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Opipramol 100

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  • Opipramol 100

    Hallo!

    Mein Freund leidet seit einiger Zeit unter Schwindel.

    Sein Neurologe hat ihm Opipramol 100 verschrieben.

    Er soll davon eine halbe jeweils Abends nehmen.

    Ist diese Dosierung in Ordnung oder wird man davon zu müde?

    Er ist 21 Jahre alt.

    Kann man davon abhängig werden?

    Er nimmt zusätzlich noch Vertigoheel Tabletten.

    Ist eine Kombination von Vertigoheel und Opipramol gefährlich?

    Kann dieses Mittel unfruchtbar machen?

    Über eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Vielen lieben Dank!

    Gruß,
    Lischen


  • Re: Opipramol 100


    Hallo Lischen,
    ich habe mich heute erst hier neu angemeldet und ein ähnliches Problem. Seit Deinem Eintrag (leider ohne Antwort ;-() sind nun ein paar Jahre vergangen. Wie geht es Deinem Freund heute? Wie kam er mit dem Opipramol klar? Hat es ihm geholfen?

    Hier ist mein heutiger Eintrag, vielleicht kannst Du mir auch etwas dazu schreiben.

    Dir und Deinem Freund wünsche ich ein schönes Wochenende. Lg

    Wegen Depressionen und sehr großen Ängsten (es gibt mehr Dinge vor denen ich Angst habe wie umgekehrt....) u. a. Zukunftsangst, sehr starke Verlustangst bzgl. geliebter Menschen, Angst vorm Tod, Angst vor Krankheiten, insbesondere auch Ansätze von EMO (Angst vor Übelkeit/Erbrechen). Ich habe eine 2-jährige Gesprächstherapie hinter mir, die mir leider gar nichts geholfen hat. Nun gehe ich seit ca. 4 Monaten wieder zu einer Therapeutin, mit der ich auch sehr gut klarkomme. Ich habe mich all die Jahre immer gegen Antidepressiva/Medikamente gewährt und vor allem Kraft im Ausdauersport gefunden. Leider haben gerade in den letzten Monaten die psychosomatischen Beschwerden wieder extrem zu genommen, mir ist ständig schwindelig, übel und die Ängste machen mich fertig. Es ist so furchtbar morgens mit Angst aufzuwachen und abends damit einzuschlafen. Jemand, der das nicht kennt, kann gar nicht verstehen, wie furchtbar das ist. Ich habe mich daher nach Rücksprache mit meiner Therapeutin dazu entschieden, zumindest vorübergehend ein leichtes Medikament zu nehmen. Körperlich ist übrigens alles in bester Ordnung, ich habe sämtliche Fachärzte (HNO, MRT, Augenarzt, Zahnarzt, Gyn, Blutwerte, usw.) durch....Was noch hinzukommt sind Probleme an der Halswirbelsäule, was aber auch wohl wieder von meinen Ängsten/Depressionen kommt bzw. damit zusammenhängt. Der Rücken/Nacken ist komplett "fest". Ich leide momentan zudem auch unter Sehstörungen, die lt. Physiotherapeut aber damit zusammenhängen. Jedenfalls nehme ich jetzt seit 1 Woche die Opipramol 50 mg. Da ich sehr empfindlich auf Medikamente reagiere und vor allem immer große Angst vor Nebenwirkungen habe, habe ich bisher nur 25 mg abends genommen. Mein Magen rebelliert momentan noch mehr. Ich habe starke Übelkeit, Magendruck/Magengrummeln...Dabei ist das doch wirklich eine Minidosis....Ich bin mir darüber im Klaren, dass das Medikament nichts "wegzaubern" kann, sehe es als vorübergehende Stütze insb. in Verbindung mit der Therapie. Aber die Nebenwirkungen machen mich momentan komplett fertig. Ich weine jeden Tag, weil ich einfach so nicht mehr kann...Im Internet fand ich viele, vor allem ältere Erfahrungsberichte, zu Opipramol. Daher möchte ich Sie/Euch nach Eurer Erfahrung mit DIESEM Medikament fragen? Wie war es bei Ihnen/Euch mit der Nebenwirkung? Früher habe ich schon einmal Insidon genommen, davon bekam ich Haarausfall ;-( Würde mich wirklich sehr über Antworten freuen.

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    • Re: Opipramol 100


      Opipramol ist ein mildes AD. Dennoch können NWs auftreten, bei einem keine beim nächsten viele. Da Opipramol generisch ist könnten im Vergleich zum Insidon Unverträglichkeiten auftreten(andere Begleitstoffe).
      Persönlich schätze ich das Mittel als wirkungslos ein, was aber nicht 1:1 auf andere Patienten zu übertragen ist. Ich wollte damit nur sagen, dass ich weder Wirkung noch Nebenwirkung verspürt habe. An dieser Stelle wird jeder seine eigenen Erfahrungen machen müssen.
      Das man relativ ältere Berichte im Netz findet, liegt z.T. daran das es früher mit Gewalt in den Markt gedrückt wurde. Heute findet das Mittel nur noch wenig Anwendung, da es eben recht mild ist. Eine mittelgradige Depression wird man damit nicht kurieren können. Inwieweit es bei Angstzuständen hilft muss versucht werden.
      Insgesamt ist in der Psychiatrie/Neurologie viel nur ein Behandlungsversuch. Jeder reagiert anders auf diese Medis. Manche sogar paradox und werden anstatt ruhiger immer aufgedrehter. Man muss immer das für den jeweiligen Patienten richtige Medi suchen und dann die Dosis anpassen.

      Bei den NWs die beschrieben wurden, sollte man acht darauf geben, dass diese aus psych. Gründen resultieren und nicht vom Medi kommen. Denn selbst bei Patienten die Placebos erhalten, stellen sich oft derartige NWs ein.

      LG
      LaSa

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