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Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

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  • Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

    Ich weis nicht mehr weiter, ich habe seit ein paar Tagen den ganzen tag ohrwürmer im kopf und habe total sinnlose gedanken im kopf dann denke ich einen Satz wie zb vorhin dachte ich " was wenn ich schizophren werde du bist nur verliebt" ich weiß das ergibt keinen sinn aber ich habe sorge das dass die Vorstufe von einer Schizophrenie ist, da ich auch gelesen habe das das Symptome davon sind. Habe am Donnerstag wieder ein Gespräch aber habe angst das anzusprechen weil meine Therapeutin schon gemeint hat ein stationärer Aufenthalt wäre ratsam.. ich habe aber angst davor.. hat das irgendwer von euch? Man muss dazu sagen das ich seit 10 Jahren an einer zwangserkrankung leide..


  • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

    "Habe am Donnerstag wieder ein Gespräch aber habe angst das anzusprechen"

    Es wäre Frevel, es nicht zu tun.

    Ihre Therapeutin kennt Sie am besten. Ihr Rat ist viel wichtiger als der von einem Unbekannten eines Forums.

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    • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

      hat das irgendwer von euch?
      Wenn du hier in den Foren liest, dann wirst du feststellen dass das sehr viele Leute haben, Gedanken sind von unseren Gefühlen gesteuert und spiegeln auch unsere Ängste wieder.

      Warum hast du Angst das deiner Therapeutin zu erzählen?
      Selbst wenn sie einen Klinikaufenthalt für ratsam hielte, bist ja du es die entscheidet ob sie das macht oder nicht.
      Es wäre aber wichtig für die Therapie, auch ohne Klinik, das zu wissen und für dich wäre es wichtig ihre Meinung dazu zu hören, dich darüber auszutauschen.

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      • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

        Jetzt quält mich der Gedanke das ich zu wenig angst verspüre bei dem gedanken ich könnte shizophren sein, ist das normal? Kennt das jemand von euch ? Ich habe einfach sorge das ich shizophren bin/werde und dann meine "alten" zwangsgedanken in die tat umsetze, man hört ja immer das es viele Menschen gibt die stimmen gehört haben jemand umzubringen und es dann getan haben, woher weiß ich das dass nur zwangsgedanken sind und ich "genug" angst davor habe, das war eigentlich immer das was mich "beruhigt" hat, und mkr sicherheit gegeben hat das es nur zwangsgedanken sind.. hoffe auf antworten..

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        • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

          Du machst dir Gedanken darüber, was für ZG und gegen Schizophrenie spricht.

          Das was man immer wieder hört, an schlimmen Sachen, das ist ein mini Prozentsatz, aber leider geht nur dieser durch die Medien, vollkommen ungefiltert ohne Informationen über die Erkrankung und gerne vorschnell eine solche Erkrankung als Ursache gemutmaßt ohne nähere Infos zu haben.
          Da reicht es wenn irgendeiner ausplaudert dass der Täter irgendwann mal in einer Praxis gesehen wurde, wo ein Psychiater/Psychotherapeut tätig ist.
          Von denen die gewalttätig werden, würde sich auch keiner Gedanken darüber machen ob er vielleicht krank sein könnte.

          Keine große Angst davor zu haben ist das was normal ist, große Angst ist nicht normal und wenn man bedenkt dass Psychosen mittlerweile meist gut behandelbar sind müsste man vor anderen Krankheiten wesentlich mehr Angst haben.

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          • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

            Ich weiß aber diese "Angst" gab mir immer sicherheit. Das klingt doof. Wenn ich mich beschäftige und ablenken dann habe ich auch keine ohrwürmer oder komische gedankenfetzen. Aber sobald ich nichts zutun habe wird es wieder schlimmer. Das nervt mich so. Ich habe aber auch Angst das wenn ich das am Donnerstag anspreche, meine Ärztin dann erst recht sagt ich soll stationär da bleiben..

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            • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

              Deine Ärztin wird dich nicht nötigen da zu bleiben.
              Wenn sie das gerne hätte, dann höre dir ihre Argumente an, oft macht es Sinn und so schlimm ist eine Klinik auch nicht.

              Die Angst ist in deinem Kopf, aber das macht noch lange keine Psychose.

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              • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?


                Heute Abend war ich bei meinen Eltern und wir haben zusammen gegessen, wir hatte ein ganz normales Gespräch und plötzlich hatte ich Angst das wenn ich sie angucke irgendwas anderes sehe .. ich hab so heftig angst davor.. das ich schon gar nicht mehr sie sehen will, ich will diese Angst und diese Gedanken nicht mehr haben.. wie soll ich denn den Mut aufbringen das meinen eltern zu sagen geschweige denn der Therapeutin. Selbst wenn ich es schaffe das meiner Ärztin zu sagen und ich mich für eine Klinik entscheide, muss ich meinen eltern ja sagen warum, die gehen nur von einer Depression aus. Ich weis nicht mehr was ich machen soll, Klinik oder doch nur ambulant. Ich bin total ratlos. Und sind das alles wirklich nur Symptome einer zwangsstörung oder angststörung, ich bekomme immer neue Gedanken dazu die mir Angst machen, alles was ich bisher über shizophrenie oder Psychose gelesen habe, sind plötzlich in meinem kopf das ich Angst davor das auch zu haben.

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                • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                  ich hab so heftig Angst davor..
                  Was denkst du warum es Angst und Zwangsstörung heißt?
                  Sicher nicht weil man keine heftigen Ängste hat.

                  Du gehst doch zu der Ärztin damit das behandelt wird, damit deine Krankheit mit der richtigen Therapie angegangen wird.
                  Es wäre total sinnlos das nicht zu sagen, weil du dann nicht die entsprechende Therapie bekommen würdest.

                  Warum müssen denn deine Eltern davon wissen?
                  Wenn du es ihnen nicht sagen willst dann musst du das auch nicht, dann sagst du halt dass du wegen der Depressionen behandelt wirst.

                  Außerdem, es bringt nichts dir auszumalen was da kommen mag, sprich halt erst mal mit der Ärztin.
                  Warte einfach solange ab, bevor du dir Gedanken über etwas machst was noch gar nicht spruchreif ist.

                  Nimmst du Medikamente?

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                  • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                    Habe es gestern nacht mal alles aufgeschrieben. Vielleicht hilft das es mir leichter fällt das anzusprechen.

                    Nein nehme seit März 2020 keine Medikamente mehr.
                    Habe aber gestern aus voller Verzweiflung 5mg escitalopram genommen, ich weiß das dass ein Fehler war und seitdem ist mir auch total schlecht und schwindelig. Und habe noch mehr Angst und bin total unruhig. Habe das nur genommen weil ich weiß das mir das damals geholfen hat, ich weiß die Wirkung dauert sowieso bis sie einsetzt aber ich würde auch fast alles tun damit das endlich aufhört. Ich finde auch nicht den Mut mit meiner Mama darüber zu sprechen..

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                    • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                      Du musst ja auch nicht mit deiner Mama darüber sprechen, zuerst mal die Ärztin.
                      Gute Idee das aufzuschreiben, das hilft bestimmt.

                      Das Escitaloram war kein Fehler, die NW kommen vielleicht einfach nur durch die Angst.

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                      • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                        Ich hoffe das ich mich traue das anzusprechen.

                        Mich nerven einfach diese gedankenfetzen und diese permanenten ohrwürmer. Ich frag mich halt woher das so plötzlich kommt, wenn ich keine pyschose habe wieso sind dann die Symptome da? Ich will das nicht mehr..

                        Kommentar


                        • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                          Das kommt weil du Angst davor hast.
                          Deine Ärztin hört so etwas jeden Tag, für die ist das normal, also kannst du dich ruhig trauen.

                          Kommentar


                          • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                            Und ich habe angst wenn ich das anspreche bei meiner Ärztin sie dann erst recht sagt das ich in eine Klinik soll aber ich habe angst davor, wenn ich mir dann vorstelle was da für Patienten sind mit den Erkrankungen und ich das dann auch wieder auf mich projiziere.

                            Kommentar


                            • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                              Du musst ja nicht hin, warte doch erst einmal den Termin ab.

                              Kommentar


                              • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                                "erst recht sagt das ich in eine Klinik soll"

                                Das ginge nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung.

                                Falls die ärztlichen Argumente Sie vielleicht doch überzeugen sollten, haben Sie immer noch die Möglichkeit einer Bedenkzeit.

                                Kommentar


                                • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                                  Ich hoffe das ich mich traue das anzusprechen.

                                  Mich nerven einfach diese gedankenfetzen und diese permanenten ohrwürmer. Ich frag mich halt woher das so plötzlich kommt, wenn ich keine pyschose habe wieso sind dann die Symptome da? Ich will das nicht mehr..
                                  Hallo Lalaland

                                  Man hat nun mal Gedankenfetzen, sie sind eine ständige Begleitung des Menschen.

                                  Ich höre Stimmen und finde das klasse, um ehrlich zu sein, richtig beruhigend und ich mags, bin happy, weil das so ist.

                                  Zu Beginn war ich aber sehr irritiert und hab auch sehr viel Angst verspürt. Nachher hat sich das gelegt, nachdem ich in etlichen Büchern verschiedene Beschreibungen über dieses "Wahrnehmen" gelesen habe. Am meisten hat mir geholfen, zu lesen, dass das bei bestimmten Naturvölkern so was von normal ist, so was von richtig und wichtig, und auch begrüßt und erwünscht ist, weil das eine Art Sinnerweiterung ist, eine Art nächster Schritt in der Entwicklung, ganz deutlich hören zu können und nicht bloß superleise und diffus, wie in uns Gedanken meist zu hören sind.

                                  Für mich ist das eine frohmachende Sache, du hast riesen Furcht, also siehst du schon einmal, nicht jeder reagiert gleich auf das Gleiche.

                                  Es gibt ein Experiment von einem japanischen Wissenschaftler, der per spezieller Apparate Wassertropfen so fotografieren kann, dass sie Muster und Farben wiedergeben. Er hat bewiesen, dass dieses Wasser recht unterschiedlich reagiert, je nachdem wie man es "manipuliert". Ich google, vielleicht finde ich diesen Beitrag.
                                  Jedenfalls, man stellt das Wasser auf einen bestimmten Begriff, der auf einen Zettel geschrieben steht und je nach Begriff schillert das Wasser in buntesten Leuchtfarben, oder es "bricht" und wird schwarzgrau. Als ob es lesen könnte. Bei Vorgaben, die nicht gerade froh machen, gehts ins Dunkle über, bei "positiven" Worten schillert es. Das ist kein Trick, das ist ausführlich untersucht worden und belegt, dass dem so ist. Spannend, nicht wahr?

                                  Du musst das sehen, wie wenn du selbst so ein Glas Wasser wärst. Bei unsinnigen Ideen und Gedankengängen kannst du nicht erwarten, dass du in gute Zustände kommst.
                                  Es ist auch ähnlich wie mit Beschallung- in einem Raum, wo schreckliche Akkustik ist, wo fürchterliches, lautes Krächzen aus Lautsprechern zu hören ist, da geht es dir anders, als wenn du leise Mozarts Zaubermelodien vernimmst. Ich kann so was von wunderbare "Töne" ( Gedanken) vernehmen, so echt guttuende "Klänge" hören, mitunter andere ebenso- je nachdem, in welcher Stimmung ich mich befinde- aber wie gesagt, ich komme nicht auf die Idee, das zu fürchten, über so etwas kann ich mich absolut nicht ängstigen, nicht im Geringsten.

                                  Wieso auch??

                                  Was würdest du machen, wenn im Radio ein Horrorhörspiel wär? Zum Arzt laufen und Tabletten holen?
                                  Schalte ab und geh spazieren, stelle dich auf eine andere "Plattform" nimm was anderes wahr, schau einfach auf etwas anderes, richte deinen Fokus halt auf Inselchen, die träumerisch im klaren See liegen, oder auf einen gefüllten Obstkorb, oder auf Bienen, die die letzten Flüge machen, bevor sie sich zurückziehen in den Wintermodus.

                                  Apropos Modus- bei dir wär dran, dich mal in die andere Richtung zu bewegen, du beschäftigst dich wohl zu viel mit Nonsens und Themen, die runterziehen und dich schlecht fühlen lassen. Das musst du ändern.
                                  Wenn mir kalt ist, dann ändere ich das, indem ich mich warm anziehe. Wenn du Angst verspürst, also "Kälte" wahrnimmst, dann finde halt raus aus diesem Zustand, indem du dir was "Warmes" ausdenkst. Fühle nach, was dich freut und das mach ausgiebig, geh extra das anschauen, lesen, machen, was dich schön fühlen lässt, geh praktisch raus aus dem Schatten und in die Sonne.
                                  Erzähle deiner Mama und anderen Leuten, was du gerne hast, was du liebst und lass dir von ihr beschreiben, was sie gern mag und liebt. Du bestimmst, wo es lang geht. Das fängt schon beim Reden an, oder mit was du dich beschäftigst- dahin geht es.
                                  Selektiere.

                                  Bis nachher, ich wünsch dir viele liebe Ideen und ganz schöne Regungen und Empfindungen. Das Angebot ist groß, ebenso groß ist auch das Agebot, sich in Angst versetzen zu können. Wähle klug, es ist dein Leben. Mach was draus, das dir hilft, es nett zu haben.

                                  Das geht, ich werde dir beschreiben, wie das geht, falls dir nichts einfällt. Ich kenne hunderte Gedankenwege, die zur Sonne führen. Natürlich auch sehr viele, die in den Schatten führen...



                                  Wenn dich jemand auf der Straße auffordert, einen Passanten umzubringen, dann gehst du dem auch nicht nach. Du schüttelst den Kopf und gehst weiter, oder wenn er lästig werden sollte, dieser Mensch auf der Straße, dann holst du Verstärkung.
                                  Das ist auch so mit dem Ideen. Setze neben einen Gedanken, der sich lästig anfühlt eine nette Idee hin. Bring einen Angstgedanken zum Schweigen, indem du zum Beispiel dran denkst, wie schön es war, als du dies und jenes erlebt hast und dahin richte dann dein Interesse.

                                  Nicht aufgeben, das ist ein Lernprozess. Übungssache.

                                  Lieben Gruß, machs gut. Servus daweil

                                  Elektraa

                                  Kommentar


                                  • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                                    Hab das finden können....https://www.pravda-tv.com/2012/01/wasser-zeigt-gefuhle/ für dich.

                                    Genauso gibt es auch ausführliche Gegenargumente, dass es nicht stimmt.

                                    So ist es und wird es immer sein- Einer behauptet etwas, der andere behauptet das Gegenteil, beides kann stimmen, also schon verwirrend, wie es zugeht.
                                    Ärzte behaupten, ich sei krank, also weil ich akustische Wahrnehmungen habe, reiht man mich ein in die Kathegorie schizophren. Hier, bei uns in unserer Kultur. Ich lebe aber gesund, halte gute soziale Kontakte, hab keine Nöte, keine Schulden, viel Freud und keine körperlichen Misstände, psychisch gehts mir auch richtig nett, also, ich bin gern Schizophren, wenn man schaut, wie andere es haben, die das nicht sind, dann habe ich es super erwischt mit diesem "Los".
                                    Vielleicht holt dich das wieder ein bissi heraus vom Sorgen haben, Sorgen spüren, an Sorgen denken, wenn du dir sagst, was ist das schon, mal ab und zu Gedankenfetzen hören, es gibt Menschen, deren Gehör stillgelegt ist, oder die ...schau dich um, welch ECHTE riesengroße Nöte manche Menschen gerade haben hier auf der Welt.
                                    Du hast selbst gesagt, es wird besser, wenn du etwas unternimmst, also etwas machst, dich beschäftigst.
                                    Also kennst du bereits Tricks und Wege, wie du machen musst, dass sich das legt.
                                    Ich glaub, wenn man Zeit hat zum denken, dann macht man eine Art Tür auf, die in Gedanken führt. Ich kann merken, wenn ich sehr liebevoll etwas mache, mit großer Hingabe und Sorgfalt, dann ist das wie wenn ich alles abschalte und zugleich voll konzentriert bei der SACHE bin, also nicht im Kopf, sondern am Boden, bei einer TAT-sache. Umlenken- die Energie nicht schweifen lassen, nicht in "der Luft leben", sondern herunter kommen und sich etwas machen lassen, statt denken lassen. Probier es aus- es tut so gut, sich mit aller Zeit der Welt gaaanz genau etwas anzusehen, oder komplett konzentriert einen Luftzug machen, nach einer bestimmten Atmung suchen, die sich anfühlt, als ob sich der Bauchraum dehnt, oder eben etwas einfach wirklich gut vollbringen, wie eine Glas polieren, damit es ausschaut wie ein glänzender Diamant- das nennt man Achtsamkeitsübungen und die empfielt man, wenn man wieder mal oben hin offen hat und seine Ohren auf Geräusche richtet, die man auch abstellen kann, statt sich weiter denen zu widmen. Bei mir ist es so, dass ich jederzeit hinhören kann, wenn ich will, aber wie gesagt auch durchaus wegschalten kann, in den Hintergrund setzen kann, was bei Aufmerksamkeit vorne ist.
                                    Ich sehe gerade ein Bild vor mir, ...es ist wie bei einer Kamera- da kann man ja auch etwas schärfer stellen, etwas verschwommen machen. Je nach Einstellung. Worauf zielst du? Achte halt drauf, dass du aussuchst, was dir wichtig ist, indem du das besonders wichtig nimmst, was du haben willst.
                                    Es hilft nicht, wenn du sagst, ich will das weghaben...dabei denkst du ja dran. Besser wär, wenn du dir sagst, bin neugierig, wie man Zwiebelsuppe zubereitet, ich probiers nun aus. Zugleich nimmst du die zwiebelsuppe ins Visier. Weißt du, was ich meine?
                                    Bei Zwangsgedanken legst du dich an mit etwas, du bekriegst etwas, du setzt dich einem Kampf aus.
                                    Wie wärs, wenn du mal statt dessen friedliche, oder freche, oder liebe Dinge angehst? Beim Versuch, etwas loszuwerden klebt es fest, weil du kein Loslassen hast, solange du dich damit beschäftigst. Loslassen ist, mal was anderes machen, als etws loswerden wollen. Zum Beispiel eben dich vorteilhaft frisieren üben- oder leiser Musik lauschen, oder eine Farbe nach der anderen ausprobieren auf einem Papier- loslassen ist: mach mal das Gewohnte nicht, mach mal was, das dir neu ist.
                                    Beginne morgen mit Yoga, zehn Minuten mach ein Video an, mach alles nach...komm an den PC und schreib mir, beschreib mir, wie du eingerichtet bist... wie du gerne eingerichtet wärst... was du erträumst, was du gerne hast und hättest an Sachen, Gefühlen, Umständen, Menschen um dich...alleine schon, wenn du das beschreibst, dann hast du losgelassen vom Beschreiben deiner Missstände. Zugleich bist du raus- solange du magst, denn niemand zwingt dich, dich dauernd zu fragen, was du denkst.
                                    Das könnte mit Langweile zu tun haben, mit zu viel Zeit für dies, weil das andere nicht da ist.
                                    Also, was fehlt dir?
                                    Wonach hättest du Lust?
                                    Beschreibs mal. Ausführlich, ich hör dir gern zu. Bis nachher. Morgen, oder übermorgen.
                                    Nimms wahr, du hast shr wohl eine Wahl..

                                    Servus, ich geh jetzt schlafen

                                    Gute Nacht

                                    Lieben Gruß nochmal

                                    Elektraa

                                    Kommentar


                                    • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                                      Ich muss das jetzt loswerden...

                                      Beim Abendspaziergang bin ich nicht die übliche Runde gegangen, ich habe laut meiner Intuition eine andere Richtung gewählt und sah an einer Geröllhalde viel wilden Thymian. Bald drauf Königskerze. Hab mir schon öfter eine Pflanze mitgenommen, nachher gegoogelt, was die kann und immer wieder bin ich baff...
                                      Gestern habe ich meine Lunge geschädigt mit Ruß und viel Qualm, hab extrem Husten müssen nach einem Schwelbrand in meinem Küchenherd. Heute fällt mir Thymian in den Schoß und siehe mal selbst, Königskerze ( hab das nicht gewusst, aber mitgenommen hab ich sie, laut innerer Stimme) ...mit Königskerze lindert man Husten, steht da. Poing...vom Thymian wusste ich, dass der frei macht, nicht bloß die Atmung, auch das feeling an sich.
                                      Vielleicht hilft dir das auch, ich vertrau drauf. Aber vorsichtshalber schau ich auch nach, sicher ist sicher. Bin auch bloß ein Mensch, der wie du selbst, alles mögliche gehabt hat, dann nicht mehr- nachdem geholfen wurde, bzw. Wege gefunden wurden, dass es anders wurde.

                                      Nimm doch die Hilfe der Therapeutin an, sie ist wegen dem dieses Studium angegangen, weil sie helfen möchte und es gern tut. Die musst du als Freund sehen, der dir geschickt wurde von "der Seele". Ich bin sicher, in uns ist eine Hälfte, die wir nicht wahrhaben, von der wir nichts wissen, weit klüger als wir es sind.

                                      So, ich mach mich jetzt Bettklar. Gute Nachtruhe

                                      Kommentar


                                      • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                                        Ich nehme jetzt seit vorgestern esitalopram 5mg aber hab furchtbare Nebenwirkungen abgesehen von der mundtrockenheit, dem schwindel und der Übelkeit. Habe ich seitdem vermehrt Angstzustände und Gedanken wirr war. Ist das normal?

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                                        • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                                          Kann vorkommen, kann aber auch durch deine Ängste sein, darauf würde ich tippen bin aber nur Laie.
                                          Du solltest das mit deiner Ärztin absprechen.
                                          Mehr Ängste usw. können auch durch eine Beruhigende Wirkung kommen, das grooved sich dann wieder ein.

                                          Wenn du das nicht gemacht hast und es dir sehr schlecht geht, bzw. du zu viel Angst vor NW hast, dann setze das Medi ggf ab und besprich es am Montag.

                                          Du hattest es aber schon mal genommen, oder?

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                                          • Re: Zwangsgedanken oder Anfang einer Psychose?

                                            Ja hatte die selben Tabletten schon mal genommen, ich weiß das ich damals auch schwindel mundtrockenheit und Übelkeit hatte, nur weiß ich nicht mehr ob ich tatsächlich auch so heftige Angstzustände hatte. Das ist schon so lange her. Viele meinten auch das es normal wäre erstmal eine erstverschlimmerung zu haben. Will die jetzt nicht absetzen, warte auf jeden fall bis Montag und sollte es da immer noch so sein, dann ruf ich bei der Ärztin an. Habe nur Angst das ich es gar nicht mehr aushalte. Habe zwar auch was zur beruhigung bekommen aber vor denen habe ich Angst die zu nehmen.

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