstörungen! Mal ganz abgesehen davon, dass ich Schwierigkeiten beim lesen habe, übersehe ich Dinge im Straßenverkehr..
    Habe alles mögliche an Blutwerten abnehmen lassen, Schilddrüse (zum Glück) in Ordnung, Abweichungen vorhanden bei Harnsäure (8,5mg/dl), Cholesterin (221mg/dl) und Vitamin D (23,1 µg/dl).
    Kann von diesen Abweichungen (am ehesten wohl Vitamin D) ein Rückschluss gezogen werden?