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Glaskörperähnliche Hautfetzen

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  • Glaskörperähnliche Hautfetzen

    Hallo

    mittlerweile ist es über ein Jahr her, dass ich eine Graue Star OP hatte, wobei sich die Sehstärke nach ca. 3 Monaten wieder verschlechtert hat. Ich bemerkte ebenfalls, dass sich der Kontrast von hell nach dunkel massiv verstärkte.

    Es folgte eine Laserbehandlung.Die Sehschärfe und Farberkennung besserten sich dadurch schon wesentlich. Jedoch haben sich anschließend Glaskörperähnliche Fremdkörper entwickelt , die hauptsächlich bei Helligkeit Licht, Schnee usw. auftreten.

    Diese Fremdkörper sind in ca. 1 Jahr schon weniger geworden, was recht hoffnungsvoll wirkte. Aber es ist schon nervig, wenn beim Bewegen des Auge etwas hin- und herrollt, und es bestehen dann Zweifel, ob sich das jemals gänzlich auflöst.

    Kann es sein, dass ein Auge solange braucht, bis es sich regeniert?

    Für eine Stellungnahme wäre ich sehr dankbar.





  • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

    Mittlerweile habe ich in Erfahrung gebracht, dass es sich bei der nachträglichen Laser-Behandlung am linken Auge nicht um einen Nachstar handelte sondern um die körpereigene Linse, die bei der OP nicht komplett entfernt wurde. Vermutlich war der Graue Star sehr stark ausgeprägt. Nun ist aber nicht sicher, ob bei einer 2. Laser-Behandlung diese Glaskörper gänzlich verschwinden.

    Hat jemand Erfahrung damit? Trockene Augen habe ich ebenfalls. Hängt es evtl. damit zusammen?

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    • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

      Gibt es hier niemand, der mir eine Antwort geben kann? Ich hätte gerne in Erfahrung gebracht, ob sich diese glaskörperähnlichen Fremdkörper bei einer 2. Laser-Behandlung gänzlich auflösen oder den Prozess verkürzen könnten? Vielen Dank für eine Rückmeldung.

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      • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

        Noch habe ich keine Erfahrung damit, bei mir sind aber auch trübe Reste an der Kapselrückwand und Vorderwand zurückgeblieben,nennt man primäre Fibrose...habe echt alles.
        Diese Fetzen, diese Rückstände sollten sich nach einigen Monaten auflösen oder zu Boden sinken. Viele Betroffene eiden noch nach Monaten nach einer YAG
        Laserung unter diesen Rückständen.
        Gib in Google einfach Nachstar Laserung und Rückstände oder Ähnliches ein. In vielen Foren findest Du da Infos.
        Es ist egal ob Nachstar oder Reste, im Prinzip handelt es sich um das gleiche und die gleiche Behandlung.

        Kommentar



        • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

          Noch habe ich keine Erfahrung damit, bei mir sind aber auch trübe Reste an der Kapselrückwand und Vorderwand zurückgeblieben,nennt man primäre Fibrose...habe echt alles.
          Diese Fetzen, diese Rückstände sollten sich nach einigen Monaten auflösen oder zu Boden sinken. Viele Betroffene eiden noch nach Monaten nach einer YAG
          Laserung unter diesen Rückständen.
          Gib in Google einfach Nachstar Laserung und Rückstände oder Ähnliches ein. In vielen Foren findest Du da Infos.
          Es ist egal ob Nachstar oder Reste, im Prinzip handelt es sich um das gleiche und die gleiche Behandlung.
          Vielen Dank Blindschleiche für die Rückmeldung. Im Internet liest man leider so vieles. Manche haben wegen dieser Glaskörper Ärzte-Hopping gemacht und sind nicht weitergekommen. Sie sind dann zum Laser-Behandler zurück und er hat noch ein 2. Mal nachgelasert. Dann waren die Trübungen weg.

          Bei mir hieß es auch, dass sie nach ein paar Tagen verschwinden sollten oder in ein paar Wochen. Anscheinend war die Schicht recht dick. Jetzt ist schon über 1 Jahr vergangen und bei Schnee ist es schon recht heftig.

          Mein Arzt meinte aber, er glaubt nicht, dass diese Glaskörper durch eine 2. Laserung verschwinden. Es ist nämlich geplant, das andere Auge auch zu lasern. Da kommt natürlich die berechtigte Angst auf, dass dann hier ebenfalls Glaskörper entstehen. Dann habe ich das Problem an beiden Augen.

          Deshalb vermutete ich, dass zwischen Reste Katarakt und Nachstar ein Unterschied besteht. Liegen beide Hautreste hinter der künstlichen Linse?

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          • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

            Du bringst da jetzt einiges durcheinander. Der Glaskörper ist das, womit das Auge gefüllt ist. Ganz vorne, vor dem Glaskörper sitzt die Linse in dem Kapselsack. Bei grauem Star wird die Linse trüb, und manchmal sitzen diese trüben Zellen auch hinten und vorne am Kapselsack, z. B. bei entzündlichem oder weit fortgeschrittenem grauen Star.
            Wenn die Linse heraus gesaugt wird, kann man diese Reste nicht entfernen, weil sonst der Kapselsack reißen würde während der Op, und das wäre nicht gut. Linsenreste sitzen an dieser Kapselsackwand.
            Beim Nachstar wachsen ebenfalls diese trüben Zellen an der Kapselsackwand, nur erst ein paar Monate nach der Op. Es ist also das gleiche.
            Die Lichtstrahlen müssen durch diese getrübte Wand durch, das führt zu schlechtem Sehen, deshalb wird dann mit dem Laser die Kapselwand gelasert, d.h sie wird damit durch gerissen, so dass sie nicht mehr das Sehen stören kann.
            Kapselsackreste schwimmen dann im Glaskörper herum und stören wieder.
            Wie gesagt hatte ich selbst noch keine Laserung, weiß aber, dass es Monate dauern kann, bis sie sich auflösen.
            Vielleicht solltest Du mit einem anderen Arzt sprechen, denn der jetzige scheint Dir nicht viel zu erklären.

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            • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

              Danke Blindschleiche für Deinen Beitrag.

              Ich hätte gerne gewusst, wie die Erfahrungen sind bzw. ob in diesem Fall eine 2. Laserung die restlichen Trübungen gänzlich beseitigt oder ob man damit leben muss, wenn diese nach über 1 Jahr im Auge immer noch hin- und her schwimmen.

              Vielleicht kriege ich aber doch noch von der Expertin Frau Dr. Liekfeld eine Rückmeldung.

              LG

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              • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                Guten Abend, Magnificate,
                Glaskörpertrübungen lösen sich in der Regel nicht komplett auf. Sie sind auch ursächlich nicht auf die Linsen-Operation zurückzuführen, sondenn treten auch davon unabhängig auf. In Ihrem Fall kann jedoch nach dem Laser ein "Stückchen" der Linsenkapsel in den Glaskörper gefallen sein und Beschwerden machen.
                Mit freundlichen Grüßen,
                Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

                Kommentar


                • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                  Guten Abend, Magnificate,
                  Glaskörpertrübungen lösen sich in der Regel nicht komplett auf. Sie sind auch ursächlich nicht auf die Linsen-Operation zurückzuführen, sondenn treten auch davon unabhängig auf. In Ihrem Fall kann jedoch nach dem Laser ein "Stückchen" der Linsenkapsel in den Glaskörper gefallen sein und Beschwerden machen.
                  Mit freundlichen Grüßen,
                  Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
                  Sehr geehrte Frau Dr. Liekfeld
                  haben Sie vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Wäre es evtl. möglich, dass ein erneutes Lasern die Beschwerden beseitigen könnte? Da das andere Auge auch gelasert werden soll, habe ich natürlich die Befürchtung, dass sich derartige Beschwerden ebenfalls einstellen könnten.

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                  • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                    Guten Abend, Magnificate,
                    grundsätzlich kann man auch Glaskörpertrübungen mit dem Laser zerkleinern. Ob aber ein erneutes Lasern die Beschwerden verbessern würde, vermag ist nicht eindeutig beantworten. Das sollten Sie auch abhängig vom konkreten Befund noch einmal mit dem behandelnden Augenarzt diskutieren.
                    Mit freundlichen Grüßen,
                    Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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                    • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                      Guten Abend, Magnificate,
                      grundsätzlich kann man auch Glaskörpertrübungen mit dem Laser zerkleinern. Ob aber ein erneutes Lasern die Beschwerden verbessern würde, vermag ist nicht eindeutig beantworten. Das sollten Sie auch abhängig vom konkreten Befund noch einmal mit dem behandelnden Augenarzt diskutieren.
                      Mit freundlichen Grüßen,
                      Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
                      Hallo Frau Dr. Liekfeld,
                      genau das ist eben mein Problem. Als ich diese Frage an meinen Arzt stellte, ob ein 2. Lasern helfen könnte, meinte er: "Wir können es gerne ein 2. Mal versuchen, er bezweifelt aber, dass es etwas bringt". Das Beunruhigende war halt, dass die Prognosen unterschiedlich waren. Diese Teile sollten nach ein paar Tagen, dann nach Wochen, dann Monaten abfallen, weil die Schicht vermutlich ziemlich dick war. Es ist recht belastend als Laie, weil man so ganz im Dunkeln tappt.

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                      • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                        Guten Abend, Magnificate,
                        wenn Sie so einen hohen Leidensdruck haben und der Augenarzt "angeboten" hat, erneut zu lasern, sollten Sie es ggf. auf einen Versuch ankommen lassen. Die potentiellen Risiken bei dieser Art des Laserns sind fast zu vernachlässigen...
                        Mit freundlichen Grüßen,
                        Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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                        • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                          Guten Abend, Magnificate,
                          wenn Sie so einen hohen Leidensdruck haben und der Augenarzt "angeboten" hat, erneut zu lasern, sollten Sie es ggf. auf einen Versuch ankommen lassen. Die potentiellen Risiken bei dieser Art des Laserns sind fast zu vernachlässigen...
                          Mit freundlichen Grüßen,
                          Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
                          Hallo Frau Dr. Liekfeld,
                          das ist eine hilfreiche und beruhigende Antwort. Vielen Dank. Als Laie tappt man vollkommen im Dunkeln, was insbesondere die Risiken betrifft. Ich werde die nächsten Monate abwarten, wie es sich weiters entwickelt und den Vorschlag annehmen, falls keine Besserung eintritt.

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                          • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                            Guten Abend,
                            gute Besserung und ggf. viel Erfolg...
                            MfG, A. Liekfeld.

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                            • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                              Damit es keine Missverständnisse gibt, möchte ich das Thema nochmals erläutern und zwar ist es so, dass meine Beschwerden definitiv erst nach nach dem Lasern aufgetreten sind. Nach der Katarakt OP hatte ich ein paar Monate klare Sicht ohne irgendwelche trüben schwimmenden Objekte, obwohl ich ebenfalls sehr trockene Augen seit langem habe. Ich benütze das Hylogel und nachts das Vita Pos.

                              Nach dem Lasern sind zwar die Sehstärke wieder wesentlich besser und auch die Farben recht kräftig geworden. Allerdings belasten diese schwimmenden bzw. hin- und herrollenden Objekte bei Helligkeit und Schnee - ca. 30 % des Auges - und das reduziert meine Lebensqualität.

                              Mit Psychosomatik hat dies bei mir wahrhaft nichts zu tun. Ich glaube nicht, dass sich ein Augenarzt, der von dieser Problematik selbst belastet wäre, mit "psychisch" abwimmeln lassen täte.

                              Ausserdem ist es mittlerweile psychologisch erwiesen, dass immer ein Krankheitsbild bereits vorgelegen haben muss und die Psyche lediglich die Symptome verstärkt bzw. wenn man sich auf den Schmerz fixiert.

                              Je nach Verfassung, erlebt man Symptome und Schmerzen extremer. Aber dass sich das alles ausschl. im Kopf abspielt, daran gelaube ich wahrhaft nicht.




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                              • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                                Hier sollte noch mal genau differenziert werden, ob es sich um Teile der Kapselwand handelt, die nach dem Sprengen in den Glaskörper gelandet sind oder ob es um Trübungen des Glaskörpers selber handelt. Das ist deshalb so wichtig, denn bei einem „zweiten Lasern“ würde es im Fall von Glaskörpertrübungen nicht mehr um „Nachstar Lasern“ handeln.

                                Die Trübungen des Glaskörpers werden mit Laser „zerschossen“. Wie viele Schüsse benötigt werden, kann nicht vorhergesagt werden. Die Risiken muss der Patient in Kauf nehmen, z. B. Netzhautschädigungen. Außerdem dürfen sich die Trübungen nicht zu nah an der Linsenkapselwand und auch nicht zu nah an der Netzhaut befinden. Es können nur Verklumpungen der Kollagenfibrillen in der Mitte des Glaskörpers zerschossen werden. Größere verflüssigte Areale, die die eigentliche Problematik bei schweren Glaskörpertrübungen ausmachen und entoptische Phänomene auslösen, können damit nicht behandelt werden. Bei dieser Art von Trübungen kommt nur eine Vitrektomie in Frage, was ein hoch invasiver Eingriff ist. Mit entsprechenden Komplikationen muss gerechnet werden.

                                Die Augenheilkunde hat in der Vergangenheit häufig versucht, wenn Patienten sich über Glaskörpertrübungen beklagen, die nach Eingriffen aufgetreten sind, auf ihre psychische Labilität abzustellen. Das ist nicht mehr zeitgemäß und sowohl aus medizinethischer und ophthalmologischer Sicht nicht nur falsch, sondern auch höchst bedenklich.

                                Mit der Schädigung des Glaskörpers, die dem Patienten durch mechanische und pharmazeutische Behandlungen zugefügt werden, wird ihm einen Gesundheitsschaden mit Folgen für sein Sehvermögen zugefügt. Glaskörpertrübungen sind die Initialzündung für Glaskörperverflüssigung, welche in der Folge zu vitreomakulärer Traktion und somit zu Sehverlust und/oder Verlust von Sehqualität führt. Alle anderen "Behauptungen" dienen nur der Bagatellisierung, siehe meine Beiträge vom 26.01. und vom 28.01.16 in dem Thread „Glaskörpertrübung durch Laser“
                                https://www.onmeda.de/forum/augenhei...ng-durch-laser

                                Die Augenheilkunde soll sich endlich ihrer Verantwortung bewusst werden und auf Prävention von iatrogen verursachte Glaskörperschäden setzen - anstelle auf die natürliche Degeneration als Ursache dieser Art von Schäden zu verweisen.

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                                • Re: Glaskörperähnliche Hautfetzen

                                  Guten Abend, "Gast",
                                  es kann durchaus sein, dass die durch den Laser "ausgestanzten" Reste der Linsenkapsel die von Ihnen beschriebenen Symptome hervorrufen. Ob das die Ursache sein könnte - also auch entsprechende "Reste" im Glaskörper zu sehen sind -, müsste der behandelnde Augenarzt eigentlich einschätzen können.
                                  Mit freundlichen Grüßen,
                                  Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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