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Zwänge oder bin ich in Gefahr?

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  • Zwänge oder bin ich in Gefahr?

    hallo leute,

    ich hatte schon vor jahren zwanggstörung aber dank therapie einigermaßen in griff bekommen nun bricht sie wohl wieder aus.
    bitte um eure meinung.
    seit wochen schon jeden tag angst splitter ins Auge zu bekommen und zu erblinden.
    Bin letzte Woche wieder beim Augenarzt gewesen, war wie immer alles ok. paar tage fings gut und dann gings wieder los.
    habe seit paar tagen mein handy display gesprochen an der ecke unten links.
    Gestern Morgen hatte ich Klebeband drüber geklebt, dass man sich an der Bruchstelle nicht schneidet.
    und gester abend.......... da lag ich im bett, am telefonieren usw. und dann piekste das wieder in meinem linken auge.
    Nun wieder panik, dass sich vllt noch ein splitter des Displays gelöst hat und in mein Auge gekommen ist.

    Wie gesagt eigentlich hatte ich die Bruchstelle recht gut mit Klebeband abgeklebt, einmal waagerecht geklebt und dann einmal längs geklebt.
    Aber vllt habe ich nicht gut genug geklebt und ich habe doch einen splitter ins auge bekommen?

    Grüße


  • Re: Zwänge oder bin ich in Gefahr?

    Du hast Zwangsgedanken, tu etwas dagegen.
    Wenn du Angst vor solchen "Gefahren" hast, dann musst du mit dem Leben aufhören oder gegen die Ängste angehen.
    Denn überall liegen Scherben, Holz, Splitter, geht mal etwas kaputt, als drohende Gefahr ist das aber nicht einzustufen, auch nicht dein kaputtes Handy.

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    • Re: Zwänge oder bin ich in Gefahr?

      Viele Leute haben Zwangsstörungen und merken das gar nicht, oder machen sich nichts draus und leben mit so einer Marotte.
      Dann gibts welche, die denken sich dabei: huch, das muss weeeg, das geht gar nicht und regen sich auf und steigern sich hinein und denken an nichts anderes mehr und nehmen das extrem wichtig und bringen sich manchmal sogar wegen so was um.
      Das kommt auf die Leut drauf an, wie sie damit umgehen.

      Ich bin jedenfalls am Lächeln, wenn ich merk, dass ich eine Marotte hege und pflege. Wird schon seine Gründe haben und solange keiner drunter leidet, hab ich das halt ne Weile, bis sich das wieder legt. Ein Baustein von Vielen in meinem Gesamtkunstwerk sind meine Eigenarten. Gelle tired, bei dir ist das doch auch so, oder??

      Übrigens, wenn es sticht im Augapfel, dann ist wohl normal und angebracht, sich Sorgen zu machen und dem nachzugehen. Ignorieren wär krankhaft, ( falls es nach ein paar Tagen nicht vergeht) das ist meine Meinung.

      Kommentar


      • Re: Zwänge oder bin ich in Gefahr?

        . Gelle tired, bei dir ist das doch auch so, oder??
        Bei Marotten schon, also jene die man halt hat und die irgendwo auch einen Unterhaltungswert haben, aber ansonsten nicht.
        Ich halte solche Störungen der Angst auch nicht für eine Marotte, weil man selber und oft auch andere, extrem drunter leiden, immer.
        Da geht es ja gar nicht mehr darum dass was weg muss, oder nervt, es geht nicht selten um eine dauerhafte Todesangst, klar sollte die auch weg, aber sie geht eben nicht weg nur weil man es sich sagt.

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        • Re: Zwänge oder bin ich in Gefahr?

          Hi,

          danke aber ehrlich: Aber meine Angst ist seit dem Beitrag von Elektraa wieder da.
          was mache ich denn nun.
          augenarzt oder aushalten??

          Grüße

          Kommentar


          • Re: Zwänge oder bin ich in Gefahr?

            Lass es einfach einmal abklären damit du beruhigt bist und danach versuchen es zu ignorieren, akzeptieren, dem nicht mehr nachhängen.

            Kommentar


            • Re: Zwänge oder bin ich in Gefahr?

              Hi,

              danke aber ehrlich: Aber meine Angst ist seit dem Beitrag von Elektraa wieder da.
              was mache ich denn nun.
              augenarzt oder aushalten??

              Grüße
              Für dich muss gelten, lieber einmal öfters nachsehen und bestätigen lassen von jemand, der kompetent ist, dass alles okay ist, als daliegen und länger Zittern als nötig.

              Wenn du schon zu einem Anfall von Angst und Existenznot neigst, dann hilft da am ehesten, dass du dem die Stirn bietest, statt dich von solchen Ängsten unterdrücken zu lassen.

              Das bedeutet, sammle Erfahrungen, wo du besonders stolz sein kannst, weil du das geschafft hast. Bring Mut auf, so oft es geht, stärke deinen Mut-Muskel. Zum Arzt gehen und wieder fragen, das ist jedenfalls mutiger, als wenn du heimlich ans Sterben denkst.
              Du kriegst auf diese Weise ( indem du dir sagst: ich geh der Sache nach und schau, wie ich das meistere, WERDE es auch meistern) wieder deine Selbstsicherheit zurück und die Ängste ziehen sich dann zurück.

              Ich vermute, im Erbgut, in den Genen ist viel Information da, die uns mitspielt. Manche Kinder sind sehr mutig, manche sehr eingeschüchtert, obwohl sie die gleichen Eltern haben, also kann man davon ausgehen, viel ist angeboren. Wie Fehlprogramm, wie Fehlinformation.
              Wenn man soziale Ängste hat, dann hilft, sich Leuten auszuliefern und dann sehen, das stimmt ja gar nicht, was ich da ausdenke über die. Aber wer weiß, ob nicht ein Vorfahre berechtigte Angst hatte und die ist in deinen Genen verankert? Früher hatte man bei allen möglichen Schwierigkeiten sehr wohl um sein Leben fürchten müssen, heute eher nicht so. Früher war ein Splitter im Auge fatal, heute geht man zum Arzt und lässt sich den rausholen, oder eben quittieren, nein, das ist nur gefühlt so, aber nicht echt.
              Dir wird nicht erspart bleiben, wie mir auch nicht, das Denken und die Realität abzugleichen, überprüfen, obs übereinstimmt. Darum rate ich dir, lass dir sagen, zeigen, dich überzeugen( wenn du es nicht glaubst) , diese und jene Angst ist nicht aktuell, nicht real da, sie ist fantasiert, ein kleiner Fehler im Denkprogramm.

              Mach dich mutig, betreibe eine Art Sport: ich nehme dich wahr Angst, aber geh trotzdem joggen, oder zum Friseur, um mit der Friseuse zu flirten, oder geh halt zum Doktor, der dir dann sagt, ist gar nicht wahr, was du mir einreden willst.. so etwa.

              Ein Mutiger HATTE Angst, jetzt nicht mehr, weil der trotz Angst los gegangen ist und erfahren hat, er kann es, es geht! Das nimmt dir keiner ab, das musst du selbst erarbeiten.

              Oder meinst du, ich hab nie Angst, oder hatte nie welche? Man wächst da heraus, je öfter man- wie gesagt- bravourös eine Angst nach der anderen niedergeschlagen hat, wie lästige Fliegen.

              Musst nur versuchen, es ist so.

              Das ist so ähnlich, wie wenn du Aufgaben kriegst: bei Angst und Zittern muss man was machen??? Sich hinwerfen und Hilfe rufen, oder den Stinkefinger zeigen und weitergehen..

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