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Grauer Star OP- monofokale Linsen

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  • Grauer Star OP- monofokale Linsen

    Guten Tag,
    ich werde in nächster Zeit eine OP -grauer Star- durchführen lassen. Ich habe mich für eine monofokale Linse entschieden, danach will ich eine Lesebrille benutzen. Zum Autofahren möchte ich aber keine Brille, dann sollte meine Kurzsichtigkeit (-2,5 dpt.) auf 0 ausgeglichen werden.
    Mein AA rät mir aber Zielrefraktion von -1, oder -1,5 dpt. damit ich auch manches lesen kann, in solchem Fall benötige ich aber danach eine Gleitsichtbrille, oder auch nur schwache Lesebrille?
    Die Kosten für die Linse soll die Krankenkasse übernehmen, mein AA verlangt Zuzahlung von 300 € pro Linse, wenn meine Kurzsichtigkeit auf 0 ausgeglichen wird, ich glaube doch, dass die KK jede Stärke der Linse zahlt, es ist doch keine Sonderlinse, nicht torisch, es ist eine monofokale Standard-Linse mit Fernfunktion.
    Wer könnte mir etwas dazu sagen, soll ich eine zweite Meinung holen? Muss man immer für die Zielrefraktion "0" zahlen?


  • Re: Grauer Star OP- monofokale Linsen

    Guten Abend, schütze62,
    die Zielrefraktion sollte keinen Preisunterschied machen. Der Linsentyp ist ja tatsächlich der gleiche, es wird nur eine andere Stärke aus dem Regal gewählt...
    Ob allerdings vielleicht eine leichte Kurzsichtigkeit als Ziel nach der Operation sinnvoll ist, ist sicher zu diskutieren. Ich persönlich bin auch ein Freund davon, jemanden, der immer kurzsichtig war, auch wieder etwas kurzsichtig werden zu lassen. Wenn Sie auf "0" gezielt werden, müssen Sie sich wirklich vorstellen können, wie es ist, ohne Brille nie mehr etwas in der Nähe sehen zu können...
    Mit freundlichen Grüßen,
    PRiv.-Doz. Dr. A. LIekfeld.

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    • Re: Grauer Star OP- monofokale Linsen

      Sehr geehrte Frau Priv.-Doz. Dr. Liekfeld,
      vielen Dank für Ihre wertvolle Antwort. Vielleicht werde ich doch mit meinem AA über die Zielrefraktion diskutieren. Doch bei der Kurzsichtigkeit -1 dpt werde ich wohl eine Gleitsichtbrille brauchen, z.B. zum Autofahren, oder geht das auch ohne, und lesen werde ich wohl die größere Schriften ohne Brille? Nie wieder etwas in der Nähe zu sehen, macht mir schon Angst, angeblich sollte ich sogar Handy bedienen und am PC arbeiten können, (ohne Brille) aber jeden Tag zweifle ich daran, ob es so etwas mit monofokaler Linse möglich ist. Ich bin eigentlich werwirrt, mein AA hat mir das ganze nicht so deutlich erklärt, ich suche nach Informationen im Internet, warum wollen sich manche Ärzte die ganze Beratung ersparen? Sind wir als Patienten die ganze Prozedur nicht in der Lage zu verstehen oder sollen wir es nicht, oder werden wir nur routinemäßig mit einfacher Lösung auf Schnelle versorgt?
      Ich frage mich, wieviel sind wir in so einem Fall noch wert, vielleicht hole ich mir 2. Meinung und schaue nach einem anderen Operateur.
      Es ist schon alles kompliziert.
      Mit freundlichen Grüßen

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