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Katarakt - wechselnde Sehschärfe

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  • Katarakt - wechselnde Sehschärfe

    Hallo,
    bin neu hier und hoffe auf fachkundige Beratung.
    Mit meinen 71 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit sicher hoch, dass sich ein Grauer Star einstellt.
    Das mag auch bei mir so sein, doch habe ich noch Zweifel.
    Seit Jahren gehe ich zur Vorsorge 1 x p. a. zum Augenarzt.
    Nun ist es leider so, dass "mein" Augenarzt aus Altersgründen aufgegeben hat und ich auf der Suche nach einer neuen Adresse bin. Dabei ist mir Frustrierendes passiert: Nach der Untersuchung beim "neuen" Augenarzt wurde mir sogleich ein Termin für eine gründliche Untersuchung wegen der notwendigen Katarakt-OP mitgeteilt - ein Gespräch hatte nicht stattgefunden. Der frühere Augenarzt hatte nie etwas über Katarakt gesagt.
    Mir kam das komisch vor, den Termin sagte ich ab - und weiß nicht weiter.
    Inzwischen habe ich mich mit den Symptomen des Grauen Star befasst - im Internet findet sich viel.
    Das Einzige, was bei mir zutrifft und mich zunehmend belastet, ist die Tatsache, dass ich unter wechselnder Sehschärfe leide. Das betrifft mal das linke, mal das rechte Auge, manchmal stündlich, ist also instabil. Das macht es z. B. schwierig, die Sehschärfe für eine Brille zu bestimmen. Das ist bereits ein Mal gescheitert, nur der Kulanz der bekannten Optikerkette ist es zu verdanken, dass ich die teure Gleitsichtbrille anstandslos zurückgeben konnte.
    Ich würde mich gegen eine Katarakt-Operation in keinster Weise wehren, wenn dieses lästige Problem der häufig wechselnden Sehschärfe damit erledigt wäre.
    Dessen Ursache ist mir selbst absolut unklar. Ich bin allerdings sehr anfällig im Kopfbereich, schon ein wenig Zugluft macht mir Beschwerden in Kopf und Nase - eine Schwäche, die ich von Kind auf habe. Ob es nun fachlich bestätigt wird oder nicht (mein ehemaliger Augenarzt hielt meine Vermutung für völlig unbegründet): Mein Verdacht ist, dass die wechselnde Sehschärfe mit einer nervlichen Überempfindlichkeit im Kopfbereich zu tun hat.
    MEINE EIGENTLICHE FRAGE: Kann ich davon ausgehen, dass meine Probleme mit der wechselnden Sehschärfe durch neue Linsen behoben wären?
    Wenn das zuträfe, würde ich mich unverzüglich in diese Richtung bewegen. Und wenn ich schon mal bei dem Thema Augen bin: Kann mir jemand einen Tipp / Augenarzt in HANNOVER geben (auch gleich im Hinblick auf eine Katarakt-OP)??? OK, vermutlich ist das unzulässig - aber fragen kann man ja mal
    Über Beratung / Hilfe würde ich mich wirklich SEHR freuen!!!


  • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

    Die eigentliche Frage würde ich erstmal mit Nein beantworten. Wichtiger wäre aber zu wissen, ob tatsächlich ein Grauer Star (z.B. im Anfangsstadium oder auch nicht) vorliegt und ob der Visus bereits eingeschränkt ist. Hierfür einfach mal bei Gelegenheit einen weiteren Augenarzt aufsuchen.

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    • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

      Ja, vielen Dank, werde ich machen. Kann aber dauern, Termine bekommt man ja nicht über Nacht.

      Wäre es möglich, mir das "Nein" etwas näher zu erläutern? Ich hatte gedacht, die neuen Linsen wären dann stabil, zwar würde man bei Standardlinsen weiterhin eine Brille tragen müssen, (würde mir nichts ausmachen, bin seit Jahrzehnten Brilenträger), aber die Sehschärfe würde sich dann nicht mehr ändern. Aber ich kenne mich nicht gut aus, habe nur ein wenig die Suchmaschine bemüht.

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      • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

        Die Ursache der wechselnden Sehschärfe scheint unklar zu sein. Folglich sollte eine seriöse Beratung aus dem Internet nicht die Beseitigung dieser durch eine OP in Aussicht stellen.
        Bei einer Katarakt OP können (wie bei jeder OP) Nebenwirkungen auftreten, die das Sehen für Monate oder länger/dauerhaft beeinträchtigen können (Randreflexe, Unschärfen, Trübungen, Augenreizungen, usw.). Die Indikation für die Entfernung einer Linse sollte somit nicht im Vorhandensein freier OP-Kapazitäten begründet sein.

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        • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

          Das leuchtet mir ein, in dieser Richtung war ich tatsächlich heute auch schon aktiv, indem ich mich entschlossen habe, eine ganz bestimmte augenärztliche Praxis aufzusuchen, in der nicht operiert wird. Dabei werde ich um eine Vorsorgeuntersuchung bitten und die schwankende Sehschärfe thematisieren. Ich gehe davon aus, dass bei der Vorsorgeuntersuchung eines 71jährigen Patienten u. a. eine Linsentrübung geprüft und ggf. deren Ausmaß festgestellt wird. So jedenfalls habe ich mir das vorgestellt, um nicht auf der Schiene zu bleiben, auf die ich gesetzt werden sollte, vielleicht tatsächlich wegen des Vorhandenseins freier OP-Kapazitäten.
          Mir hat das hier sehr geholfen, die Dinge zu erkennen und zu trennen, vielen Dank.

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          • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

            Bitte, gern geschehen.
            Treten denn die Beschwerden in den beiden Augen jeweils auf gleiche Art und Weise und in Summe gesehen gleicher Intensität auf? Schwankt es ev. nur in der Ferne oder bevorzugt in der Nähe oder eher bei weniger Helligkeit oder gar bei Stress/Anstrengung? Ein guter Arzt wird auch Fragen in diese Richtung stellen.

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            • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

              Die Beschwerden treten nicht in beiden Augen gleichzeitig und gleichermaßen auf. Die Intensität ist ebenfalls nicht gleich. Ferne und Nähe sind betroffen. Eine Systematik ist nicht zu erkennen. Allerdings kann ich dies sagen:
              Seit einiger Zeit tropfe ich (etwa dreimal tgl. Hyabak, zur Nacht Hylo Gel), das tut mir gut. Die eigentlichen Schwankungen sind zwar unverändert geblieben, aber Erscheinungen wie Brennen, Fremdkörpergefühl und Schleier vor den Augen sind besser geworden bzw. sogar ganz verschwunden.
              Nun kann es sein, dass ich gerade in diesen Tagen, wo wir korrespondieren, einer Erklärung näher gekommen bin. Diese erhöhte Aufmerksamkeit führte zu recht intensiver Suche im Internet, auch habe ich in anderen Foren gelesen. Und dann stieß ich auf Überraschendes, ich verstand nur langsam und bin mir immer noch unsicher, aber jetzt erwähne ich es Ihnen gegenüber.
              Meine Frau und ich gehen drei Mal wöchentlich zu intensivem Training in ein Sportstudio, abschließend machen wir einen Saunagang. Mir war schon länger aufgefallen, dass die Probleme mit der schwankenden Sehschärfe anschließend verstärkt auftraten, aber ich konnte mir nur eine Auswirkung der Sauna in Richtung "trockene Augen" vorstellen.
              Nun kommt das Besondere: Vor längerer Zeit kam ich auf die Idee, den Saunagang dazu zu nutzen, die Muskulatur meiner Halswirbelsäule zu trainieren - obgleich sie völlig beschwerdefrei war. Im Liegen drehte ich also meinen Kopf nach links und rechts - bis zum "Anschlag". Ich wendete keine Gewalt an, der Kopf lag auf. Ich hatte anschließend auch keinerlei Beschwerden im Halsbereich.
              Irgendwo bei meinem Streunen durch das Internet stieß ich auf das Wort Halswirbelsäule im Zusammenhang mit Sehbeschwerden. Ich nahm das zunächst gar nicht bewusst war, aber im Unterbewusstsein wirkte es nach und ein Verdacht kam auf. So kam es, dass ich Mittwoch und heute keine dieser möglicherweise sinnlosen und schädlichen Übungen gemacht habe. Und tatsächlich, während ich dies schreibe, habe ich den Eindruck, dass die Sehschärfe stabil ist.
              Irgendwie ist das zu schön, um wahr zu sein. Wenn es so wäre, würde ich mich natürlich sehr freuen. Noch wage ich kaum, daran zu glauben.
              Ich habe bisher keinen Termin bei dem erwähnten Augenarzt gemacht - und habe plötzlich das Gefühl, dass das möglicherweise gar nicht mehr dringend ist. Ich denke, ich warte erst einmal ab. Da ist so eine gewisse Vermutung, dass das nun alles nicht mehr eilig ist. Vielleicht kann ich sogar einfach bis zum nächsten Vorsorgetermin im kommenden Jahr warten.

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              • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                Ob so ein alter Vorgang noch belebt werden kann?
                Jedenfalls wollte ich hier noch nachgetragen haben, dass sich die Vermutung (Halswirbelsäule) als falsch erwiesen hat. Die beschriebene Instabilität (wechselnde Sehschärfe) ist geblieben. Deutlich erkennbar ist der ursprünglich erwähnte Zusammenhang mit der Empfindlichkeit im Kopfbereich. Habe ich also, z. B. aufgrund von Zugluft, Erkältungsreaktionen (z. B. Niesen), ist damit gleichzeitig auch eine Beeinträchtigung der Sehschärfe verbunden, und zwar auf der betroffenen Seite.
                Die früher erwähnten augenärztlichen Überprüfungen haben stattgefunden, aber nichts ergeben.
                Von den Rändern her ist eine gewisse Trübung zu erkennen, die aber aus der Sicht der Ärztin nicht für die beschriebenen Probleme verantwortlich sein kann.
                Neu und wirklich besorgniserregend ist, dass der Versuch, meine Gleitsichtbrille zu ersetzen, die ich im Fernbereich inzwischen eher als störend empfinde, daran scheitert, dass die Sehschärfe nicht zuverlässig festgestellt werden kann, weder bei der Augenärztin noch (ohne Erwähnung der ärztlichen Kontrolle) beim Optiker.
                Ich wollte hier nur den gegenwärtigen Sachstand aufschreiben.
                In Hildesheim gibt es, in Verbindung mit dem Bernward Krankenhaus, eine Praxis, die u. a. auf Katarakt spezialisiert ist (Femtosekundenlaser, aber auch konservativ) und gründliche Voruntersuchungen anbietet, zusammen mit einer Einschätzung der Erfolgsaussicht. Möglicherweise stelle ich mich dort demnächst vor. Natürlich ist mir klar, dass dort auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen, aber mir fällt nichts anderes mehr ein.

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                • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                  Hier ein Update, wie das heute genannt wird:
                  Ein Praxiswechsel kann Wunder wirken. Von Katarakt ist keine Rede mehr, meine neue Brille ist großartig. Ich habe Glück gehabt, denn die wechselnde Sehschärfe ist nicht behoben, aber im Moment der Untersuchung war ich offenbar im Normalzustand.
                  Die neue Praxis habe ich deswegen ausgewählt, weil nicht mit ambulanten Operationen oder dergleichen geworben wird. In dieser Hinsicht besteht also kein wirtschaftliches Interesse, was wohltuend zu spüren ist.

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                  • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                    Guten Morgen, Karl10,
                    ich empfehle auf jeden Fall eine zweite Meinung durch einen Augenarzt (ggf. einer, der nicht selber operiert). Lassen Sie sich die Befunde in Ruhe erklären. Ein grauer Star ist kein "Notfall" und sollten dann operiert werden, wenn der Patient beeinträchtigt ist. Der Grund für einen grauen Star liegt in erster Linie im Alterungsprozess der Linse. Ob allerdings der graue Star bei Ihnen vorliegt und die schwankende Sehschärfe damit im Zusammenhang steht, kann ohne Untersuchung nicht beurteilt werden. Davon hängt natürlich auch ab, ob die derzeitigen Beschwerden ggf. durch eine Operation verschwänden...
                    Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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                    • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                      Sehr geehrte Frau Professorin,
                      dass Sie mir heute schon in aller Frühe geantwortet haben, berührt mich sehr und verdient größten Respekt.
                      An anderer Stelle habe ich gesehen, dass Sie die Frage nach augenärztlicher Versorgung am Ort beantwortet haben. Ich hätte sonst nicht gewagt, diese Frage zu stellen: Könnten Sie mir vielleicht einen Facharzt für Augenheilkunde in Hannover empfehlen, alternativ ggf. in Hildesheim, ebenfalls noch recht gut erreichbar.
                      Mit einem herzlichen Dank für Ihre Beratungstätigkeit - allgemein und konkret -
                      und mit freundlichen Grüßen
                      Karl W.

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                      • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                        Guten Abend, Karl W.,
                        da kenne ich leider tatsächlich keine konkrete Empfehlung...
                        Viele Grüße, A. Liekfeld.

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                        • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                          Kein Problem, in diesem Raum zwischen zwei Großstädten gibt es viele Möglichkeiten und im Bekanntenkreis meiner Altersgruppe wird es nutzbare Erfahrungen und Empfehlungen geben.
                          Vielen Dank und freundliche Grüße
                          Karl W.

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                          • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                            Viel Erfolg!
                            Gruß, Liekfeld.

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                            • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                              Wenn Lemgo nicht zu weit entfernt ist, käme ggf. Mario Schmitz in Frage - Facharzt für Augenheilkunde (Ostertor 1, 32657 Lemgo, T. 05261 - 940100). Anruf lohnt sich.

                              Kommentar


                              • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                                @Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

                                Guten Tag,
                                weil es sich um eine Fortstetzung des bisherigen Themas handelt, habe ich kein neues begonnen, allerdings ist jetzt eine Entscheidung erforderlich, für die ich um Hilfe bitte.
                                Das früher beschriebene Problem mit der wechselnden Sehschärfe besteht unverändert, die Ursache ist weiterhin unbekannt. Eine Aussicht auf Abhilfe besteht derzeit nicht. Ich werde aber noch einen HNO-Facharzt aufsuchen.
                                Inzwischen ist aber klar, dass die Linsentrübung so weit fortgeschritten ist, dass eine Staroperation erfolgen muss.
                                Bei der Verordnung einer Brille bin ich sozusagen auf den richtigen Moment angewiesen, damit sie mir wirklich nützt. Dazu hilft ein verständnisvoller Optiker mit mehreren Messungen.
                                Für die OP muss aber doch sicher vorher ebenfalls eine Messung erfolgen. Ist es dann eigentlich egal, ob dafür der ideale Zeitpunkt erwischt wird (den es genau genommen nicht gibt) - weil die später ohnehin anzupassende Brille dann wieder das Problem ist?
                                Wenn das so wäre, müsste ich mir wegen der OP keine Gedanken machen - aber ich möchte lieber nochmal fragen.

                                Und dann dies noch:
                                Hier zwischen Hildesheim und Hannover gibt es viele Möglichkeiten - Potsdam ist leider sehr weit weg - so dass ich fragen möchte:
                                Ist die OP per Femto-Laser wirklich so gut und schonend und gegenüber der klassichen OP eindeutig vorzuziehen?
                                Wegen der Kosten würde ich mir einen Voranschlag geben lassen und diesen bei Krankenkasse und Beihilfe vorlegen.

                                Viele Grüße nach Potsdam :-)

                                Kommentar


                                • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                                  Update 27. 05. 2019

                                  War heute bei einem erfahrenen Facharzt/HNO, dessen gelegentlicher Patient ich seit vielen Jahren bin.
                                  Seine Messungen ergaben linksseitig eine Störung bei der Übertragugn der "Audiodaten" ins Gehirn (meine laienhafte Formulierung). Weil das mit meinen Berichten über in letzter Zeit vermehr und verstärkt auftretende Schwankungen der Sehschärfe übereinstimmt (ebenfalls linksseitig), hält er ein MRT/Schädel für erforderlich, soll am 04. 06. durchgeführt werden, die Besprechung beim HNO-Arzt dann am 14. 06.

                                  Mulmiges Gefühl...

                                  Ich werde berichten.

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                                  • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                                    Guten Morgen, Karl10,
                                    ich drücke die Daumen. Aber machen Sie sich nicht verrückt...
                                    Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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                                    • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                                      @Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

                                      Guten Tag,

                                      herzlichen Dank für den so freundlichen Zuspruch, das tut gut - ich habe mich daran gehalten!

                                      Bei der MRT-Untersuchung wurden keinerlei Auffälligkeiten festgestellt, durchatmen, dankbar sein!

                                      Darf ich jetzt auf meine am 27. 05. (10:16 h) gestellten Fragen zurückkommen? Ich wiederhole sie in Kurzform:

                                      1. Für die Katarakt-OP muss doch sicher vorher eine Messung der Sehschärfe erfolgen. Weil der Termin langfristig festgelegt wird, ist eine Rücksichtnahme auf meine Schwankungen nicht möglich. Ist das unwichtig, weil die später ohnehin anzupassende Brille dann wieder das Problem ist?

                                      2. Ist die Kararakt-OP per Femto-Laser wirklich so gut und schonend, also gegenüber der klassichen OP eindeutig vorzuziehen? Sie scheint sehr teuer zu sein, also würde ich mir einen Kostenvoranschlag geben lassen, um vorher Klarheit wegen der Übernahme zu haben.

                                      Vielen Dank und freundliche Grüße nach Potsdam :-)

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                                      • Re: Katarakt - wechselnde Sehschärfe

                                        Guten Morgen, Karl10,

                                        zu 1.: Ja, spielt keine große Rolle, da eine Vermessung der Augen für die Linsenbestimmung relativ unabhängig von der Sehschärfe erfolgt.
                                        zu 2.: Nein, der Femto-Laser ist nicht besser - es gibt viele Studien dazu. Sie, als Patient, profitieren in der Regel nicht davon. Vor allem, wenn der Operateur routiniert ist, ist die "klassische" Katarakt-Operation mit dem Ultraschall mindestens genauso gut.

                                        Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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