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Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

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  • Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

    Ich nehme Zyprexa seit September 2010. Ich bekam das Medikament in der geschlossenen Psychiatrie. Zu Beginn der Behandlung hatte ich Schwindel und großen Apettit. Ich hatte ein ständiges Hungergefühl und wurde überhaupt nicht mehr satt. Meine Anfangsdosis waren 10 mg/Tag. Ein Jahr später, im Sommer 2011, versuchte ich erstmals Zyprexa auszuschleichen aufgrund von Nebenwirkungen. Ich war total betäubt, hatte gar keine Gefühle mehr und totalen Libidoverlust. Ich reduzierte langsam, von 10 mg auf 7,5 mg, 5 mg, 2,5 mg, jeweils 1 Monat und anschließend setzte ich Zyprexa ganz ab. Anfangs liefs ja noch gut, aber als ich bei 2,5 mg war, fühlte ich mich Hunde elend. Ich hatte beim Einschlafen und Aufwachen starke Krämpfe, beim Einschlafen sogar Atemkrämpfe und beim Aufwachen Dyskinesien. Das waren krampfartige Zuckungen im ganzen Körper, die ich nicht kontrollieren konnte. Weiter hatte ich Schlafstörungen und Durchfall. Als ich Zyprexa von 2,5 mg ganz abgesetzt habe, was ich wohl zu schnell gemacht habe, kam noch Atemnot hinzu. Mein Bauch war dermaßen aufgeblasen, dass ich nicht mehr richtig Luft bekam. Von den Absetzsymtomen ging es mir dermaßen schlecht, dass ich schwer depressiv wurde und Suizidgedanken hatte. Wg. der Atemnot musste ich sogar den Notarzt rufen.

    Daraufhin habe ich Zyprexa wieder genommen auf Anraten eines Psychiaters in der Uniklinik und solange gesteigert, bis die Absetzsymtome weg waren. Am hartnäckigsten waren die Dyskinesien. Das Ergebnis war, dass ich am Ende 15 mg Zyprexa nehmen musste, nicht nur 10 mg wie zuvor. Ich habe 2011 2x versucht, Zyprexa abzusetzen, mit den gleichen schwerwiegenden Absetzsymtomen.

    Im September 2012 musste ich zum Alkoholentzug in die Klinik und habe dort das Zyprexa von 15 mg auf 5 mg/Tag reduzieren lassen. Das ging noch einigermaßen gut, d.h. ich hatte über 6 Wochen lang Durchfälle, aber noch keine Krämpfe. Ich ließ beim Hausarzt eine Stuhlprobe untersuchen, um eine andere Ursache für den Durchfall auszuschließen.
    Im Dezember 2012 reduzierte ich weiter auf 2,5 mg und hatte wieder beim Einschlafen und Aufwachen sehr starke Krämpfe, Zuckungen, im ganzen Körper und teilweise sogar im Gesicht, Dyskinesien und wieder Durchfall. Die Krämpfe waren unkontrollierbar und wurden erst besser, als ich aus dem Bett aufgestanden bin und Gymnastik gemacht habe. Weg waren die Dyskinesien erst nach dem Frühstück. Daraufhin steigerte ich wieder bis auf 15 mg. Das Ergebnis war, dass ich immer noch leichte Krämpfe beim Einschlafen und Aufwachen hatte. Beim Aufwachen waren die Krämpfe schlimmer und dauerten länger, als beim Einschlafen.
    Am 18.01.2013 versuchte ich es erneut und habe wieder reduziert auf 5 mg. Die Krämpfe hatte ich unverändert. Gestern reduzierte ich weiter auf 2,5 mg und nahm auf Empfehlung des Apothekers 400 mg Magnesium pro Tag. Das hat mir geholfen, die Krämpfe wurden besser, aber frei davon bin ich natürlich nicht. Durchfall habe ich nach wie vor.
    Ich habe große Angst davor, dass die Dyskinesien noch schlimmer werden, da ich ja erst gestern auf 2,5 mg reduziert hatte. Seit ich auf 2,5 mg reduziert habe, habe ich auch Schlafprobleme, schlafe schwer ein und wache alle 2 Std. auf.

    Ich erzählte meinem Psychiater von der Uniklinik von den Dyskinesien, dieser war völlig ratlos und sagte, ich bin die erste Patientin, die so etwas berichtet.

    Ich reduziere das Zyprexa erst weiter nach frühestens 2-3 Monaten, vorausgesetzt, ich habe keine Absetzsymtome mehr. Dann versuche ich, die 2,5 mg mit dem Küchenmesser zu halbieren auf 1,25 mg.

    Ich wollt, ich hätte das Teufelszeugs nie bekommen. Den Psychiater, der mir das im Krankenhaus ursprünglich wegen eines Traumas gab, würde ich am liebsten verklagen.

    Das Zyprexa hat mich total betäubt, ich hatte gar keine Gefühle mehr, auch keine Positiven. Meine Libido ging auch verloren und meine Orgasmusfähigkeit. Ich fühlte mich innerlich total leer. Ich kann nur jeden davor warnen. Heute habe ich 25 kg Übergewicht von dem Zeugs.

  • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome


    Hallo leola1
    Ich nehme Olanzapin seit 5 jahren jeden abend 20mg
    Ich habe schon manchmal auf 15 oder sogar 10mg reduziert, aber nach einigen tagen gings mir einfach zum kotzen.

    Das Olanzapin vergewaltigt (wie alle Neuroleptika) deine Psyche:du bist
    müde, antriebslos, lustlos, willenlos, leck-mich-am-arsch-gefühl, depression....

    die wirkung, die es meiner meinung so schwer macht, olanzapin abzusetzen ist:
    du bist wie in watte gepackt, wie eine käseglocke über dich,
    du bist nicht schlecht drauf, aber auch nicht unbedingt gut drauf,
    dir geht irgendwie alles im arsch, und das schlimmste: du machst dir keine gedanken mehr. das ist vorallem schlimm, wenn man abends olanzapin nimmt. die ganzen sachen, die du den tag über erlebt hast, werden normalerweise doch irgendwie beim zu bett gehen am abend, oder beim langsamen einschlafen, verarbeitet. du überlegst, was heute gut gelaufen ist, was schlecht gelaufen ist, was du besser machen könntest usw,

    mit olanzapin ist mein kopf einfach leer: keine gedanken an morgen, sondern einfach leer.,..

    ist ein teufelszeug

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    • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome


      Hallo,

      danke für deine Antwort. Mir geht es so wie dir, du hast Recht! seit ich Zyprexa abends nehme, fühle ich mich innerlich total leer, ich habe gar keine Gefühle mir! seit ich auf 2,5 mg reduziert habe, habe ich wieder Gefühle, aber vom Reduzieren Durchfall, beim Einschlafen und Aufwachen Krämpfe, die Krämpfe beim Einschlafen sind am Schlimmsten, da ich ja deshalb nicht schlafen kann und nachts wache ich alle 2 Std. auf. Magnesium hilft, aber davon habe ich noch mehr Durchfälle, jetzt probiere ich es mit hochdosiertem Baldrian vorm Schlafengehen, das hilft etwas.

      LG

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      • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

        Hallo Leola1,

        bist du jetzt von den Tabletten weggekommen? Denn ich
        KANN NICHT MEHR schlafen

        Ich brauche dringend Hilfe!!!!

        Ich nehme seit ein paar Monaten Olanzapin 15mg. Da ich von den Tabletten loskommen wollte, habe ich auf anraten meines Psychiaters jede Woche 5 mg reduziert, ging zunächst gut, noch konnte ich SCHLAFEN, aber ab 2,5mg kein SCHLAF mehr. Jetzt haben wir die Dosis wieder erhöht auf 15 mg und ich kann immer noch nicht schlafen, nicht mal eine Std. Mein PSychiater kann sich das auch nicht erklären und sagt, mein Nervensystem wäre durcheinander gekommen.
        JA ABER was soll ich nun tun, damit ich wieder wie ein normaler Mensch schlafen kann????

        Ich bin total fertig. HAT JEMAND EINEN RATSCHLAG?????

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        • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

          Magnesium hilft, aber davon habe ich noch mehr Durchfälle, jetzt probiere ich es mit hochdosiertem Baldrian vorm Schlafengehen, das hilft etwas.
          Hallo,

          Magnesium ist wichtig. Krämpfe und anderen Störungen der Muskelfunktion können aber auch durch einen Vitamin-D-Mangel (mit-)verursacht sein. Bei Schlafstörungen und diversen psychischen (nervlichen) Störungen kann dieser ebenfalls eine Rolle spielen.

          Zu empfehlen ist zunächst die ärztliche Kontrolle des Vitamin-D-Status (Blutuntersuchung). Die Einnahme größerer Mengen Vitamin D ohne vorherige Bestimmung im Blut kann nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Man ist dann auch mit der Dosierung bzw. Anwendungsdauer ziemlich am "Schwimmen"...

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          • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

            Hallo,
            ich hätte da mal eine Frage: Mein Sohn bekommt nun seid mehr als 10 Jahren Zyprexa,hat das nun von sich aus abgesetzt hat Mittlerweile schon 14 Tage,Mir ist aufgefallen das er irgendwie sich so leicht verkrampft (als ob Er frieren würde).Und auch sein Geisteszustand ist irgenwie komisch.
            Meine Frage:Was kann,bzw. soll ich tun???Kann da etwas passieren?Soll ich sein Ärztin Informieren?Er selbst meinte es ginge Ihm soweit gut! Auch ist mir aufgefallen das Er sehr viel Alkohol trinkt! Ich bin total Hilflos,und weis nicht wie ich mich verhalten soll.Ich hatte Ihn auf Grund seiner Psychose damals Zwangs einweisen lassen(2004)wo Er bzw. wir sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben.
            Über eine baldige Antwort bedanke ich mich jetzt schon.Viele

            liebe Grüße
            bebbel40

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            • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

              Hallo bebbel40,

              mit dem plötzlichen Absetzen von Olanzapin sollte man sehr vorsichtig sein. Zwar fühlen sich die meisten Patienten erst einmal besser, weil die lästigen Nebenwirkungen wegfallen. Dieser Zustand hält aber im Allgemeinen nur wenige Wochen an. Danach kommen, wie oben beschrieben, die Absetzerscheinungen zum Tragen. Schlimmstenfalls kann auch die ursächliche Erkrankung (Psychose etc.) wiederkommen. Daher sollte ein Absetzen von Olanzapin nur in Begleitung eines erfahrenen Psychiaters und in sehr kleinen Dosisreduzierungen geschehen. Man geht davon aus, dass ein erfolgreiches Absetzen auch schon zwei Jahre dauern kann. Die dgsp z.B. gibt da wertvolle Tipps.

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              • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

                Hallo ihr Lieben, ich war 12 Jahre auf Olanzapin und ich kann euch nur zustimmen. BRUTAL. Als ich anfing es zu nehmen sagte man mir : die neuen atypischen Neuroleptika machen nicht abhängig und haben kaum Nebenwirkungen. Das mit den Nebenwirkungen kann ich mir an der Stelle schenken, Gewichtszunahme und "epileptische" Effekte wie besagte Zuckungen sind allgemein bekannt und auch hier beschrieben. Was mich im nachhinein doch schockt ist die extreme Abhängigkeit und die Zerstörung die diese "Medikamente" verursachen. Das Wort Medikament kann man sich ehrlich gesagt schenken, dass sind ganz klar chemische Zwangsjacken, sonst nichts. Sie helfen nicht, heilen nicht.... nichts davon. Was sie machen : Zeit geben, weil das Langzeitgedächtnis blockiert wird und damit die natürlichen Heilprozesse ermöglichen. Leider steht Zyprexa den Heilprozessen aber gleichzeitig im Weg, weil dieses Höllenzeug selber psychotische Negativsymptome erzeugt. In der Psychose blockt es am Anfang zumindest die "Stimmen", was bei fast allen nur verinnerlichte, blockierte Konflikte mit Menschen aus dem näheren Umfeld sind. Man streitet sich im Kopf mit sich selbst in der Psychose. Faszinierend fand ich die Erkenntnis, dass die an Lähmung nach einem Schlaganfall erinnernden Effekte im Gesicht, der zusammengezogene Mund usw. Lähmung der Zunge, Nuschelei.... zum einen ganz klar mit dem durch die Krankheit zusammenhängenden Mangel an Selbstbewusstsein zusammenhängen, aber das Zyprexa obendrein durch die Betäubung des Sprachzentrums im Hirn auch den kompletten physiologischen Sprachappart lahmlegt (Mund usw.) ist auch logisch, weil die beide natürlich verknüpft sind, sonst könnten wir nicht reden. Das klingt alles noch weitestgehend harmlos, es ist schon richtig bei massiven psychotischen Schüben darauf zurückzugreifen Neuroleptika zu nehmen, sonst knallt man völlig durch und das man sich was antut oder anderen ist mehr als wahrscheinlich. Man sollte sich aber klar machen - darum geht es bei diesen legalen Zwangsdrogen und nicht um Heilung, zu verhindern, dass ihr schlimmeres macht. Ist man schwer erkrankt, aus reinem Selbstschutz - nehmt es, dass wird nur noch schlimmer sonst, euer Leben ist schon übel genug, dass hat nach oben hin in der Psychose keine Grenze und Zyprexa ist sowas wie die letzte Notbremse. Denn ja auch wenn ihr meint schlimmer kann es einem nicht gehen. OH DOCH KANN ES, seid vernünftig und macht das : nehmt es, wenn ihr Selbstmordgedanken habt.


                Zur Sucht :

                Doch man wird abhängig und wie. Das Problem ist das Gerede von der sogenannten "Haltungsdosis". Es wird einem gesagt, man könnte jederzeit wieder in eine Psychose fallen und muss das Zeug deshalb immer in kleiner Dosis weiternehmen. Man ist ein ewig geschädigter, geisteskranker und chronisch krank. Was für ein Schicksal. Abgesehen davon, dass diese Geisteshaltung krank macht und nicht hilft, also Teil des nun eintretenden Problems ist, lasst euch sowas nicht erzählen, ihr habt das Recht auf ein eigenes Leben. Da die Absetzsymptome so brutal sind, glaubt man natürlich : Oh Gott es stimmt, ich bin ein Psycho und rennt wieder zum Arzt. Ihr könnt an der Stelle erkennen, wie massiv euer Selbstwertgefühl untergraben ist. Ihr glaubt jedem wie kaputt ihr seid, ohne es zu überprüfen. Leider sind die Absetzsymptome psychoseähnlich, genau wie Symptome durch das Olanzapin selber, was auch logisch ist, Olanzapin greift in die gleichen Neurotransmittersysteme ein, die in der Psychose aus den Balance geraten sind. Hat sich das wieder eingependelt bleiben nur die Effekte des Zyprexas auf die gleichen dopaminergen Systeme (Belohnung, Spass, Selbstbewusstsein) und die Amygdala (Angst) und den Hippothalamus (der nicht mehr auf Normalbetrieb eingestellte Vorfilter des Hirns, der völlig auf Zyprexa eingestellt ist. Nimmt man das Olanzapin weg, stellt sich durch den Schlafmangel ohne Zyprexa direkt wieder eine Reizüberflutung ein, die genau am Hippothalamus anfängt). Kurzum JA MAN IST ABHÄNGIG; WEIL DAS HIRN NUR MIT ZYPREXA/OLANZAPIN WEITESTGEHEND NORMAL FUNKTIONIERT. Man ist an dieses Zeug gewöhnt. Wenn jetzt jemand sagt : "Vorsicht das ist eine beginnende Psychose, sie brauchen eine enge Kontrolle", dann macht man sich wieder vom Psychiater abhängig und in kürzester Zeit hängt man doch wieder an der Pillenpackung.

                Die Entzugssymptome sind extrem unangenehm und mindestens so schlimm wie die vorangegangene Psychose. Ich habe viele Drogen probiert, weshalb ich auch krank wurde (nicht nachmachen, dass ist eine sehr schlechte Idee, Psychosen sind abgrundtief), aber ich kann aus tiefster Überzeugung sagen : Das war das Schlimmste und Langwierigste, was ich mir in meinem ganzen Leben an Substanzen zugeführt habe, Olanzapin ist deffinitiv eine harte Droge.


                Ich habe 3 Jahre gebraucht um selber von dem Zyprexa loszukommen und habe es alleine durchgezogen, einem Arzt hätte ich was das angeht nie vertraut. Aus ihren gesetzlichen Verpflichtungen heraus und einem immer theoretisch drohenden Selbstmord bei Psychotikern, werden sie schon aus Eigenschutz immer zur Einnahme raten, da sie sich bei einem Todesfall strafbar machen. Diese Situation in Kombination mit der Sucht nach Olanzapin ist ein einziger Teufelskreis. Kaum ein Arzt wird seine Karriere aufs Spiel setzen um einem dabei zu helfen. Einzige Idee - eine gute Entzugsklinik.

                Die Entzugssyptome klingen Stück für Stück ab. Hier meine Symptome

                1. TRIEBHAFTIGKEIT : Extreme Arroganz und Aggressivität, extreme sexuelle Lust, kaum Schlaf, letzteres nur möglich durch andere Hilfsmittel (Ich habe mich vor allem Schlaftees und Entspannungstees bedient) auch bezeichnet als psychotische Positivsymptome oder Manie. Das hielt über 9 Monate an, nur gebremst durch manchmalige Einnahmen von Olanzapin, wenn es zu extrem wurde. Das habe ich abhängig davon gemacht, ob der Stress selbst bei komplettem Meiden von Stressoren nicht mehr auszuhalten war oder doch. Diese Effekte sind völlig logisch und erinnern stark an Kokainkonsumenten. Klar ist das so, weil genau wie bei Kokain beim Absetzen von Olanzapin eine Dopaminüberflutung am Synaptischen Spalt eintritt. Der Effekt ist fast als identisch zu bezeichnen. Was am besten hilft : Ein Partner, der viel Sex will. Die Energie muss irgendwo hin, kanalisiert es in Sex, was besseres ist mir nicht eingefallen und es hört auch wieder auf. Da aber viele Psychotiker bereits keine Beziehungen mehr haben, wird das schwer für jeden zu Bewerkstelligen, dass ist mir klar.

                2. Magenkrämpfe, Magenkrämpfe, Magenkrämpfe, Kotzattacken, Schweissausbrüche, rasende Gedanken, Alpträume.... Nachts und Morgens! Als Hilfsmittel habe ich mir Iberogast geholt und irgendwann Ingwer für mich entdeckt. Hilft perfekt gegen Bauchkrämpfe und Magenschwerzen. Immer frischen Ingwer roh kauen, die Schärfe bekommt man weg, wenn man dabei Wasser oder einen Tee im Mund hat. Zerkaut runterschlucken und zufrieden sein. Ganz toll!

                3. HAUTKRIBBELN : absolut ekelhaft. Da helfen nur Histaminblocker, Citirizin zum Beispiel. Das geht irgendwann weg und gehört durch die Dopaminüberflutung eigentlich zu Punkt 1. Mit dem Hautkribbeln werden ihr 5-8 Monate leben müssen beim Absetzen von Olanzapin.

                4. LANGZEITGEDÄCHTNIS : Viele werden leider feststellen, dass euer Langzeitgedächtnis nach der Einahme nicht mehr das Selbe ist. Mich macht das sehr traurig, sehr, sehr traurig. Das ist wohl ein gewollter Effekt von Zyprexa, das Molekül basiert auf Fluor, was eine zellzerstörende Wirkung hat. Bei Traumata handelt es sich um Erinnerungen, die im emotionalen Gedächtnis gespeichert werden, Traumata sind also der Angriffspunkt um Psychotiker wieder ins hier und jetzt zurückzuholen. Genau das geht kaputt, dass emotionale Langzeitgedächtnis, Zyprexa hat also doch einen nachvollziehbaren Effekt, den man als Teil der Heilung sehen kann, wenn man will, aber so richtig glauben mag ich das nicht, der Preis ist hoch. Die Psychose vergisst man, aber leider auch sehr viel anderes. Ob das der Preis für die Psychose ist weiss ich nicht, aber es ist furchtbar. Sicher spielt hier auch die Länge der Behandlung eine Rolle. Zyprexa zerstört die graue Hirnmasse, was wissenschaftlich auch bewiesen ist. Das soll angeblich die Psychose sein, aber bewiesen ist auch das nicht. Fakt ist - Zyprexa rein und Teile eures Gehirns und damit IHR werden umgebaut, in Teilen leider unumkehrbar. Die Unterscheidung kann man relativ leicht machen, an technische und praktische Dinge, Daten usw. erinnert man sich in der Regel immer, aber was den emotionalen Teil betrifft, so wird man nach Zyprexa in Teilen immer ein Roboter bleiben. Damit muss leider jeder Leben, der sich das antut, außer akzeptieren und sich trotzdem über sein Leben freuen bleibt einem nichts weiteres. Kopf hoch. Ob das nur für mich als jemand mit drogeninduzierter Psychose typisch ist, dass weiss ich nicht. Mir wurde gesagt, Schizophrene haben immer ein zerstörtes Gedächtnis, bei mir was das nicht so. Beurteilen kann den Punkt nicht umfassend, dazu müsste man sich Literatur und Studien ansehen. Der Effekt ist bei mir zumindest da und mir ist klar wo er herkommt, ob es allen so geht weiss ich nicht.




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                • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

                  4. PARANOIA : Die dürfte mit der psychologischen Komponente der Erkrankung zu tun haben und ist nicht als Effekt des Zyprexas zu sehen. Die Paranoia bekommt man nur weg, indem man sich aktiv damit auseindandersetzt und ja ihr werdet eine XXXXXXX-Angst haben ohne Zyprexa, dass ist sicher. Hier wird man Antworten finden, warum man krank geworden ist. So gesehen kann man nicht gesund werden ohne sich seinen Ängsten zu stellen, geht mit Zyprexa aber nicht, weil man keine Angst hat und einem außerdem alles egal ist, wenn man das Zyprexa nimmt. Die Paranoia ist einer der Hauptgründe, warum man Zyprexa nimmt. Will man das nicht mehr einnehmen, kommt man nicht drumherum sich der Paranoia und damit seinen Ängsten zu stellen und sie abzuarbeiten. Die Frage lautet immer wieder : Vor was habe ich Angst?

                  Das ist auch eine ganz harte Nummer, weil man die Antwort nicht kennt, genau deshalb bekommt man noch mehr Angst, landet im Wahnsinn und nimmt dann Zyprexa. Ich empfehle das Buch "Die neue Medizin, gesund werden ohne Medikamente" In diesem Buch geht es um Kohärenz und die Bildung des EQ (Emotionalen Quotienten). Wenn man das nicht beherrscht kann man sich auch nicht seiner Paranoia stellen, weil man nicht in der Lage ist, sich selber aus der Panik zu holen.

                  5. PSYCHISCHE ABHÄNGIGKEIT : Ihr traut euch in der Anfangszeit nicht aus dem Haus ohne Zyprexa in der Tasche. Ganz klares Indiz für eine massive psychische Abhängigkeit. An der Stelle hilft nur üben, üben, üben. Geht bewusst raus und lasst die Pillen zu Hause liegen. Wenn ihr unterwegs eine Panikattacke bekommt, weil ihr keine Pillen bei euch habt und wisst. HALTET ES AUS. Übt Selbstkontrolle.

                  6. ZERSTÖRUNG SOZIALER KONTAKTE : Ihr könnt fest damit rechnen, dass euch viele alte Beziehungen um die Ohren fliegen, wenn ihr anfangt Zyprexa abzusetzen. Die einen werden sagen - Manie, die anderen - unheilbar krank, was ein *********. Mein Tip - lasst sie einfach, sie werden nicht verstehen, was mit euch los ist und es wird auch keiner probieren. Ihr seid kranke Menschen und euch muss man nicht ernst nehmen. Tut euch das nicht an, ihr werdet an dieser Stigmatisierung nur leiden, solche Gefühle sind höchst schädlich und Der Punkt war hart zu bewerkstelligen und hat am längsten von allen gedauert, ich erinnere mich an Tage, an denen ich es kaum noch bis nach Hause geschafft habe. Ich musste mich immer setzen und habe Gegenstände so fest es ging angefasst um das Gefühl von Halt zu bekommen. Sobald ich zu Hause war habe ich mich erstmal nur ins Bett gelegt und von meiner Frau kuscheln lassen, ich bin ihr sehr dankbar dafür, dass sie so für mich da war. Die körperliche Abhängigkeit geht relativ schnell weg und ist am ehesten mit einem kalten Drogentzug zu vergleichen. Wer meint ein Kater auf Schnaps oder anderen Sachen wäre schlimm, der hat keine Ahnung wie abartig es einem gehen kann. Da müsst ihr einfach durch mit den empfohlenen Hilfsmitteln, wenn ihr es wollt. Immer drauf achten, dass ihr euch zurückziehen könnt, wenn es euch zu viel wird. Ohne Rückzugsbasis werdet ihr es nicht schaffen, schon gar nicht alleine. Liebevolle Angehörige sind die beste Hilfe, viel Kuscheln, Sex - Gespräche. Ohne Liebe und Wärme wird das schwierig.

                  Die psychische Abhängigkeit könnt ihr nur durch bewusstes, kontrolliertes weglassen des Zyprexas aus der Tasche in den Griff bekommen. Wenn ihr es bewusst macht, könnt ihr euch unterwegs auch in sofern beruhigen, als das ihr es wisst und entscheiden könnte bei welchen Reisen ihr es weglasst und wann ihr nach Hause möchtet. Das gibt am Anfang zumindest eine gewisse Sicherheit. Irgendwann fangt ihr an das Thema zu vergessen, was auch das Ziel ist bei der Übung. Je weiter ihr euch von zu Haue entfernen könnt, ohne Angst zu haben das Zyprexa doch zu brauchen um so besser - seid stolz auf euch wenn ihr es schafft, dass ist gut für das Selbstwertgefühl und Teil der Heilung, zufrieden mit sich sein.
                  Mobbing nicht unähnlich.

                  Macht euch an der Stelle klar, dass ihr über die vielen Jahre vor der Krankheit und auch währenddessen sehr viel in euch reingefressen habt, was ohne Zyprexa mit Gewalt rausbricht. Oftmals waren Beziehungen Teil des Problems, dieser Prozess ist schmerzhaft, aber auch dafür gibt es eine Lösung.

                  Baut euch ein neues soziales Umfeld auf, geht aus, geniesst das Leben, seid mit Menschen, nicht alleine. Das geht nicht sofort, aber ihr werdet irgendwann den Punkt merken, an dem ihr rausmöchtet und tut es einfach, sagt JA. Das ist außerdem heilsam, weil ihr übt misstrauen zu überwinden, was euch aus der autisthischen Enge der Psychose holt. Auch nicht einfach, aber hilft und tut gut.

                  KLEINER SPEZIALTIP : Macht Sport, so viel es geht um Stress abzubauen. Wenn was stört - nicht machen, wenn ihr misstrauisch werdet - redet mit den Leuten drüber. Das sind die sichersten Wege sich nicht im Wahn zu verrennen. Reden - nicht selber alles durchdenken und Stress unbedingt abbauen.
                  Beschäftigt euch mehr mit eurem Körper, hört auf alles mit dem Kopf zu machen und alles diskutieren zu wollen. Das sind Sachen, die krank machen, lernt loszulassen und schädliche Sachen sein zu lassen. Zieht euch selber aus der Abhängigkeit von anderen raus, im Endeffekt ist Zyprexa nur die übertragene Abhängigkeit von anderen Menschen auf ein "Medikament".




                  Viel Glück, ich habe euch lieb.

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                  • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

                    Ich kann euch Mut machen!
                    Absetzen der Neuroleptika kann auch ohne schwere Absetzsymptome funktionieren, man braucht aber ein Medikament dazu.
                    Hier findet ihr weiterführende Informationen zum Bupropion(gibt es seit 30 Jahren in der USA und seit 2007 wird es auch in Europa Offiziell eingesetzt) Ist ein Nikotinentwöhnungmittel, Antidepressivum und ADHS mittel es macht innerlich ruhig und hilft besser zum Teil gegen Restsymptome als die Neuroleptika und kann es so ermöglichen ziehmlich von den Neuroleptika wegzukommen ohne Schwierigkeiten und unter Nebenwirkungen leiden zu müssen, man sollte aber mit etwas Plan vorgehen und das auch richtig einsetzen so das man sich entsprechend richtig verhält und die Umstellung gelingt.

                    Hier viele Informationen und ein Erfahrungsbericht von mir dazu:
                    http://www.psychose-forum.com/thread...g-und-studien/

                    Grüße

                    Kommentar



                    • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

                      Hallo Glücklicher,
                      Sie schreiben viel über die Entzugssymptome und dort insbesondere über die Paranoia und Langzeitgedächtnis und Ängste. War denn bei Ihnen die eigentliche psychische Ursache (Traumata, etc) VOR dem Absetzen von Olanzapin geklärt und beseitigt? Wenn nicht, kann z.B. eine Trauma-Verarbeitung die gleichen Symptome bewirken (denn wenn die Rezeptoren wieder ungehemmt Dpoamin aufnehmen können und Dopamin z.B. im Rahmen einer Trauma-Verarbeintung wieder stark erhöht ist - ggf auch nur zeitweise - könen sich ja erneut Psychose-ähnliche Symptome ergeben).
                      gruß kf

                      Kommentar


                      • Re: Zyprexa - Olanzapin schwere Absetzsymtome

                        Hallo,
                        kurz zu meiner Geschichte. ich war 2009 wegen dauerhaften, massiven und abwesenden Drogenkonsum total realitätsfern. ich hatte wahnvorstellungen extremen verfolungswahn und dadurch massive angstzustände. es kam zu einem suizidversuch. ich hatte mir die arme und den hals mit einem metzgermesser aufgeschnitten. mir wurde gerade noch so geholfen. von da ab war ich im Krankenhaus. erst in der geschlossenen Psychiatrie und dann in der offenen. diagnose drogenindizierte psychose im schizophrenen formkreis. ich bekam damals risperidon. das hat mir sehr geholfen. ich habe von den Ärzten erfahren das man das Medikament beim ersten Schub in der regel ein Jahr nehmen soll dann könne man probieren es abzusetzen. ich habe nach einem jahr meinen Arzt gefragt ob wir es probieren können, schließlich ging es vorher auch gut. wir haben es dann über monate langsam abgesetzt bis ich auf 0 war.
                        von da ab ging es eigentlich in jeder Hinsicht bergauf. ich konnte wieder arbeiten, wurde gefragt ob ich schichtleiter machen möchte, habe habe dann mein Team geleitet und auch privat war alles super. nur ich dachte damals ich könnte alles innere einfach stilllegen und einfach nicht beachten.
                        das ganze ging bis 2015 gut und dann kam der Rückschlag. ich ging ins Krankenhaus in stationäre Behandlung und dort war ich 9.5 wochen die der horror waren. ich war auf einer 10 mg dosis tavor und 20mg olanzapin pro tag. teilweise noch mehr. der Chefarzt sagte andere würden mit meiner Medikamentendosis auf der Intensivstation liegen. ich dachte 2.5 wochen jeden Tag ich muss sterben. hatte totale verlustängste und wollte eigentlich nur raus. habe dadurch meinen job verloren und war wieder am nullpunkt angekommen. ich war in der ganzen zeit auch nie wirklich drogenfrei. habe nach meiner Entlassung im Krankenhaus 20mg olanzapin weiter bekommen. ich nahm dazu weiterhin drogen und Medikamente. 2016 hatte ich wieder einen neuen job angefangen. nach einiger zeit habe ich versucht von einer der härtesten drogen wegzukommen. ich konnte mich aber in der Arbeit einfach nicht konzentrieren und körperlich konnte ich auch nicht mehr. bin nach hause und wollte schlafen es tun ging einfach nicht und ich hielt es einfach nicht mehr aus. ich habe zu meiner Packung olanzapin gegriffenen und nahm 140mg davon plötzlich hatte ich extreme körperzuckungen so das ich meine schwester bat den Krankenwagen zu rufen. die fuhren mich ins Krankenhaus und dort sagte man es sei psychomatisch bedingt. ich wurde dort behalten und als ich am nächsten tag wieder gehen wollte stand plötzlich eine richterin vor mir und diese hatte mich nach dem sie mit mir geredet hat und die Sachlage kannte für 4 wochen zwangseingewiesen. vermutete evt Suizid Gefährdung. ich bekam einen betreuer zugewiesen und war von da ab eingesperrt. mir brachte das gar nichts. weder arztgespräche noch medikamentöse anpassung. mir wurde einfach nur lebenszeit genommen. ich versuchte alles um raus zu kommen doch werder mein Anwalt konnte was bewirken, meinte das würde wesentlich länger dauern als der Aufenthalt und auch der oberazt sagte ich sei höchst psychotisch und könne mich auf eine lange zeit einstellen. der gute Mann hatte einfach was gegen meine persöchkeit. denn mein Betreuer und meine Ärztin sagten ich gehöre hier nicht hin bin voll anwesend und bewusst im Gespräch. meine Ärztin holte sogar einen anderen arzt der sich mit mir unterhalten soll. danach fragte sie ihn ob ich psychotisch bin und auch dieser sagte nein er könne das nicht erkennen. nach 2,5 wochen war der Oberarzt im Urlaub und alle anderen Beteiligten hatten mir geholfen offiziell dort raus zu kommen.

                        jetzt zum eigentlichen Thema. ich bin auch nach wie vor nicht drogenfrei. sehe dort auch keinen sinn das zu machen, denn ich nehme sie gern ich nehme sie bewusst ich weiss was ich zu lassen habe und bin von der härtesten droge seid 07/2016 weg ohne den drang zu verspüren diese zu brauchen oder zu wollen. somit sind mir drogenentzüge wohl mehr als bekannt. ich hatte auch weiterhin olanzapin 20mg. es gab tage als ich es vergessen habe und nach dem zweiten merkte ich das anhand meiner Gedankengänge. ich war der Annahme das ich es wohl nun für immer nehmen musste. doch als ich mich dann irgenwann mit einem Freund unterhalten habe was für eine mefikation er bekommt fiel mir plötzlich auf das ich es schon eine woche nicht mehr genommen habe und mir ist das gar nicht aufgefallen und gefehlt hat es mir auch nicht. ich wurde gleich ein bisschen unrichtig deswegen und nahm eine weil ich das gar nicht glauben konnte. es war dann so das ich sie nur noch alle zwei tage genommen habe und dann noch seltener und nichts war anders als sonst. jetzt nehme ich sie gar nicht mehr und sie fehlen mir auch nicht. das ist jetzt ca 3-4 wochen her. keinerlei Symptome. mir ist bewusst das dieses Medikament einen Spiegel im Körper aufbaut. ebenfalls ist mir klar das der gute zustand nicht bleiben muss. ich kann nur dazu sagen das ich bereits während dieser zeit mit meinem besten freund regelrechte sessions tage lang ohne schlaf in denen wir uns mit unserem Bewusstsein, unserer tiefsten inneren unterwelt und meinen Ängsten auseinander gesetzt haben. wir haben uns eigentlich so ziehmlich alle Dokumentationen diesbezüglich auf youtube angeschaut. so das wir bis heute keine mehr finden die wir nicht schon kennen. ich habe ebenfalls meine Ängste dort abgebaut und unter Kontrolle bekommen. so ziehmlich alles aus meiner psychose verarbeitet. ich habe für mich beschlossen zu erkennen das die Krankheit nur im kopf existiert und ich diese nicht akzeptieren muss. ich möchte nämlich nicht meine "krankheit" als ausrede vorschieben für das was ich bin und wie ich handle. bis heute schaue ich eigentlich jeden tag dokus an zu alken Themen die mich interessieren. ich sauge das Wissen regelrecht auf.
                        ich kann bestätigen wie oben bereits erwähnt das man sich in seine tiefsten abgründige begeben muss und das ist bei weitem nicht einfach. aber hat man sich dort unten einmal im dunkeln umgesehen und es akzeptiert hat man die Möglichkeit wieder nach oben ins licht und somit in die positiven seiten des Lebens kommen. schließlich ist das leben als Mensch ein Privileg und das sollte man ehren. ich weis ich nehme drogen und? deswegen bin ich kein schlechter Mensch. denn ich kann z.b draußen in der natur, egal wo ich bin, ob stadt oder land nicht ein mal einen Zigarettenstummel auf den boden werfen. ich stecke sie ein und werf sie zuhause weg. sonst hätte ich ein schlechtes Gewissen deswegen. ich verurteile keine Menschen oder schreibe ihnen vor was sie zu tun haben. ich Rede nicht schlecht über andere und toleriere jeden und bringe kennen keinem negative gefühle entgegen. man kommt einfach irgendwann an einen punkt wo man keinem Lebewesen etwas schlechtes tun kann. nicht mal mücken oder spinnen in meiner Wohnung kann ich töten. ich weis es kann auch wieder ein Rückschlag kommen nur momentan geht es mir gut mit dem wie ich bin und was ich bin. ich werde definitiv nicht aufhören mich mit meinem leben und dem inneren auseinander zu setzten. es tut mir für jeden leid der das so etwas wie oben überall geschrieben durchmachen muss und hoffe für euch ihr steht das durch und kommt wieder ins gesunde leben zurück ohne dieses zeug das für mich so wie es sich anhört eine der härtesten drogen "medikamente" ist die es gibt. denn eure Symptome und leiden sind nichts anderes als ein drogenentzug. und die können der horror sein.
                        es ist erst eine kurze Zeit und ich habe auch noch olanzapin im haus zur not ebenfalls bin ich weiterhin in psychologischer Behandlung. aber so wie es ist momentan muss ich sagen, mir geht es gut. ich hoffe ich habe euch nicht zu arg zugetextet. und drogen sind keine Lösung oder alternative. damit möchte ich sagen nur weil ich sie nehme heisst das nicht das ich sie verherrliche. also finger weg

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