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Erfahrungen mit Jurnista und Palladon

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  • Erfahrungen mit Jurnista und Palladon

    Hallo,
    hat jemand Erfahrung mit beiden Medikamenten gemacht? Wenn ja, würde ich mich sehr freuen die Erfahrungen lesen zu können, da ich eine Medikamenten-Umstellung überlege. Ich weiß, dass beide Medis denselben Wirkstoff Hydromorphon haben und retardiert sind - aber wirkt Jurnista "besser" als Palladon?
    Und, wie verhält es sich bei euch mit Nebenwirkungen bei dem Jurnista, ich habe gelesen, dass viele mit den Nebenwirkungen zu kämpfen haben?
    Ich habe Erfahrungen mit MST, Palladon und Sevredol, Morphin Merck Tropfen.
    Lieben Dank im voraus! LG, Grünauge


  • Re: Erfahrungen mit Jurnista und Palladon


    Das Freisetzungsverhalten von Hydromorphon aus retardiertem Jurnista ist etwas besser - langsameres Anfluten und gleichmäßigere Blutspiegel des Wirkstoffes über längeren Zeitraum - daraus resultieren weniger/schwächere Nebenwirkungen.
    In einem mir bekannten Fall wurde dennoch Jurnista (durch Veto der gesetzlichen Krankenkasse gegenüber dem verordnenden Arzt - ein erfahrener Schmerztherapeut) aus Kostengründen abgesetzt!
    Die Einnahmen der GKV werden vermutlich andernorts nötiger gebraucht als für das Wohl ihrer Versicherten. Armes Deutschland!

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    • Re: Erfahrungen mit Jurnista und Palladon


      Danke Igelkopf für Deine Infos! Ja, armes Deutschland. Gerade Schmerz- und Rheumapatienten haben auch arg mit den Kassen zu kämpfen. Das höre und lese ich immer wieder und habe es auch selbst schon arg zu spüren bekommen. Da werden Therapien stationär bezahlt, aber ambulant nicht, obwohl die Kosten für die ambulante Therapie geringer wären. Diese aber nicht im Leistungskatalog steht. Es müsste mal jemand mit Ahnung mit dem Katalog aufräumen. LG Grünauge

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      • Re: Erfahrungen mit Jurnista und Palladon


        Fachleute mit Ahnung sind zur Genüge vorhanden - hier liegt der Hase im Pfeffer:

        http://www.wirtschaftslexikon24.net/...tionierung.htm

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        • Re: Erfahrungen mit Jurnista und Palladon


          Sicher gibt es wirtschaftliche Bedenken bei der Verordnung. Jedoch ist zu überlegen ob 2x täglich Palladon oder 1x täglich Jurnista preislich identisch sind. Persönlich nehme ich schon seit ca. 2 Jahren Jurnista mit 24mg täglich. Dazu noch Palladon bei Schmerzspitzen. Probleme hatte mein Schmerztherapeut bis dato noch nicht. Einzig bekannt ist mir, dass er einem schwerkranken Patienten ein Hanfpräparat(Dronabinol) verordnet hat, und dann Probleme damit bekam. Und dies obwohl der Patient damit am Besten versorgt war. Jurnista und Palladon spielen in der gleichen Liga, wobei Jurnista mit der einmaligen Einnahme einen Vorteil bietet. Manchmal ist jedoch auch mit Jurnista eine zweimalige Einnahme nötig. Je nachdem was wichtig ist. Bedingt durch den täglichen Trab benötige ich abends 16mg um durchschlafen zu können und am Tag 8 mg. Man muss halt hier eine individuelle Dosis finden. Bei einigen könnte auch das Gegenteil richtig sein. Im Produktflyer zu Jurnista ist eine ältere Dame zu sehen die täglich mit 4 mg Jurnista auskommt um Gartenarbeit zu verrichten. Jedoch ist dies halt Werbung. Profitieren könnten Patienten die mit Tramal so Probleme haben. Oder auch jene die Tilidin nehmen und nicht richtig schmerzfrei sind.
          Probleme mit den Krankenkassen wird es immer wieder geben. Egal was es betrifft. Mich hat einmal die Kasse angerufen und gefragt ob die ganzen Laborwerte nötig sind. Und ich weis auch von meiner Tochter aus der Klinik das sie eine Ansprache von der Oberärztin bekommt, wenn sie diverse Blutuntersuchungen und andere kostenintensive Untersuchungen in der Notaufnahme anordnet.
          Liebe Grüße!
          LaSa

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          • Re: Erfahrungen mit Jurnista und Palladon


            [quote Labersack] Im Produktflyer zu Jurnista ist eine ältere Dame zu sehen die täglich mit 4 mg Jurnista auskommt um Gartenarbeit zu verrichten. Jedoch ist dies halt Werbung.[/quote]

            Na wenn ich NUR DIESE Probleme hätte, würde ich mich tatsächlich fragen ob ich wirklich Probleme hätte <lach>.
            Ich werde mit meinem Doc mal sprechen wegen des Jurnistas (Medi-Umstellung). Danke für eure ausführlichen Infos. LG, Grünauge

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            • Re: Erfahrungen mit Jurnista und Palladon


              Jeder Mensch ist anders! Von daher kann es schon sein das die alte Dame mit 4 mg auskommt. Bei mir reicht es nicht und es gibt Jurnista bis 64mg. Man kann halt immer nur versuchen das richtige Mittel und auch die richtige Dosis zu finden. Es wird auch Patienten geben die mit Jurnista nicht klar kommen, da ist es fast wie bei den Antidepressivas die auch nicht bei jedem gleich wirken. Also auch hier suchen nach dem richtigen Medi.

              LG
              LaSa

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