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Risperdal bei Kleinhirninfarkt?

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  • Risperdal bei Kleinhirninfarkt?

    Bei einer Bekannten (87) wurde der Verdacht auf eine Demenz nach SAE diagnostiziert (Nebendiagnosen: Exsikkose mit trockener Zunge, alter Kleinhirninfarkt, kein frischer Infarkt, Depression bekannt seit 2014). Bisher gab es keinerlei Symptome einer Demenz, sie leidet unter akut und sehr plötzlich aufgetretenen Verwirrungszuständen, teils Halluzinationen. Angeblich sollen die Verwirrung und zweitweise vorliegende Aggressivität ein Hinweis dafür sein, dass eine Demenz nach SAE vorliegt. Der Arzt hat Risperdal verordnet. Nach meiner Meinung hat dieses Medikament nur eine Auswirkung: sie schläft fast nur noch. Was uns jetzt zusätzlich beunruhigt ist, dass in der Gebrauchsinformation steht: "Bei älteren Patienten mit Demenz besteht ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall. Sie sollten kein Risperidon einnehmen, wenn Sie an einer Demenz leiden, die auf einen Schlaganfall zurückzuführen ist." Wäre es bei einer Demenz nach SAE - sofern diese überhaupt vorliegt - dann nicht besser, auf die Gabe von Risperdal zu verzichten?