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6 Wochen nach Schiel-OP

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  • 6 Wochen nach Schiel-OP

    Hallo,
    ich (18) hatte vor genau 6 Wochen und 2 Tagen eine Schiel-OP in der Augenklinik in Hannover Nordstadt.
    Kurz zu meiner Vorgeschichte: Hab schon seit ich klein bin immer mal wieder geschielt, aber außer regelmäßige Kontrollen hat man nie irgendwas gemacht, auch nicht abgeklebt oder so. Hab wenn ich geschielt hab mit rechts nach außen geschielt. Aber ich konnte es quasi auch "machen", so umschalten irgendwie, dass ich auch mit links geschielt hab und rechts grade war.
    In den letzten 2 Jahren vor der OP ist es aber so schlim geworden (hab fast nur noch ein Auge abgeklebt/zugekniffen, extreme Augenschmerzen,...), dass man dann endlich gesagt hat, dass es jetzt operiert werden sollte (der Schielwinkel war nicht groß, aber ich hab/hatte [?] zusätzlich noch ne Convergens-Schwäche, deswegen sollte wohl operiert werden).
    Hab dann einen Tag vor der Voruntersuchung 2 Wochen vor der OP auch sone Primenfolie tragen müssen, da hatte ich keine Doppelbilder. Hatte ich auch vorher nie.

    So und jetzt nach der OP, beide Augen wurden operiert und überkorrigiert, wie man mir gesagt hat, hab ich Doppelbilder. Am Anfang dachte ich noch "Gut, das legt sich noch", aber jetzt nach 6 Wochen werde ich echt unruhig. Ich musste nichtmal zur Nachkontrolle hin. Nach der OP waren ja direkt die Feiertage und als ich nochmal angerufen hatte und wissen wollte, ob ich nochmal kommen kann, weil die Doppelbilder nicht weggehen, haben sie mich mehr oder wenig abgewimmelt.
    Hab dann bei meinem Augenarzt in der Nähe hier noch einen Termin in der Sehschule gehabt, wo mir gesagt wurde, dass sich das wohl noch legen sollte.
    Kosmetisch sind die Augen jetzt eigentlich fast grade. Manchmal (wenn ich nah was lesen will oder auf den Computer gucke oder so) schiele ich noch mit links nach innen (Überkorrektur?). Außerdem merke ich aber, dass mein rechts Auge wieder minimal anfängt nach außen zu rutschen bzw. jetzt auch nach oben -.-

    Ich hab die Doppelbilder nicht permanent. Also früher konnte ich ja wie gesagt irgendwie "einstellen", mit welchem Auge ich schiele, also mit welchem ich gucke und mit welchem nicht. Wenn ich das jetzt mache (nur, dass halt dann meine Augen nicht mehr schielen bzw. nur mein rechtes minimal) und es so einstelle, dass ich mit rechts gucke, sodass beide Augen wirklich komplett grade stehen, dann sehe ich doppelt.
    Und wenn ich mache, dass ich mit links gucke und dann mein rechtes Auge manchmal minimal nach rechts/oben wegrutscht, sehe ich logischerweise nur einmal. Also muss ich die ganze Zeit so gucken, dass ich mit rechts wieder anfange zu schielen. Das ist doch nicht Sinn der Sache! Das ist außerdem extrem anstrengend, da ich auch immer noch sone Art Druckschmerz rechts hab, wie vor der OP.
    Im Alltag so ist das extrem nervig und richtig richtig störend. Ich kann kein Fernseh gucken, weil alles doppelt ist oder mein rechts Auge abwandert.. und schon gar nicht im Liegen. Und wenn ich nach rechts und links gucke, ist ohnehin alles doppelt. Wenn ich unter Leuten bin, sehe ich mal manche doppelt, manche nicht. Traue mich auch schon gar nicht mehr Leuten lange in die Augen zu gucken, weil mir neulich wer gesagt hat, dass ich ja immer noch schiele, da war ich erstmal fertig mit der Welt.
    Auto fahren mag ich auch nicht mehr gerne. Und an der Tafel lesen geht auch nicht. Es fühlt sich immer so an, als ob mein rechtes Auge mein linkes daran hindert, ein vollständiges Bild zu erkennen. Die Augen springen immer so hin und her irgendwie, also das Bild, was ich sehe -.- Dadurch kann ich nur sehr mühsam etwas lesen.
    Ist jetzt etwas lang geworden, aber ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll. Den nächsten Termin beim Augenarzt bekomme ich erst im April ! Hab da schon mehrmals angerufen -.-

    Ich bin auch nur noch 5 Monate in Deutschland, danach bin ich in Neuseeland. Und in der Abizeit kommt das ganze natürlich nochmal doppelt ungelegen (was ein Wortspiel )......

    Sind denn Doppelbilder nach 6 Wochen bei Ex-Außenschielern noch normal?!
    Ach ja, beim Augenarzt 3 Wochen nach der OP war ich außerdem auch nicht in der Lage irgendwas 3D zu erkennen, also welcher von 4 Kreisen rauskommt.. Ist das beunruhigend?

    Ich hoffe mir kann wer helfen, ich bin schon wieder am Verzweifeln


  • Re: 6 Wochen nach Schiel-OP


    Es ist sehr schwierig, Ihren Befund hier und jetzt zu beurteilen. Manchmal dauert es tatsächlich länger, bis die Doppelbilder verschwinden. Ein vielleicht etwas merkwürdig klingender Rat: versuchen Sie, die Doppelbilder zu ignorieren. Wenn Sie ständig danach Ausschau halten und immer prüfen, ob sie wieder da sind, wird es schwierig. Ansonsten kann man den Einsatz einer Prismenfolie in Betracht ziehen, die man nach einer gewissen Tragezeit langsam wieder abschwächt. Sie sollten das mit Ihrer Orthoptistin besprechen. Viel Erfolg!

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    • Re: 6 Wochen nach Schiel-OP


      Guten Tag,
      einige Wochen kann es durchaus dauern, bis sich der Zustand einpendelt. Sie sollten aber bei Beschwerden und wenn Sie beunruhigt sind, doch auch ruhig vor April beim Operateur noch einmal vorstellig werden (bei akuten Beschwerden sollte das möglich sein).
      Mit freundlichen Grüßen,
      PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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      • Re: 6 Wochen nach Schiel-OP

        wie ist es ausgegangen?? habe am 16.3. einen Termin in Göttingen zur Untersuchung und da wird bestimmt, ob operiert wird oder nicht... auch wenns eins nur "ein leichtes Schielen ist, es stört mich Ungemein,mein Selbstgefühl stört mich mächtig.

        würde gern mal wiessej, wie das enderbnis geworden ist...

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        • Re: 6 Wochen nach Schiel-OP

          Nun soll meine Tochter operiert werden, deshalb interessiert es mich brennend, was nach der langen Zeit bei Deiner Geschichte aus Hannover raus gekommen ist und vor allem, ob Du meiner Tochter (11) empfehlen würdest, eine Schiel-Operation zu machen oder nicht. Falls ja, gibt es Empfehlungen von Dir, auf was man achten sollte?

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