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Stationärer Fleck durch Glaskörpertrübung!?

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  • Stationärer Fleck durch Glaskörpertrübung!?

    Hallo, möchte kurz meine Geschichte erzählen. Letzte Woche (Dienstag oder Mittwoch) merkte ich an der Arbeit (mache viel Bildschirmarbeit), dass sich ein Fleck im linken Augen unterhalb des schärfsten Sehens abzeichnete. Es war ähnlich wie ein Blendfleck, nur anhaltender. Zuerst machte ich mir Sorgen, aber nach einiger Zeit ging es weg und dachte auch nicht mehr dran. Am Samstag merkte ich wieder, dass sich ein kleiner Fleck abzeichnet, wieder linkes Auge und unterm Sehzentrum. Habe es mal ausgemessen, ungefähr zwischen 2,5° bis 3° vom Sehzentrum entfernt. Der Fleck ist klein und länglich, fast tropfenförmig. Er hat keine einheitliche Farbe, auf einfarbigen Flächen ist er nicht zu sehen, nur an Gittern und Kontrasten macht er sich bemerkbar. Oder wenn ich gegen eine helle Fläche blinzele, wird er als Schatten sichtbar. (Leuchtet auch eine gewisse Zeit nach).

    Heute war ich beim Augenarzt. Sie schaute sich alles an. Es sei eine minimale Pigmentverschiebung im linken Auge sichtbar. Sie schlug vor, zur genaueren Abklärung ein OCT zu machen, was ich auch aus eigener Tasche bezahlte. Da sah man bis auf ein paar Kleinigkeiten nichts auffälliges (keine Wassereinlagerungen oder andere Schäden). Die Ärztin meinte aber, dass man in der oberen Makula sowas wie eine Glaskörpertrübung sehr nahe an der Netzhaut sehen würde. Das ist auch, was sie vorher schon vermutet hätte. Diese könnten sich sehr lange dort aufhalten. Alles Schwerwiegende konnte man mit der Untersuchung ausschließen (keine Netzhautauflösung, keine Blitze, kein Russregen, ...).

    Diese Mouches volantes kenne ich seit Mitte 20 (bin jetzt 40). Kannte sie aber immer als bewegliche Teilchen. Was für die Glaskörpertrübung spricht, ist das Auftauchen und zeitweise Verschwinden und die Begrenztheit. Auch die längliche Form (kann manchmal eine klare Struktur erkennen) erinnert an so manche Fäden. Was gegen die These spricht ist, dass er sich bisher nicht bewegt hat. Auch dachte ich, dass die Fäden sonst durchsichtbar sind, aber bei mir kann ich nicht wirklich durchgucken.

    Ich wollte fragen, ob es Trübungen gibt, die sich kaum bewegen und nahe an der Netzhaut liegen? Die Ärztin meinte, sie müsste mit der Zeit irgendwann verschwinden. Kann man das selbst irgendwie beschleunigen (viele Augenbewegungen machen)? Mal ganz naiv gefragt, wenn man sein Gesicht nach unten hält, bewegen sich die Teilchen irgendwann von der Netzhaut weg?

  • Re: Stationärer Fleck durch Glaskörpertrübung!?

    Ein OCT wäre u.U. nicht erforderlich gewesen, auch treten die Trübungen auf unterschiedliche Art und Weise auf, viele verändern sich über die Jahrzehnte kaum bzw. werden nur noch schlimmer. Viele Augenbewegungen würde ich eher vermeiden, es sei denn sie wollen eine Glaskörperabhebung beschleunigen.

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    • Re: Stationärer Fleck durch Glaskörpertrübung!?

      Hallo Soeren, ich habe sehr ähnliche Phänomene und ebenfalls die Diagnose Glaskörpertrübung erhalten (eigentlich nur, weil alles andere unauffällig war). Wie hat sich der Fleck denn bei Dir entwickelt? Hast du seit damals neue Erkenntnisse erhalten oder Veränderungen des Phänomens beobachtet?

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      • Re: Stationärer Fleck durch Glaskörpertrübung!?

        Guten Abend, Soeren,
        das können Sie nicht wirklich beeinflussen. Ich denke, Sie können sich auf die Aussagen der Augenärztin verlassen, auch wenn es tatsächlich nicht ganz typisch ist, wenn sich das Gebilde nicht bewegt.
        Mit freundlichen Grüßen, Priv.-Doz. Dr. med. A. Liekfeld

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