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epiretinale Gliose

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  • epiretinale Gliose

    Im Februar 2007 wurde bei mir festgestellt: epiretinale Gliose rechtes Auge.
    Amslerscheibe zeigt Verzerrtsehen und Visus mit Brille nur noch 0,3 rechts, das linke Auge bei 08-1,0.
    Empfehlung: par plana Vitrektomie mit Peeling.
    Nach meinen Erkundigungen - siehe 104 Jahrestagung Dt. Opht. Ges. September 2006 in Berlin, (W. Göbel und A. Kayed, Uni Augenklinik Würzburg) scheint die Erfolgsquote nicht signifikant zu sein, und ich habe die Operation bis heute hinausgezögert.
    Unerwartet veränderte sich der Visus, nachdem er bis März 2008 rechts um die 0,4 geschwankt hatte, im Mai 2008 auf 0,6 !!, gemessen sowohl von meiner Optikerin als auch von der Augenärztin. Verzerrtsehen ist allerdings noch vorhanden.
    Gibt es Erfahrungen in der Art, das es sich hier um einen laufenden Prozess der Besserung handeln könnte? Oder sollte die OP durchgeführt werden?


  • Re: epiretinale Gliose


    Guten Tag,
    es ist nicht davon auszugehen, dass das Verzerrtsehen spontan verschwinden wird. Ich würde Ihnen zu einer Operation raten, wenn die Diagnose sicher ist. Dann ist tatsächlich die Erfolgsquote inzwischen bei guter Erfahrung des Operateurs sehr hoch.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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    • Re: epiretinale Gliose


      danke für die Mitteilung.
      Ich vergaß zu erwähnen, daß ich von November 2007 bis März 2008 ca. 35 Sitzungen
      Augenakupunktur nach ECIWO absolviert habe, aber im März abgebrochen habe wegen unzureichender Erfolge. Die Tatsache, daß sich im Mai die signifikante Besserung des Vusus eingestellt hat, verblüffte sogar meine Augenärztin.
      Ob es sich um eine verspätete Wirkung der Augenakupunktur handelt, wird jeder nach seiner Einstellung beantworten wollen. Ihre?
      Im übrigen verweise ich auf einen Artikel über die104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft im September 2006 in Berlin mit dem Bericht über eine Studie über die Erfolge der Pars-Plana-Vitrektomie bei epiretinaler Gliose.Das Ergebnis bei 36 Augen: 15 besser, 6 gleich, 15 schlechter ermitugt nicht gerade zu einer Operation.
      siehe www.egms.de/de/meetings/dog2006dog007.shtml
      Ist das noch aktuell oder gibt es neuere Studienergebnisse?
      Die Entscheidung für eine OP mit derart ungewissem Ausgang fällt nicht leicht.

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      • Re: epiretinale Gliose


        Guten Abend,
        das ist sicher nicht ganz repräsentativ (viel zu wenige untersuchte Augen). Kann Ihnen adhoc keine Studie zitieren, sehe aber in unserer Klinik selber hunderte dieser Patienten selber. Eine Verschlechterung ist sehr selten.
        Bezüglich der Akkupunktur kann ich Ihnen keine wirkliche Stellungnahme mitteilen. Prinzipiell bin ich da eher skeptisch, vor allem bei diesem Krankheitsbild, habe mich damit aber nicht ausreichend beschäftigt.
        Mit freundlichen Grüßen,
        Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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        • Re: epiretinale Gliose


          Hallo 19hammer37,
          ich habe ebenfalls eine epiretinale Gliose . Da ich schon ein operiertes Auge habe, möchte ich die Op am jetzt betroffenen Auge unbedingt verhindern. Mich würde die Akupunkturmethode und oder alles was Sie sonst noch unternommen haben, um eine verbesserte Sicht zu erhalten, sehr interessieren. Vor allem auch wo und von wem sie sich haben behandeln lassen.
          Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, margisa

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          • Re: epiretinale Gliose


            Hallo
            Würden Sie mir die OP auch raten, wenn ich
            den Befund schon 1 Jahr mit mir rumtrage?
            Wie sind die Wahrscheinlichkeiten von Grauem Star, Entzündung, Netzhautablösung nach dem Peeling?

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            • Re: epiretinale Gliose


              [quote 19hammer37]Im Februar 2007 wurde bei mir festgestellt: epiretinale Gliose rechtes Auge.
              Amslerscheibe zeigt Verzerrtsehen und Visus mit Brille nur noch 0,3 rechts, das linke Auge bei 08-1,0.
              Empfehlung: par plana Vitrektomie mit Peeling.
              Nach meinen Erkundigungen - siehe 104 Jahrestagung Dt. Opht. Ges. September 2006 in Berlin, (W. Göbel und A. Kayed, Uni Augenklinik Würzburg) scheint die Erfolgsquote nicht signifikant zu sein, und ich habe die Operation bis heute hinausgezögert.
              Unerwartet veränderte sich der Visus, nachdem er bis März 2008 rechts um die 0,4 geschwankt hatte, im Mai 2008 auf 0,6 !!, gemessen sowohl von meiner Optikerin als auch von der Augenärztin. Verzerrtsehen ist allerdings noch vorhanden.
              Gibt es Erfahrungen in der Art, das es sich hier um einen laufenden Prozess der Besserung handeln könnte? Oder sollte die OP durchgeführt werden?[/quote]
              Jetzt sind fünf Jahre vergangen nach der Diagnose epiretinale Gliose mit der dringenden Empfehlung der Ärzte, umgehend die Vitektromie, Peeling, Avastin vorzunehmen. Ich habe das bis heute abgelehnt, siehe vorhergehende Berichte.
              Ich nehme keine Medikamente außer:
              Tebonin Gingko 80 mg tgl, und Augen Vital aus der Drogerie.
              Die Krankheit ist nicht fortgeschritten, der Visus hat sich von Februar 2007 mit 30 % nach der Augenakupunktur auf 40 % verbessert (Zufall?) und ist dann bis ca. November 2011 mit geringen Schwankungen bei ca. 50 % geblieben, allerdings mit Verzerrtsehen. am 16.1.12 ließ ich den Visus wieder überprüfen und staunte: 80 % auf dem kranken Auge, mit Zahlen gemessen! Und das aufgrund meines Mißtrauenes auch bei der zweiten Messung. Eine "gefühlte" Besserung hatte ich schon vorher bemerkt. Diesen unglaublichen Befund ließ ich am 24.1.2012 noch einmal überprüfen, und wiederum erkannte ich die Zahlen spontan und ohne Fehler bis Visus 0,8 (80 %). Die Augenärztin machte dann den Gegentest mit den "offenen Ringen) da kam ich immer noch auf 60 %.
              Das Verzerrtsehen ist ebenfalls zurückgegangen.
              Ich habe keine Erklärung für diese nicht erwartete Verbesserung des Sehvermögens ohne OP.
              Ich habe meine Lebensgewohnheiten nicht geändert außer: aus anderen Gründen (Entzündungshemmende Wirkung bei leichter Kniearthrose) nehme ich ab Novemer 2011 täglich einen Teelöffel "ägyptisches Schwarzkümmelöl".
              Ob es Zufall oder Ursache/Wirkprinzip ist: ich weiß es nicht. Jedenfalls sind die Omega Säuren dieses Schwarzkümmelöles seit tausenden von Jahren im Orient bekannt.

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              • Re: epiretinale Gliose


                Hallo,19Hammer7,
                laut meiner Infos vom Augenarzt geht die Gliose bei den meisten Patienten von alleine zurück, wenn sich der Glaskörper vollständig hinten von der Netzhaut abgelöst hat. (Trocknet im Alter etwas aus und zieht sich nach vorne. Zumindest habe ich das so verstanden. Das scheint ein ganz normaler Prozess zu sein). Probleme gibt es dann, wenn dabei, wie bei mir geschehen, die Makula einreist, weil Verklebungen zwischen Glaskörper und Gliose bestanden. Das passiert vorwiegend bei kurzsichtigen Frauen in der Menopause. Warum das so ist, können die Augenärzte (noch) nicht erklären.
                Vielleicht hast du Glück und es normalisiert sich jetzt alles. Bei mir hat sich das "gesunde" Auge auch etwas beruhigt. Ich habe meistens wieder 100%. Ist allerdings abhängig vom Messen. Der Arzt misst 100, der Optiker 80%.Solange ich damit gut sehen kann, ist mir egal wer recht hat.
                Weiterhin alles Gute, Margisa

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                • Re: epiretinale Gliose

                  Re: epiretinale Gliose

                  Guten Tag,
                  es ist nicht davon auszugehen, dass das Verzerrtsehen spontan verschwinden wird. Ich würde Ihnen zu einer Operation raten, wenn die Diagnose sicher ist. Dann ist tatsächlich die Erfolgsquote inzwischen bei guter Erfahrung des Operateurs sehr hoch.
                  Mit freundlichen Grüßen,
                  Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
                  Phillip fährt

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                  • Re: epiretinale Gliose

                    Guten Abend,
                    natürlich ist vor allem in erster Linie immer der subjektive Leidensdruck entscheidend (z.B. das störende Verzerrtsehen), obwohl ein langes Hinauszögern die Prognose verschlechtern kann.
                    Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld

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