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Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

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  • Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

    Hallo,

    ich weiß nichtmal, ob ich im Forum "Augenheilkunde" richtig bin aber ich wollte mal kurz meine Leidensgeschichte aufschreiben und um einen Rat bitten.

    Vor 2 Wochen saß ich auf der Arbeit (Empfang/Computerarbeitsplatz) und es war kurz vor Feierabend. Ich bekam ohne Vorankündigung plötzlich ein Gefühl, als ob ein Blitz durch meinen Kopf schießt. Kein Schmerz, eher das Gefühl, als ob für einen kurzen Moment alles aussetzt. Ich bekam leicht Panik, riss meine Wasserflasche auf und ging an die frische Luft. Es beruhigte sich alles wieder und ich schob es darauf, dass ich 2 Wochen zuvor stark erkältet war und arbeiten gegangen bin ohne es auszukurieren. Letzten Freitag setzte dann Schwindel ein. Ich bekam einen Tunnelblick, als ob man durch eine lange Röhre schaut. Nachts konnte ich nicht schlafen, da der Schwindel richtig unangenehm wurde. Übelkeit kam hinzu und ich hatte ständig das Gefühl, als wenn mich etwas nach hinten zieht. Dazu kam, als hätte ich den Eindruck (vom sehen her), als wenn ich nicht klar da wäre. So ein Gefühl, als wäre man angetrunken oder so. Im Laufe des Wochenendes gingen die Sympthome wieder zurück. Ich beschloss das ganze jedoch im Laufe der Woche von einem Arzt abklären zu lassen.
    Montag morgen auf dem Weg zur Arbeit fühlte ich mich irgendwie schon unwohl. Der Kopf rauschte etwas, ich hatte starke rechtsseitige Kopfschmerzen und es fühlte sich so an, als sei der Kopf in Watte gepackt. Nach 1,5 Stunden verschwomm plötzlich alles vor meinen Augen, schlagartig setzte Übelkeit ein und mir wurde total schwindelig (ich saß seit geraumer Zeit an meinem Computerarbeitsplatz). Ich bekam Panik und wurde, da ich auch Hyperventilierte mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht. Dort bekam ich Paracetamol und Novalgin gegen die Kopfschmerzen, die nicht weggingen sondern nur schwächer wurden. EKG, Blutbild und alle weiteren neurologischen Untersuchungen waren völlig einwandfrei. Nachdem ich auch lange genug dort gelegen hatte, normalisierte sich alles wieder. Da ich mich dagegen entschied, dort zu bleiben fuhr ich zum Hausarzt. Dieser schrieb mich erstmal krank und überwies mich an den HNO Arzt. Am Dienstag suchte ich diesen dann auf und spürte wieder, dass irgendwas nicht so ist wie es sonst ist von der Wahrnehmung her. Doch auch der HNO Arzt konnte nichts feststellen. Hörtest, Gleichgewichtstest und so waren alle in Ordnung. Ich bin dann danach zum Hausarzt. Dieser nahm mir nochmal Blut ab, um ein großes Blutbild für ein mögliches MRT zu erstellen.
    Gestern bekam ich dann die Ergebnisse. Ich fühlte mich noch immer schwummerig, das Sehen ist irgendwie so, als wenn es eine Weile dauert, bis die Bilder scharf werden. Es wurde festgestellt, dass mein CRP Wert erhöht ist (0,9) und wohl eine Entzündung im Körper sei. Mein Hausarzt gab mir Medis für den Schwindel mit und ich soll bis Montag warten, ob die Beschwerden sich bessern. Dann soll ein Schädel CT gemacht werden.

    Mein Gesundheitzustand ist unverändert. Leichter Schwindel, die Wahrnehmung beim Sehen ist noch verschwommen und ich bekomme einen leichten Druck im Kopf sowie das Rauschen. Ich mache mir natürlich Sorgen, dass tatsächlich etwas am/im Kopf sein könnte, daher will ich das CT unbedingt machen lassen. Allerdings kommt mir langsam der Verdacht, dass es mit meinen Augen zu tun haben könnte. Vor Jahren musste ich mal eine Brille tragen; diese lag aber leider aus Eitelkeit mehr im Schrank als das sie auf meiner Nase saß. Kann es tatsächlich sein, dass diese ganzen Sympthome von den Augen kommen? Dass die Augen irgendwie überlastet wurden? Aber woher käme dann der erhöhte CRP-Wert? Mein Hausarzt meinte, es könnte sein, hat mich aber nicht zum Augenarzt überwiesen, da er wohl erst das CT machen will und laut seiner Aussage eins nach dem anderen untersuchen lassen will. Könnte ich mit meiner Vermutung richtig liegen?

    Da ich auch schon länger Schwierigkeiten mit der Bandscheibe haben (Schmerzen nach langem Stehen oder gehen) und seit Montag mein gesamter Nacken sowie der Halsansatz verspannt ist (kommt wohl von der Verkrampfung am Montag wegen der ganzen Aufregung und dem Zittern) habe ich auch gelesen, dass die HWS schuld sein könnte. Wäre es sinnvoll die Augen untersuchen zu lassen? Oder eher die HWS?

    Bin langsam etwas verunsichert und diese Art der Wahrnehmung macht mich langsam wahnsinnig.


  • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

    Dazu sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich mit dem rechten Auge deutlich verschwommener sehe als mit dem linken.

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    • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

      Da Beschwerden beim Sehen auftreten und die Termine beim Augenarzt teilweise Wochen/Monate im Voraus vergeben werden, würde ich mir auf jeden Fall kurzfristig einen Termin beim Augenarzt geben lassen, obwohl ich momentan gemäß der Schilderung nicht die Ursache primär im Bereich der Augen vermuten würde. Klingt nach heftiger Augenmigräne unbekannter Ursache. Alter und weitere Vorgeschichte sind zudem unbekannt.

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      • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

        Danke für den Hinweis. Aber bei mir sind die Beschwerden nicht anfallartig sondern dauerhaft.

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        • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

          Ein Optiker könnte ohne Termin aufgesucht werden, um festzustellen, ob es am schlechten Sehen liegt. Dieser kann und darf jedoch nicht ins Auge sehen, den Druck messen oder eine Diagnose geben.

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          • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

            Guten Tag, Samsa,
            eine Abklärung beim Augenarzt ist sicher nicht verkehrt, obwohl sich das eher nicht nach einer Augen-Problematik anhört... ich finde, Sie sollten sich unbedingt in die Hände eines Neurologen begeben.
            Das klingt nicht normal...
            Mit freundlichen Grüßen,
            Priv.-Doz. Dr. A. LIekfeld.

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            • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

              Vielen Dank für die Antworten. Zuerst: ich habe heute um 15:30 Uhr einen MRT Termin für den Kopf um alles weitere dort auszuschließen. Dazu eine Frage: Kann man auch auf einem MRT erkennen, ob z.B. Sehnerven beeinträchtigt sind? Des Weiteren habe ich morgen einen Termin beim Augenarzt.

              Ich habe in den letzten Tagen die Symptome beobachtet: wenn ich morgens ausgeschlafen aufstehe ist es bei weitem nicht so schlimm wie im Verlauf des Tages. Die Symptome die zur Zeit noch vorhanden sind, sind Druck im Kopf, Druck auf den Augen, Kopfschmerzen sowie das verschwommene Sehen, was je nach Sicht und hastiger Kopfbewegung (oder auch beim Laufen) einen kurzen, nur wenige Sekunden anhaltenden Schwindel hervorruft. Und durch dieses verschwommene Sehen habe ich eine leichte Gangunsicherheit; sprich ich fühle mich wie auf wackeligen Beinen. Wie gesagt, vor ca. 8 Jahren wurde mir bereits eine Brille verordnet, die ich nach kurzer Zeit aus Eitelkeit nicht mehr getragen habe ("So schlimm ist das ja nicht").. Ich habe den Eindruck, wenn ich z.B. Fernsehe oder versuche zu Lesen wird es schlimmer, so als würde ich meine Augen überfordern. Auch das Spielen mit dem Handy ruft diese Symptome hervor.Beim Lesen kneife ich ganz schön die Augen zusammen, so dass ich dadurch bedingt halt oben einen "schwarzen Balken" sehe (wohl von den Augenlidern/Augenbrauen) Ich lasse mich überraschen, was das MRT sowie der Augenarztbesuch ergeben wird und berichte weiter. In der neurologischen Ambulanz wurden keinerlei Auffälligkeiten festgestellt.

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              • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

                Hallo, Samsa,
                ist denn bei den Untersuchungen etwas herausgekommen?
                Mit freundlichen Grüßen,
                A. Liekfeld.

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                • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

                  Hi vieleicht antwortest du noch mal. Leider habe ich das gleiche scheiss überlebt. Und glaube du sollst zu neuerologe es ist irgent welche Nerv der dir und mir so probleme macht. Meine sympdrome Mittelwelle ; Konzentration storung Vergesslichkeit Sehestorung Nacken÷ruckenschmerz taubheitsgefuhle Links gesicht schlaft ein Hals fühlt sich pelzig an Arme+beine brennen mit stechen (Nervenschmerz)

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                  • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

                    Hallo und guten Morgen,

                    ich habe total vergessen mich nochmal hier zu melden - ganz großes Sorry.
                    Das MRT war damals völlig unauffällig. Es wurde nochmals eine Blutuntersuchung gemacht und mein Hausarzt war fest der Meinung, dass die ganzen Symthome von einer verschleppten Erkältung kamen, da gewisse Werte auffällig waren.
                    Beim Augenarzt kam dann nochmal das ganz dicke Übel: ich brauche eine Brille. Er war sehr überrascht, dass ich mit meiner Sehschwäche und der Hornhautverkrümmung, die Diagnostiziert wurde überhaupt so lange ohne Brille sehen konnte. 3 Wochen später habe ich die Brille bekommen und mich auch schnell daran gewöhnt. Ich muss sagen es ist ein riesiger Unterschied und ohne geht gar nicht mehr. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich die ganze zeit tatsächlich so schlecht gesehen habe.
                    Ich hatte ausserdem vom Hausarzt Tabeltten gegen Schwindel und ein ganz leichtes Antibiotikum bekommen und innerhalb von 14 Tagen gingen sämtliche Symthome weg. Ich muss dazu sagen, dass ich volle 14 Tage krank geschrieben war und in dieser zeit auch bettruhe verodnet bekam. Ich habe in dieser zeit soviel geschlafen wie nie zuvor und ich glaube mein Körper war ziehmlich geschwächt. Alles in allem kann es eine Verkettung vieler Ursachen gewesen sein, die mich alle zusammen in diesem Moment umgehauen haben.

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                    • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

                      Guten Morgen,

                      herzlichen DAnk für die Rückmeldung.

                      Das hört sich ja zum Glück gut an.



                      Mit freundlichen Grüßen,
                      Priv.-Doz.. Dr. A. Liekfeld.

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                      • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

                        Guten Abend,

                        leider musste ich das gleiche durchmachen wie ihr und würde mich freuen, wenn ihr vielleicht Näheres zu den Augenschmerzen berichten könntet. Meine Augen fühlen sich seitdem extrem trocken und müde an. Lesen fällt mir schwer. Der Augenarzt konnte aber nichts hierzu feststellen. Winkelfehlsichtigkeit etc. wurde ausgeschlossen. Ich nutze zwar Hylo Gel, aber wirklich helfen tut es auch nicht.
                        Wie viel Zeit lag eigentlich zwischen dem Vorfall und der Diagnose?
                        Würde mich total freuen, wenn sich noch einmal jemand melden würde.

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                        • Re: Sehen beeinträchtigt, Schwindel und Übelkeit

                          Guten Abend, GAL,
                          auch wenn Sie bereits Hylo-Gel benutzen, würde ich es mal auf einen Versuch ankommen lassen, die Frequenz zu erhöhen und/ oder das Präparat zu wechseln (zu einem fetthaltigen, z.B. EVOTears).
                          Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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