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Lebenslang Antidepressiva?

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  • Lebenslang Antidepressiva?

    Hallo,

    ich bin derzeit 24 und nehme seit 4 Jahren Antidepressive, größtenteils Fluoxetin. Aus starker erblicher Belastung und der Tatsache, dass ich bereits mehr als 5 depressive Phasen hatte, ist laut meiner Psychiaterin eine lebenslange Medikation erforderlich. Dabei bezog sie sich auf die Leitlinien.

    Nun ist es so, dass ich äußerst ungern Antidepressiva nehme, allerdings geht es mir damit besser und das Leben gestaltet sich für mich deutlich einfacher. Dennoch habe ich tierische Angst vor eventuellen Langzeitnebenwirkungen und davor, dass die Medikamente irgendwas verändern in meinem Kopf. Meine Eltern nehmen zwar beide auch bereits seit ca. 20 Jahren Antidepressiva, aber wenn ich relativ alt werde, dann würde ich das deutlich überschreiten.

    Geht es jemandem ähnlich oder hat jemand einen Rat für mich?

  • Re: Lebenslang Antidepressiva?

    Also meine Lebensberaterin hat mir mal geraten, dass man nebenbei eine Verhaltenstherapie machen sollte. Den genauen Zusammenhang kann ich dir leider nicht nennen, aber es liegt ja nahe, dass einerseits das Verhalten analysiert wird und andererseits alles weitere gestärkt wird. Suche dir einen wirklich guten Therapeuten oder Lebensberatung (die sind in der Regel etwas anders fokussiert und vergeben keine Medikamente - ist meine Erfahrung)

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    • Re: Lebenslang Antidepressiva?

      Es ist zwar gut, wenn dir Antidepressiva helfen, aber es ist immer wichtig, auch nach der Ursache der Depression zu forschen. Eine kognitive Verhaltenstherapie hilft, mit depressiven Phasen besser umzugehen. Es kann etwas dauern, einen guten Therapeuten zu finden. Deswegen nutze unbedingt deine 5 Probesitzungen aus um zu gucken, bei welchem Therapeuten Sympathie besteht. Begleitend dazu können auch Ratgeber bzw. Selbsthilfebücher eine gute Möglichkeit sein. Eine Therapie ersetzen sie allerdings nicht.

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