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Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

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  • Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

    Ich habe das Gefühl, seit einigen Tagen hat sich in meinem Sehen etwas verändert, was mich etwas nervös macht. Meine Augen sind seit vielen Jahren sehr unterschiedlich stark, was durch eine Fernbrille (Weitsichtigkeit: rechts: -2,0 / - 1,0 Achse 3 Grad links: - 3,25 / - 1,0 Achse 171 Grad) ausgeglichen wird. Ich sehe auch nach wie vor nicht unscharf oder verschwommen, allerdings ist mir aufgefallen, dass ich Dinge die sich näher an meinem Auge befinden, wenn ich den Hintergrund scharf stelle - in letzter Zeit viel stärker verschieben und teilweise verdoppeln und irgendwie viel mehr in meinem Blickfeld sind, als vorher - das kann natürlich auch ein bisschen daran liegen, dass ich mich jetzt darauf konzentriere. Wenn ich sie dann scharf stelle (also den Blick auf den nahen Gegenstand fixiere) ist wieder alles ganz normal - allerdings strengt mich das Scharfstellen gefühlt immer mehr an. Kann das insgesamt an einer Verschlechterung der Nahsicht liegen - oder an einer zunehmenden Krümmung der Hornhaut? Ist ein Besuch bei Augenarzt oder gar Neurologen notwendig?

    Vielen Dank vorab für Ihren Rat!

  • Re: Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

    Dein Alter? Geschlecht? Beruf (ständige Naharbeit am PC?)

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    • Re: Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

      Gern, 37, männlich, viel Arbeit am PC durch Bürojob. Die Probleme treten allerdings nicht nur nach Belastung auf, sondern auch schon am Morgen mit vermeintlich ausgeruhten Augen. Viele Grüße

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      • Re: Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

        Bei Minusgläsern, die das sehende Bild verkleinern, liegt aber keine Weit- sondern eine Kurzsichtigkeit vor. Die Augen sind unterschiedlich, aber nicht sehr unterschiedlich stark, selbst die Achslage ist ähnlich. Prinzipiell kommt dieser Unterschied bei näheren Objekten stärker zum Tragen - aufgrund der erforderlichen Naheinstellung und dem Einwärtsdrehen. Diese "Tests" daher bitte auch mal mit nur einem Auge machen. Mögliche Ursachen sind Überanstrengung durch die ständige Bildschirmarbeit, "trockene" Augen, einsetzende Altersweitsichtigkeit, geänderte Dioptrienwerte, asthenopische Beschwerden, Migräneneigung, erhöhter Flüssigkeitsbedarf (Sommer), usw. Da was ernsteres nicht ausgeschlossen werden kann, sollte bei weiter anhaltenden Beschwerden der Arzt aufgesucht werden. Insbesondere dann, wenn beim einäugigen Sehen sich das Sehen verändert hat.

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        • Re: Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

          Danke für die schnelle Antwort. Einsetzende Altersweitsichtigkeit - das klingt sicher am plausibelsten, allerdings würde das nicht eher ein sehr schleichender Prozess sein? Fakt ist, die Probleme bestehen ausschließlich beim Sehen mit beiden Augen - die Zusammenführung der beiden Bilder scheint mir eben erschwert, wenn sich davor etwas im Blickfeld befindet. Auch wenn ich zum Beispiel nah an einem Gegenstand vorbeischaue, schiebt sich der Gegenstand ins Blickfeld - irgendwie bleibt ein komisches Gefühl. Ich werde wohl doch mal einen Augenarzt aufsuchen... Viele Grüße

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          • Re: Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

            Wenn du beidäugig am näheren Gegenstand vorbeischaust (also in die Ferne siehst), verschiebt sich etwas und verdoppelt sich dieser nähere (nicht direkt) betrachtete Gegenstand natürlich, da du eben 2 Augen hast, die auf das weiter entfernte Objekt fokussieren. Das wäre normal. Es ist nicht möglich, gleichzeitig Objekte in unterschiedlicher Entfernung zu fokussieren.

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            • Re: Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

              Guten Tag, Boober,
              das kann tatsächlich an einer zunehmend schlechteren Einstellung auf die Nähe liegen. Wie alt sind Sie denn? Ggf. benötigen Sie bei zunehmenden Beschwerden eine Gleitsichtbrille für die Unterstützung in der Nähe.
              Mit freundlichen Grüßen,
              Priv.-Doz. Dr. A. LIekfeld.

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              • Re: Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

                Danke für die Antwort! Ich bin 37 Jahre. Inzwischen war ich auch mal in der hiesigen Klinik um die Probleme checken zu lassen. Man sagte mir dasselbe, was Sie mir auch geantwortet haben - es liegt an der zunehmenden Alterssichtigkeit. Insofern alles nicht so dramatisch. Trotzdem verlief die Untersuchung letztlich etwas suboptimal - da die Ärztin feststellte, dass mein Sehnerv etwas "komisch" und wie sie es formulierte nicht wie im Lehrbuch aussieht. Sie bat mich daraufhin zu dem Augenarzt zu gehen, bei dem ich vor einem Jahr zur Routineuntersuchung schon einmal war, damit der sich den Nerv anschaut und beurteilen kann, ob er sozusagen schon immer so aussah. Also bin ich zu diesem Arzt gegangen und der stellte die Diagnose dass sich die Papillenexkavation innerhalb eines Jahres auf einem Auge von 0,1 auf 0,2 und auf dem anderen von 0,1 auf 0,4 erweitert hat - der Augeninnendruck war i.O. Er sagte, dass sei nicht dramatisch und in diesem Stadium würde ich auch noch keine Symptome bemerken - nun solle ich zurück in die Uniklinik gehen und mich dort entsprechend weiterbehandeln/untersuchen (HRT) lassen. Ansonsten blieb er in seinen Aussagen doch recht schwammig. Die Tatsache, dass er von einem "Stadium" spricht - macht mich aber schon etwas unruhig. Der AA hatte was einen Termin betrifft die Ruhe weg - kann ich mir denn bzgl. der weiteren Diagnostik tatsächlich Zeit lassen - oder spielt der Faktor Zeit hier doch schon eine Rolle!? Darf ich Sie hier noch einmal um eine kurze Meinung bitten?

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                • Re: Probleme Wechsel zwischen Nah- & Fernsehen

                  Guten Abend,
                  Ihr Augenarzt will wohl ausschließen, dass der SEhnervenkopf sich ändert, was auf einen grünen Star hinweisen könnte (keine Panik!). Eine mögliche Änderung geht sehr langsam vonstatten, weshalb es nicht auf ein paar Wochen ankommt. Mit dem HRT kann man den Sehnervenkopf in Form und Größe objektivieren, um dann durch eine Folgeuntersuchung in ca. einem Jahr mit dem gleichen Gerät feststellen zu können, ob es eine Veränderung gibt. Nur dann ist es suspekt.
                  Mit freundlichen Grüßen,
                  Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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