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Trübe Sicht nach Katarakt-OP

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  • Trübe Sicht nach Katarakt-OP

    Vor etwa 3 Wochen bekam ich wegen grauen Stars zunächst ins rechte Auge eine Linse (bin weitsichtig und trage eine Gleitsichtbrille).
    Vor einigen Monaten wollte der Arzt noch beide Augen gleichzeitig operieren, ich fragte ob es nicht üblich sei, dass in gewissem Abstand zu machen. Daraufhin meinte er, für mich sei das in meinem Alter (72) besser, weil ich eine Vollnarkose bekomme. Aus verschiedenen Gründen ließ ich es erst jetzt machen und da sagte mir der Arzt, er mache jetzt nur ein Auge mit örtlicher Betäubung. Auf meine Frage, er wollte es doch gleichzeitig machen, lächelte er und sagte für mich etwas merkwürdig, "man sollte halt niemals nie sagen".
    Die Operation war sehr schmerzhaft, trotz örtlicher Betäubung mit viermaliger Augentropfengabe und Spritze unters Auge. Der Arzt drückte mir mehrmals sehr schmerzhaft stark aufs Auge.
    Am nächsten Tag als die Augenbinde abgenommen wurde, bemerkte ich das die Sicht jetzt besser als vorher war, aber leider trübe. Bis heute hat sich die trübe Sicht des rechten Auges nur unwesentlich gebessert.
    Jetzt habe ich Bedenken für die Operation des linken Auges, mit dem ich mit Brille noch sehr gut und klar sehe.

    Besteht Hoffnung, dass die Sicht wieder klar wird?


  • Re: Trübe Sicht nach Katarakt-OP

    Guten Tag,
    ja, grundsätzlich besteht Hoffnung, aber es wäre sinnvoll zu wissen, wie der Befund ist und warum das Sehen noch trübe ist (z.B. eine Trübung der Hornhaut, die nach einer Operation auftreten kann und meistens nach ein paar Wochen verschwinden sollte). Sie sollten Ihren Augenarzt nach dem Grund der Trübung fragen und Ihre Bedenken mit ihm besprechen. Wenn Sie sich sehr unsicher sind, empfehle ich, eine zweite Meinung einzuholen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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