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zur Halbwertszeit

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  • zur Halbwertszeit

    Hallo,

    Ich hätte grundlegende Fragen zur Beurteilung von Arneimitteln, die mir auf den Nägeln brennen und die vielleicht beantwortet werden können.
    Kann es sein, dass ein einst eingenommenes Medikament, das laut seiner wenn auch langen Plasmahalbwertszeit längst nicht mehr im Blut nachweisbar sein müsste, sich im Gewebe, dem eigentlichen Wirkungsort, eingelagert hat und dort weiter wirkt ? Oder bestehen zwischen der Konzentration des arzneistoffes im blut und der Konzentation im Gewebe in der Regel eine Korrelation, also ein wechselseitiger Zusammenhang ? Kann also ein Medikament im Gewebe noch nachweisbar sein, während es längst nicht mehr im Blut vorzufinden ist?
    Ist also der Wert der (plasma-)Halbwertszeit ein Wert der letztlich nichts Abschließendes über die Dauer der Wirkung eines Arzneistoffes im Körper aussagt? oder ist dieser wert doch von zentraler Bedeutung, weil ein Medikament meist ausschließlich über den Blutkreislauf (im Gewebe) wirkt?
    Ich denke bei diesen Fragen gerade an Medikamente, die eine sehr lange Halbwertszeit haben.
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen
    Heinz


  • Re: zur Halbwertszeit


    Hallo, welche Medikamente, das müßten sie schon dazu schreiben. MfG

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    • Re: zur Halbwertszeit


      Also die Frage ist allgemeiner Art. Es geht darum den Wert der Halbwertszeit hinsichtlich seiner Aussagekraft besser einschätzen zu können. Ich denke beispielsweise an pflanzliche Arzneistoffe wie Johanniskraut oder Sägepalme, aber auch an synthetisierte wie Fluoxetin und Dutasterid.
      Könnte sich ein Arzneistoff im Gewebe ansammeln und dort noch weit über seine Elimination aus dem Blutkreislauf hinaus wirken?. Oder besteht in der Regel eine Korrelation zwischen der gewebskonzentation eins Arzneistoffes und seiner Konzentration im Blut? Wirkt ein arzneistoff im Gewebe gar auschließlich durch sein Vorhandensein im Blutkreislauf?

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