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Extreme Angst vor Schizophrenie

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  • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

    Ja der Tag heute war bis Mittags sehr gut, danach habe ich aus irgendwelchen Gründen wieder ein Gefühl der Benommenheit gehabt und seitdem wurde es wieder schlechter, auch mit den Gedanken..
    Davor war eigentlich alles relativ wie beim Alten, nur kamen ab ca. 12 Uhr wieder diese Gedanken mit der leichten DR, welche ich bis dahin den ganzen Tag nicht hatte.
    Aber auf die Therapie kann ich mich jetzt besser konzentrieren. Das stimmt :-)

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    • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

      Und dass es mal gut geht und dann wieder nicht, das gehört halt dazu und ist normal.

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      • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

        Ich hatte heute das erste mal seit ca. 2 Monaten wieder so ein Art Gefühl, wie ich es früher hatte.. Es hat sich angefühlt, wie der frühere Alltag, also etwas normaler/ heller(?), ich musste mir weniger Gedanken machen, war glücklicher und zu 80% hat es sich angefühlt wie vor dem Urlaub, nur dass diese Gedanken noch da waren, jedoch nicht in der Intensität..
        Ist das ein gutes Zeichen ? Sind das Glückshormone, welche langsam wieder kommen ? Generell habe ich das Gefühl, das ich immer Phasen habe in denen es besser wird und dann wieder schlechter, wobei diese Phase heute sich echt gut angefühlt hat..

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        • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

          Kann dies auch mit den Botenstoffen zusammenhängen ?

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          • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

            Ja, ein gutes Zeichen und sicher wird dabei der Hirnstoffwechsel eine Rolle spielen, der ja auch durch Gedanken und Lebensweise beeinflusst werden kann.

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            • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

              "..ich immer Phasen habe in denen es besser wird und dann wieder schlechter, wobei diese Phase heute sich echt gut angefühlt hat.."

              Das ist ein typisches Zeichen für eine Besserung.

              Sie verläuft aber nicht linear, sondern hat oft Treppenform, wobei auch fast immer eine Stufe abwärts dabei ist.


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              • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

                Hallo liebe Respekta, guten Morgen!


                Ich habe nicht alles gelesen, aber so ungefähr mitgekriegt habe ich, dass du dich noch immer recht fürchtest.

                Das zum Beispiel ist bei mir ganz und gar Vergangenheit, dieses Fürchten, dieses Beben und Zittern, ob ich hoffentlich eh nicht als verrückt gelte, oder hoffentlich keinen Blödsinn mache, oder hoffentlich überlebe.

                Das war aber mal ganz anders und ich kann mich erinnern, dass ich extremste Angstanfälle hatte, extremste Nöte und panischste, grauslichste Horrorvisionen.
                Da war ich so einem Dauerstress ausgeliefert, dass ich alleine schon wegen diesem ununterbrochenen Stress zu nichts mehr fähig war und in der Lage war. Immer nahe der Ohnmacht, total irre vor Bedrohung, fürchterlich war das und richtig entsetzlich.

                Heute, im Nachhinein betrachtet fühlt es sich an, als ob ich eine Art geführte Wanderung gemacht hätte in die "Hölle", in das Gefühl höchster Gefahr, in eine Befindlichkeit schrecklichster Not, rein nur darum, um das auch kennenzulernen, um zu wissen, wie es dort ist- so ungefähr sehe ich es heute.

                Ich betrachte mein ganzes Leben heute als eine Reise in die verschiedensten menschlichen Zustände, die man so erleben kann. Wie wenn man wissen wollte: was ist Angst, was ist Glück, was ist Rage, was ist Demut, was ist Freude und so weiter- ich durfte und konnte das alles mit eigenem Leib erfahren und erleben und nu weiß ich es...

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                • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

                  Ob du es glaubst, oder nicht, ich finde, ohne diese Passage, die ich damals durchgemacht habe, ohne die wäre mein Leben sinnlos und irgendwie orientierungslos, leer. Gerade weil ich das erlebt habe, macht mir mein Leben wahnsinnigen Spaß und ich habe große, große Freude, wohl lebenslang- auch wenn es ein ganz stinknormales Leben ist, es ist irrsinnig beglückend seither. Ich sehe einfach alles anders wie früher, aus einer ganz anderen Perspektive.

                  So etwa: vorher dachte ich, ich bin der Chef, der Macher, das Zentrum...heute weiß ich, nein, das bin nicht ich, Gottseidank.

                  Es ist ungefähr so, wie wenn du denkst, du müsstest alles organisieren, deine Atmung, deinen Herzrhytmus, deine Verdauung, deine Verstoffwechslung, deine Drüsentätigkeit, deinen Schlaf etc- du wärst doch auch in totaler Überforderung und in beständiger Angst, etwas falsch zu machen, das wär unmöglich, dich rund um die Uhr voll funktionsfähig sein zu lassen, würde das dein kleines Bewusstsein übernehmen müssen und in der Hand haben.
                  Denkst du etwa darüber nach, ob du eh rechtzeitig müde sein wirst, oder rechtzeitig einatmest, das Knie beugst, bevor du dich setzt etc.? Das tust du doch wie von selbst, ohne eine Idee daran zu verschwenden.

                  So etwa lebe ich heute. Ich verschwende keinen Gedanken über die Organisation meines Lebens, das habe ich abgegeben in höhere Hände, also in ein größeres Bewusstsein, als ich es übersehen und überschauen kann. Ich weiß jetzt, ich kann vertrauen. Ich habe heute das Gefühl, die Gewissheit, ich brauche mich nicht fürchten, für alles ist gesorgt.

                  Ich sehe mich als Teil eines Ganzen und nicht mehr als das Ganze. Das entspannt ungemein und das macht glücklich und frei. so ungefähr geht es mir heute, nach diesem angeblichen Exodus, der eher bloß eine Demonstration war, ein Zurechtweisen meiner Ideen und Vorstellung, wer ich bin.

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                  • Re: Extreme Angst vor Schizophrenie

                    Ich rate heute jedem, er soll sich nicht quälen mit Wünschen und Bestrebungen, die einfach null und nichtig sind- wie zum Beispiel möglichst klug zu gelten, möglichst schön zu sein, möglichst herzeigbar zu leben, möglichst mithalten zu müssen mit Werten, die gar keine wirklichen Werte sind.
                    Geh lieber friedlich grasen auf deiner Wiese und lass die Sonne auf deinen Bauch scheinen. Die paar Tage, die wir leben, die kann man auch gemütlich und einträchtig und glücklich haben, man muss sich keinen Stress machen, wegen nichts.

                    Wegen was machst du dir Stress? Wem, bzw. was läufst du hinterher?
                    Wieso beschäftigen dich Diskussionen über Flugzeuge, die angeblich nicht fliegen, oder doch fliegen, oder ob du eh nicht als verrückt erscheinst? Und wenn? Verrückt ist der, der Verrücktes tut.

                    Wenn du unsicher bist, dann beschaffe dir einen Plan. Wovor fürchtest du dich?...viel, wovor man sich fürchtet, kann man einplanen, einkalkulieren und dementsprechend Vorsorge treffen. Wo wäre ein Arzt, wenn ich krank werde, wo ist jemand, wenn ich eingesunken bin in Trauer, wer kann mich da herausziehen wieder, wie muss ich machen, dass ich keine Schulden habe, wie muss ich tun, damit ich gelenkig bleibe und gut ernährt, was lässt sich tun, dass ich meine Miete bezahlen kann, wer hilft mir, wenn ich ausfalle...

                    Bleib einfach vernünftig und ganz real. Hüpf auf einer bescheidenen und friedlichen Ebene, geh dein Tagwerk machen und lass dich in Frieden leben mit deinen paar Leuten, die dich umgeben, das ist jedenfalls das gesündeste, was du dir antun kannst, dich nicht zu überlasten, nicht zu überfordern, nicht zu jagen, nicht zu hetzen und zu treiben. Du kannst dir ausdenken was du willst, aber das ist alles Fantasie, schau lieber, dass die Brötchen eingekauft sind fürs Abendmahl, als dass du dich abgibst mit der Idee, dass dich wer verfolgt....

                    Unterscheide einfach zwischen Fantasie und zwischen dem, was echt ist.

                    Ich habe eine wahnsinnig gute Vorstellungskraft und kann mit dieser alle Welten bereisen, alles erleben, alles machen, haben, sein und riesige Sprünge machen- real aber lebe ich heute überschaubar und darum frei von Überdruck, Hochdruck, Erwartungsdruck, Druck aller Art.

                    Vielleicht liegt es bei dir echt bloß an dem, dass du dich so angespannt fühlst, weil du etwas schaffen willst, was eh nicht wirklich nötig ist, oder gar wichtig.

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