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Fragwürdige Medikation

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  • Fragwürdige Medikation

    Guten Tag,

    im Folgendem geht es um meine Mutter, die 85 Jahre ist.
    Sie hat zwei künstliche Kniegelenke, die erhebliche Probleme bzw. Schmerzen bereiten. Dazu Bluthochdruck und rheumatische Beschwerden. Sie bekommt seit Monaten eine Unzahl an Medikamenten.
    M.E. leidet sie inzwischen auch unter Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit, Gangunsicherheit. Sie stürzt öfters!
    Ihr Verhalten ist teilweise verändert, agressiv oder gewissen Dingen gleichgültig gegenüber.
    Nun die Medikamente:

    Omep 20mg 1-1
    enabeta 10mg 1/2-1/2
    citalopram 20mg
    Oxazepam 0-0-1
    Oxygesie 40mg 1-1-1
    Torasemid 5mg 1 Beutel
    Movicol 5mg 1
    Amlodipin 5 mg 1
    Ass 100mg
    Ebrantil 30mg 1
    Metosucc 47,5 1-1
    Arlevert 1-1
    MCP

    Bisschen viel?
    Danke für Ihre Antwort.
    MfG verona


  • Re: Fragwürdige Medikation


    Hallo,

    es sind alleine 5 Medikamente zur Senkung des Blutdrucks dabei. Ist der gut eingestellt? Vielleicht könnte in Absprache mit dem Arzt auf ein oder zwei verzichtet werden. Arlevert und MCP wirken gegen Übelkeit und Schwindel, Movicol gleicht die darmberuhigende Wirkung von Oxygesic etwas aus. Wird Ihre Mutter von einem Arzt betreut oder liegen die Verordnungen in mehreren Händen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Heike Pipping

    Kommentar


    • Re: Fragwürdige Medikation


      [quote Dr. Pipping]Hallo,
      .........Wird Ihre Mutter von einem Arzt betreut oder liegen die Verordnungen in mehreren Händen?

      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. Heike Pipping[/quote]

      Ein Arzt, ihr Hausarzt.
      Bedenklich finde ich die Wechselwirkungen. Und das Benzodiazepin, das eigentlich nur kurzfristig gegeben werden sollte. In Kombination mit dem Citalopram kann es m.W. auch zu einem Serotonin Syndrom kommen.

      Kommentar


      • Re: Fragwürdige Medikation


        Ohne die Medikamente im einzelnen genau zu kennen, moechte ich dennoch sagen, dass bei dieser Vielzahl auch ein Arzt die Neben- und Wechselwirkungen nicht mehr ueberschauen kann. Diese Behandlung kann nicht optimal sein. Ich wuerde hier einen Arztwechsel vornehmen, im Interesse der Lebensqualitaet Ihrer Mutter.

        Kommentar