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angststörung - medikamente?

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  • angststörung - medikamente?

    hallo!
    ich hab eine angststörung, habe seit 5 jahren bulimie, was sich aber deutlich verbessert hat. seit ´3 jahren bin ich in therapie und wirklich zufrieden damit. jetzt bin ich 18 und mehr und mehr entwickeln sich bei mir ängste und ab und an panikattacken. früher habe ich mich sehr oft (täglich) selber verletzt, aber ich möchte davon weg, schließlich muss ich nach dem abi alleine leben und muss verantwortung für mich übernehmen können. ich hatte mal ziemlich starke migräne bis hin zu bewusstseinsstörungen und bekam damals ibuprofen200 verschrieben. irgendwie hat sich die einnahme mehr und mehr eingeschlichen und je größer die angst wurde, desto häufiger nahm ich die tabletten (auch stärkere (400)). auch heute morgen hatte ich wieder eine panikattacke. ich werde unfreundlich und bekomme schlecht luft, zittere, bleibe stehen wie erstarrt. ich kann die angst an nichts konkretem festmachen, sie ist da und ich kann nichts dagegen machen. heute konnte ich nur noch paracetamol finden und habe eine kleine handvoll genommen. in der schule war ich dann ganz verändert (ca. 3/4 std nach einnahme). ich konnte mich nicht mehr so bewegen wie ich wollte, war ganz benommen.
    jetzt meine frage: wie abhängig kann ich von den tabletten werden? sind sie sehr stark? gefährlich? eigentlich bin ich gegen medikamente bei psychischen krankheiten. ich interessiere mich sehr für psychotherapie und glaube aucg fest daran (es hat mir auch bei der ES schon sehr geholfen und auch bei der SVV). aber ich denke schon auch an mein abi und diese angst behindert mich sehr, es kostet mich immer sehr viel kraft nicht aufzugeben. ich bin eine kämpfernatur und bin schon stark, aber manchmal glaube ich nicht mehr zu können...
    gibt es nur antidepressiva oder auch weniger starke mittel (vllt auch homöopathisch?)? wäre es sinnvoll mal zum hausarzt zu gehen?

    vielen dank für alle antworten.
    Liebe grüße,
    Hellena


  • Re: angststörung - medikamente?


    wichtig ist es allemal, dass du in therapie bist und bleibst!

    von der ibuprofen anwendung rate ich Dir ab!
    die NW hängen von der dauer der anwendung und von der höhe der dosierung ab - auf die Psyche sind psychotische Reaktionen und depressionen als NW beschrieben!!

    solche NW sind unter paracetamol nicht bekannt.

    allerdings solltest du ohne ärztliches okay über längere zeit (länger als 1 bis 2 wochen) keine schmerzmittel einnehmen!

    Kommentar


    • Re: angststörung - medikamente?


      Hallo liebe Hellena,

      ich leide auch unter einer Angststörung, ja, so trifft man sich weider :-( Ich habe keine Panikattacken aber habe ständig so ein angstgefühl in mir. Leider konnte mir da meine Psychologin auch nicht helfen- es geht immer darum, meine Schlaftabletten abzusetzen, die ich dagegen auch tagsüber nehme und worauf ich eine Sucht entwickelt habe. Sie helfen vordergründig aber auch nicht so lange, sodaß ich über den Tag verteilt eine ganze Zopiclon 7,5 mg nehme. Das ist natürlich sehr schlecht, aber ich weiß nicht wie ich sonst damit zurecht kommen soll...Bei Dir sind das dann wohl die Iboprofen... Solche Medis sind keine gute Lösung! Seitdem ich diese Angststörung habe , habe ich immer wieder auch meinen Psychiater aufgesucht, mit der Bitte mir doch zu helfen und mir was vernünftiges dagegen zu verschreiben. Im ersten Jahr waren das verschiedenste Antidepressiva, die entweder nicht gewirkt haben oder die Angst verschlimmert haben...Dann nahm ich Lyrica, das ist ein Antiepileptikum, das auch gegen Angstörungen bverschrieben wird (darauf könntest Du ja mal Deinen Arzt ansprechen). Mir hat das wenig geholfen, nur hatte ich dolle Verstopfung sodaß ich es wieder abgesetzt hatte. Jetzt nehme ich Moclobemid- ein Antidepressivum- hilft aber auch nicht- ich merke nichts davon, ob ich es jetzt nehme oder nicht... Das Einzige was mir wirklich geholfen hat, ist, daß ich nicht mehr Kaffee trinke oder schwarzen Tee- nur noch entkoffeeinierten. Im Moment bin ich dabei ein Buch über Autogenes Training zu lesen- das könnte auch helfen...
      Mein Doc hat gemeint, wenn ich die Angst aushalte ohne Zopiclon würde sie irgendwann weggehen- das ist aber Horror für mich. Evtl. nehme ich mir im Neuen Jahr vor, Zopiclon nur noch am Abend zu nehmen. Vielleicht wird das ja was wenn ich dann gut erholt bin...

      An Deiner Stelle würde ich mich einem Psychiater/Neurologen anvertrauen und ihm Dein Problem schildern. Bei manchen helfen nämlich wirklich Antidepressiva, das erzählt mir immer mein Doc- oder Du probierst es eben mit Lyrica... Die Therapie kannst Du ja weiterhin machen und da gegen Deine Angst arbeiten...

      Ich hoffe, Dir geht es bald besser!

      Alles Liebe und ein schönes Weihnachtsfest wünscht Dir die
      Kessi

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      • Re: angststörung - medikamente?


        liebe kessi,
        ja so "trifft" man sich wieder. irgendwie wird bei mir nichts besser. jetzt habe ich meine ES eben gegen eine angststörung eingetauscht - na, super!
        ich bin sehr verzweifelt, weil ich das unfähr finde. warum muss ich mit 18 jahren so viel kämpfen? warum? ich hasse diese psycho-scheiße! warum kann ich mir nciht mal sicher sein, gesund zu sein? manchmal weiß ich überhaupt nicht mehr, wie ich auf andere wirke bzw. was ich von meinem verhalten überhaupt realisiere. das macht mir angst! ich möchte studieren und in die weite welt hinaus, aber ich habe angst! ich möchte abenteuer erleben, aber ich habe angst! ich möchte einfach einmal aufstehen und mich am tag freuen. es geht nicht. und dann gehe ich zur schule und ich sehe andere und dann fängt die show an, sie so wenig zu meinem inneren passt. ich lache und scheine total cool zu sein. ich spiele das nicht, es passiert automatisch - von der traurigen verängstigten zur lustigen. ich hab keine lust mehr! ich will aber keine medikamente nehmen. nicht, dass ich davon dann auch noch süchtig werde. ich habe eine veranlagung zu süchtigem verhalten. ihc hatte magersucht, habe bulimie, rauche, verletzte mich täglich, nehme schmerztabletten....... ich kenne mich, wenn cih mich dann mal wieder extrem hasse, dann werde ich wahrscheinl. die dosis steigern und dann wird es kein gutes ende nehmen. ich habe einfach angst, dass ich mich nicht genug kontrollieren kann. ach man, wann werde ich endlich erwachsen?!

        ich wünsche dir auch ein schönes weihnachtsfest!!
        alles liebe,
        deine hellena

        ps. wie geht es denn deiner schwester?

        Kommentar



        • Re: angststörung - medikamente?


          oh mist! da hab ich wohl unfair von ungefähr abgeleitet.... ;-)

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          • Re: angststörung - medikamente?


            Nirgendwo, ausser vielleicht in schön gedachten Schriften, ist verbindlich festgelegt und somit wirksam gültig, dass das Leben fair sei.

            Das Leben ist nicht fair!

            Und Du sollest Deine Seele nicht hassen (Psychoscheiß), sondern damit beginnen Dich selbst zu lieben.

            Ja, wie liebt man sich selbst?

            Zumal, wenn man es nicht gelehrt bekam zu lieben?

            Z. B. indem Du morgens, nach dem Aufwachen, nicht sogleich den Tag verfluchst!

            Sondern dankbar bist, dass Dir ein neuer Tag geschenkt wurde. Ein Tag aus dem Du vielleicht Besseres zu machen weißt - besser als bisher?

            Kein Tag in Deinem Leben ist selbstverständlich.

            Nimm Deine Kräfte wahr, Deine Tage mehr und mehr selbst zu gestalten, statt Dich Ihnen auszuliefern.

            Es gibt keine Kraft, ausser die Kraft, die man in sich selber hat.

            Auf diese Kräfte habe ich z. B. mein Leben lang vertraut und gebaut.
            Klar, vieles geht schief, manches ist und bleibt unerreichbar. Macht und Willkür sind da, und man ist diesen Kräften in gewisser Weise unentrinnbar ausgeliefert.

            Man hat manchmal Grausames, Brutalstes hinzunehmen.

            Dennoch, so weiß ich jetzt, ist die Kraft leben zu wollen, und das auch möglichst sinnvoll, nicht zu unterschätzen.

            Ich bin nachsichtig mit mir selbst geworden.

            Ich verzeihe mir und verzeihe meinen Mitmenschen, da wo wir versagen, ja, oft versagen müssen, weil wir gar nicht anders können.

            Ich bin freundlich mit mir, denn ich weiß, dass ich ein guter Mensch bin.

            Und ich ordne meine Leben so, dass ich eines nach dem anderen mache.

            Zur Schule gehen und zum Abschluß bringen.

            Zur Universität gehen und zum Abschluß bringen.

            Eine Beziehung eingehen und mit Liebe erfolgreich führen.

            Kinder zeugen, um sie liebevoll groß zu ziehen, ihnen eine Berufsausbildung ermöglichen, die sie zum Abschluß bringen.

            Einen Tag beginnen und ihn erfolgreich zum Abschluß bringen.

            Mein Leben, einst begonnen, erfolgreich leben und irgendwann zum Abschluß bringen.


            Und erfolgreich ist das, was mir gut tut und mein Leid lindert. Und was mir heute gut tut, kann morgen ev. zu meinem Schaden werden.
            Und was heute mein Leid lindert, kann es morgen ggf. erhöhen.

            Ich habe das Recht mich zu korrigieren, das ist keineswegs ein Pflicht!

            Also bleibe ich mir gegenüber sensibel und wachsam, damit ich mir nicht selbst dauerhaften Schaden und Leid zufüge.

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            • Re: angststörung - medikamente?


              ich weiß, ich habe mich nicht besonders ausgedrückt, aber ich kann einfach nicht mehr, ich bin so wütend geworden und gleichzeitig so traurig. was du schreibst, das sag ich mir jeden tag. ich habe mir zettel aufgehängt, auf denen steht, dass es gut ist, so wie ich bin und dass jeder tag wertvoll ist. ich bin ja nicht naiv und versinke auch nicht im selbstmitleid. ich versuche mich zusammenzureißen, versuche den tag zu schätzen. ich habe 3 therapien gemacht, habe yoga gemacht, schreibe tagebuch, denke viel nach, habe meine erwartungen in der schule zurückgeschraubt, habe es geschafft mit dem hungern und kotzen weitgehend aufzuhören. ich versuche meinen körper tag für tag zu akzeptieren und eben nicht mit narben zu versehen. ich versuche zu reflektieren und aus fehlern zu lernen und ich versuche das leben zu lieben. ich kann kämpfen - oh ja!
              und dann ist da die angst. wenn ich aufwache sitzt sie mir in der kehle. es ist ein gefühl, wie wenn man zu viel gegessen hat und es einem einfach nur schlecht ist. aber es bringt nichts 1 std zu warten óder sprudel zu trinken. es bleibt. und es bleibt bis zum abend und ist nach der nacht wieder da. mein herz rast immer und cih versuche mich zu beruhigen, aber die angst bleibt.
              weißt du wie das ist? so wie du schreibst, scheinst du es nicht zu kennen. dieses drückene gefühl ist dein ständiger begleiter. du redest dir alles ein und versuchst alles - aber es bleibt. wunderbar! wirklich wunderbar!
              weißt du, ein mensch hat keine überkräfte. ich muss mind. die hälfte meiner energie dafür verwenden, der angst standzuhalten, und die andere hälfte bleibt mir für meine mitmenschen, meine familie und meine freunde und meinen alltag und die schule. es ist nicht toll, als krank angesehen zu werden, auf andere genervt zu wirken, aggressiv zu sein. es ist nicht schön, dass andere das freudige und sonnige kind in mir suchen, das ich einmal war. ich war nie ängstlich, nie schüchtern. eigentlich bin ich das nicht, aber ihc schaffe es nicht, es zu ändern. ich kämpfe und kämpfe und sehe keine verbesserung. ich weiß nicht, ob du das verstehen kannst, aber eines verbitte ich mir, dass ich mir gegenüber nicht wachsam oder sensibel sei bzw. mir freiwillig leid und schaden zufüge!

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              • Re: angststörung - medikamente?


                ich bin kein therapeut.

                hier ist ein öffentliches forum.

                ich stelle mein ich nicht unter das ich eines anderen!!

                ich sprach von den kräften, die ein jeder von uns in sich hat, nicht von überkräften!

                ich sprach nicht von krankheit!

                kein zweiter mensch kann jemals wirklich wissen, was Sie fühlen und umgekehrt!

                nicht vielen menschen ist, so wie mir, bis ins detail bekannt, dass es freiwillgkeit im üblichen sinn nicht geben kann!

                unterstellen Sie mir also nichts, was ich nicht gesagt habe!

                ich bedaure es inzwischen, meine gedanken mit eingebracht zu haben.

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                • Re: angststörung - medikamente?


                  Hallo hellena,

                  Psychische Krankheiten sind nur Einbildungen die in Wirklichkeit garnicht existieren. Die Panikattacke kann man gut unter Kontrolle bekommen, du brauchst einfach nur eine gute Ablenkung. Ich hatte auch 4 Monate lang Panikattacken, hatte Todesangst konnte nicht Schlafen, dachte mein Herz hört jeden Moment auf zu schlagen usw. Jetzt kann ich darüber nur noch lächeln die ganze Panik völlig sinnlos. Ich konnte meins überwinden indem ich aktiv mit Freunden unterwegs war Glücksgefühle und Liebe war auch dabei gewesen und somit konnte ich meine Angst Schritt für Schritt wegwaschen. Ich schaute auch öfters meine Lieblingsserien z.B Simpsons oder Scrubs und konnte mich somit von Ängsten ablenken was gut tat. Glaub mir das ist alles nur eine Einbildung, nichts davon ist Wahr alles nur Selbsttäuschung, sofern natürlich organisches ausgeschlossen ist, also es nur psychisch ist. Du kannst deine Ängste jederzeit überwinden, wenn du dir klarmachst das alles nur Selbsttäuschung ist und eben viel Ablenkung bist du deine Ängste vergisst und diese irgendwann zum normal Zustand werden.

                  mfg

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                  • Re: angststörung - medikamente?


                    Hallo Siemens,

                    das kannst du aber nicht verallgemeinern. Ich habe eine Psychose, und die bilde ich mir bestimmt nicht ein (schön wärs). Bei einer Psychose wird zuviel vom Hormon Dopamin produziert. Es ist also schon was organisches, was man sich nicht einbilden kann.

                    Mit Depressionen und Angsterkrankungen kenne ich mich nicht so gut aus, obwohl mein Mann eine Angsterkrankung hat. Aber er hat körperliche Symptome, die er sich zwar einbildet, aber sie sind da.

                    Wenn das alles so einfach wäre, bräuchten wir keine Psychiater...
                    Mag ja sein, dass dir Ablenkung geholfen hat, aber ich glaube kaum, dass das jedem hilft.

                    Gruß
                    Tessa

                    Kommentar



                    • Re: angststörung - medikamente?


                      du brauchst jetzt nicht gleich eingeschnappt sein. ich denke mir, dass du kein therapeut bist. ich habe auch nichts dagegen, wenn du deine gedanken äußerst - im gegenteil. aber ist es für dich nicht okay, wenn dann auch mal etwas erwidert wird. man kann auch von anderen lernen.

                      Kommentar


                      • Re: angststörung - medikamente?


                        noch so einer, der meint, psyche und körper würden nicht zusammengehören. psychische krankheiten sind nicht nur einbildung! nur weil du es nicht anfassen oder sehen kannst, heißt es noch lange nicht, dass es nicht existiert!
                        informiere dich doch mal!

                        Kommentar


                        • Re: angststörung - medikamente?


                          ich nehme jetzt trevilor. hat schon irgendjemand erfahrungen damit gemacht?
                          wie sieht es eigentlich bei solchen medikamenten mit alkohol und zigaretten aus?
                          danke.

                          Kommentar


                          • Re: angststörung - medikamente?


                            Hey, das ist ja echt toll!! Die Lösung für alle psychische Krankheiten: Schaut mehr fern!

                            Na, das ist ja ne tolle message... Leute, die wirklich psychisch krank sind, werden sich bedanken!

                            Vermutlich gehörst Du auch zu denen, die glauben, wenn man nicht will, dann kriegt man auch keine Kopfschmerzen bzw. Migräne? Und alle anderen strengen sich nur nicht richtig an??

                            Kommentar


                            • Re: angststörung - medikamente?


                              Hallo liebe Hellena,

                              Trevilor kann Dir helfen! Es wird oft bei Angststörungen eingesetzt. Laß Dich nicht verunsichern, wenn Deine Symptome erstmal sich verstärken- erst nach 4 Wochen spürst Du richtig die Wirkung des AD. Jetzt sind Ferien da kannst Du Dich gut dran gewöhnen... Ja, mit der Fairnis...ich bin schon mit 21 Jahren stark an Psychosen erkrankt und das hat eigentlich alles auf meiner künstlerischen Laufbahn beschnitten. Ich habe mich so durchgewurschtelt durchs Leben und jetzt habe ich eine Angststörung- so schlecht wie heute ging es mir sonst nicht- früher...! Ich kann auch nur sagen, das Leben ist nicht fair- ich bin gläubig- wer weiß zuwas diese Prüfungen gut sind. Ich hoffe für unsdaß wir da rausfinden aus diesen Ängsten! Ach ich wollte noch sagen, viele leiden an schlimmen Krankheiten und denen ist das Leben auch nicht fair- schlimm ist es!

                              Meiner Schwester geht es nach ihrer Aussage sehr gut- sie hat die Bulimie überwunden und lebt jetzt glücklich mit einem neuen Partner zusammen für den sie die Bulimie auch aufgegeben hat!

                              Alles Liebe auch zum Fest+Rutsch
                              die
                              Kessi

                              Kommentar


                              • Re: angststörung - medikamente?


                                Hallo Hellena,

                                war die Antwort für mich bestimmt oder für Siemens?

                                Ich glaube nämlich nicht, dass psychische Krankheiten nur Einbildung sind. Habe mich vielleicht etwas doof ausgedrückt. Nur mein Mann hat wirklich manchmal Symptome, die er sich einbilden kann (das sagt er selbst von sich). Z. B. ist mal ein Nachbar an Kehlkopfkrebs gestorben und er hatte danach immer Halsschmerzen, obwohl alles in Ordnung war.
                                So habe ich das gemeint, mit der Einbildung.
                                Mein Mann nennt sich aber auch selbst einen Hypochonder...

                                Zu Trevilor kann ich dir auch nur sagen, dass meine Psychiaterin sagt, es wäre das beste Angstmedikament. Ich habe es mal gegen Depressionen genommen und es hat mir gut geholfen.

                                Gruß
                                Tessa

                                Kommentar


                                • Re: angststörung - medikamente?


                                  nein, ich habe nicht dich gemeint! du antwortest mir doch immer so ausführlich und lieb!

                                  Kommentar


                                  • Re: angststörung - medikamente?


                                    danke!

                                    Kommentar


                                    • Re: angststörung - medikamente?


                                      Hallo Hellena,

                                      na da bin ich ja beruhigt!

                                      Frohe Weihnachten, wenn wir nichts mehr voneinander hören.

                                      Gruß
                                      Tessa

                                      Kommentar


                                      • Re: angststörung - medikamente?


                                        Jetzt mach mal bisschen langsam pennylane! Ich spreche aus eigener Erfahrung und hab das nicht einfach so aus meinen Fingern gesaugt.
                                        Ich hab mir die Beiträge von hellena durchgelesen und festgestellt, das ich auch die selben Probleme hatte mit der Angst. War auch Frühs bis abends mit der Angst beschäftigt, der Schlaf war für mich wie eine Erlösung.
                                        Dennoch habe ich meine Angst ohne irgendwelche Medikamente in den Griff bekommen. Ich hab mir auch nicht eingeredet das ich psychisch Krank bin, im Gegenteil ich konnte klar und gesund denken und war mir dessen bewusst. Und genau da ist der Punkt gewesen für mich, ich hab aufgehört mir einzureden das ich vor etwas Angst haben muss. Mann kann es natürlich nicht auf knopfdruck abstellen, das ist nicht möglich. Aber man kann es Schritt für Schritt in den Griff bekommen, es gibt immer einen Ausweg.

                                        Kommentar


                                        • Re: angststörung - medikamente?


                                          Sicherlich existieren psychische Störungen, sie sind ja present aber nur in der Einbildung. Die Ängste die ich hatte hab ich mir nur eingebildet und dessen bin ich auch überzeugt, denn ansonsten hätte ich sie nicht überwinden können. Es ist nicht einfach die psyche zu begreifen, nur wer sie begreift hat sie im Griff. Es gibt viele Methoden wie man solch eine Krankheit besiegen kann und meine war eben diese gute Ablenkung. Wenn die psychische Krankheit keine Einbildung wäre, dann würdest man sie nie loswerden, es würde nie eine Möglichkeit geben sie zu besiegen. Bevor jetzt wieder jemand losspringt und anfängt zu bellen, das ist meine EIGENE MEINUNG!

                                          mfg

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                                          • Re: angststörung - medikamente?


                                            meinst du nicht, dass du so deine wirklichen probleme nur verdrängst? meinst du, du hast dir die angst eingeredet, also kannst du sie auch wieder ausreden?
                                            ich glaube, dass viele psychische krankheiten zeichen sind von verdrängten problemen oder traumata. glaubst du, kleine kinder, die ins bett pinkeln reden sich ein, dass sie krank sind bzw. können sich ihre probleme einfach ausreden, sodass das bett trocken bleibt? ich weiß nicht, aber ich finde deine erklärung von psychischen krankheiten äußerst unlogisch und wenig durchdacht und sehr überheblich. schließlich entwertest du alle theorien von freud, jung und vielen anderen psychoanalytikern und ignorierst auch sämtliche neuen erfahrungen und kenntnisse in der neurologie.

                                            Kommentar


                                            • Re: angststörung - medikamente?


                                              Hallo Helena...
                                              ich hatte noch nie von einer Angststörung gehört bis ich selbst davon betroffen war.Alles fing vor 2 Jahren an..wusste nicht was mit mir los ist.Genau wie bei dir...ich bin ein sehr starker Mensch , habe 3 Kinder aufgezogen , immer gearbeitet u. u. u. Auf einmal ging garnichts mehr.Ich habe zu nichts mehr Lust,mag keinen sehen u. hören.Wenn das Telefon klingelt werde ich wütent u. gehe manchmal garnicht ran.Habe Herzrasen..denke ich bekomme einen Infarkt.Habe mich schon mal ins Krankenhaus einliefern lassen...Diaknose..alles o.k. Sollte zum Phychater.Er war sehr nett und hat sich viel Zeit genommen.Ich nehme auch Antidepri..heute nur noch bei Bedarf,da ich davon immer sehr müde werde u. nicht richtig klar bei der Sache bin . Und wer da sagt es sei Einbildung...der hat hier nichts zu suchen.( der war nie richtig krank..sorry )Ich kann dich richtig gut verstehen...Ich leide schon 2 Jahre.Ich war früher ein lebenslustiger Mensch, ergeizig..nichts war mir zuviel.Und heute...mit 43 Jahren schon fast ein altes Wrack..Aber ich lasse mich nicht unter kriegen..ich nicht.Und glaube mir...es kann dich kein Außenstehender verstehen der nicht selbst davon betroffen ist.Ich hoffe du meldest dich mal wieder.Ich jedenfalls wünsche dir alles liebe u. gute ..einen guten Rutsch u. gute Besserung...ganz lieb Verena

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                                              • Re: angststörung - medikamente?


                                                liebe verena,
                                                vielen dank für diese persönlichen worte!
                                                solche menschen, die hier geposted haben, müssen erst mal krank werden, um ihre meinung zu ändern, obwohl ich ihnen das auch nicht wünsche.
                                                bist du in therapie?
                                                wieviele AD hast du denn schon ausprobiert? da muss es doch was geben, wovon du nicht so müde wirst...
                                                ja, dieser andauernde angstzustand ist zum kotzen - das ist wohl wahr! und andere, die es nicht kennen, können sich das gar nicht vorstellen. man braucht eigentlich die doppelte kraft fürs ganze leben, nur leider hat man die nicht. aber das ändert sich schon wieder!! hoffe ich....
                                                ich bin parallel in therapie, machst du auch eine? das ist wirklich das beste, das einem jeden passieren kann, wenn man den richtigen therapeutIN hat!!!!
                                                für das neue jahr wünsche ich dir viel viel kraft und dass du wieder gesund wirst und niemals aufgibst!!!
                                                alles liebe,
                                                deine hellena

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                                                • Re: angststörung - medikamente?


                                                  Meine liebe Hellena..
                                                  Vielen lieben Dank für die lieben Grüße u. Wünsche für das neue Jahr.Ebenso wünsche ich dir alles Liebe u. Gute , sowie viel Kraft für dein noch so junges Leben.Ja, Hellena , war auch schon in Therapie...aber ich habe immer gedacht...das schaffe ich doch wohl allein...Aber nehme das alles nicht so leicht auf die Schulter.Dein ganzes Leben ist beeinträchtigt. Ich konnte mich auch auf nichts freuen.Habe mich zu Hause eingeigelt...Feiern war für mich der Horror.Ich konnte den Therapeuten noch nicht mal erklären was ich überhaupt habe.Ich kann dir nur den Rat geben...glaube an dich selbst , setze dein Ziel nicht zu hoch.Schau einfach morgens in den Spiegel und sage dir ...heute geht es mir gut.Ja..ich weiß..das ist nicht so einfach.Aber anderen brauchst du nie um Rat fragen.Die verstehen dich nicht.Wie sieht denn dein Tagesablauf so aus? Wenn du möchtest kannst mir ja auch mal privat mailen.Du tust mir so wahnsinnig leid..vor allem weil du noch so jung bist.Ich kann dich voll verstehen...aber eins gebe ich dir noch mit auf den Weg...zweifel nie an dein Selbstbewusstsein ,denn jeder Mensch ist liebenswert.Denn so wie du schreibst , denke ich mal das du eine ganz Liebe bist.Sei für heute ganz lieb gegrüßt u. gedrückt , deine Verena

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