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Frage an Frau Dr. Pipping

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  • Frage an Frau Dr. Pipping

    Sehr geehrte Frau Dr. Pipping
    nach überstandenem HI 1992 habe ich im Jahr 2005 mit Langlauf (Marathon) angefangen.
    Der sogenannte Myokard(?) - Infarkt konnte sehr gut ausheilen.
    Da ich seit frühester Kindheit (bin jetzt 40 Jahre alt) an RLS leide, habe ich mich vor ca. 1/2 Jahr in Behandlung gegeben. Nach mehreren Test mit verschiedendster Medikation wurde ich auf ein Medikament mit dem Wirkstoff Gabapentin eingestellt. Da RLS jedoch nicht die Lebensqualität beeinträchtigt, benötige ich das Medikament nur in der Einschlafphase in der Dosierung 400 mg.

    In der letzten Zeit muss ich einen Einbruch der Leistungsfähigkeit feststellen.
    Atemnot, verminderte Durchblutung der Herzkranzgefäße mit den typischen Schmerzen im linken Arm und Verspannungen der Schultermuskulatur sind auf den ersten Kilometern mein ständiger begleiter. Bei früheren Trainingsläufen war der Durchschnitspuls bei ca. 149 - 152 (Ohne Probleme). Zurzeit ist einen Belastung über 140 kaum möglich, ein Überschreiten ist nur mit o. g. Symptomen möglich.

    Nun zu meiner eigendlichen Frage:
    Kann es einen Zusammenhang zwischer der Einnahme diese Medikaments und einer mangelnden Leistungsfähigkeit bei Ausdauersport geben?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

  • RE: Frage an Frau Dr. Pipping


    Hallo,

    ich empfehle Ihnen dringend Zurückhaltung mit intensivem Sport, solange das Herz-Kreislauf-System nicht überprüft worden ist. Die typischen Schnerzen sind ein Alarmsignal. Die zahlreichen möglichen Nebenwirkungen von Gabapentin, die sowohl das Herz-Kreislauf-System, als auch die Atmungsorgane betreffen können, könnten auch eine Ursache des Leistungsabfalles sein. Vorrangig wäre jedoch der Schutz des Herzens, ggf. durch eine Therapieänderung und vorübergehende Schonung.
    Bitte also unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. heike Pipping

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