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Altersdemenz Hilfe von Angehörigen

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  • Altersdemenz Hilfe von Angehörigen

    Hallo,

    meine Mutter ist 77 Jahre alt, und leidet massiv unter Angstzuständen und Halluzinationen, sie hört nachts immer Leute hinterm Haus rumlaufen und sagt mir das ihr jemand gegen den Rolladen sprüht und sie im Schlafzimmer keine Luft mehr bekommt, sie läuft auch nachts in der Wohnung rum und kann nicht schlafen macht den Rolladen hoch und sitzt am Fenster, sie hat schon ein paar Mal die Polizei angerufen und die war da und niemand lief hinterm Haus rum, ich selber habe auch schon nachgeschaut und es war niemand hinterm Haus, ich bin völlig ratlos und weiss nicht mehr weiter, ich will meiner Mutter helfen, das sie zum Arzt geht und sich behandeln lässt, aber das ist nicht so einfach weil sie nicht zum Arzt gehen will und zwingen kann ich sie nicht, was kann ich tun weil wir als Angehörige auch schon darunter leiden mittlerweile, ich will ihr Helfen aber sie lässt sich nicht helfen, was kann ich tun.

    Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht oder hat jemand Tipps für mich wie ich meiner Mutter helfen kann, den ich bin der Meinung das sie unter Altersdemenz leidet, das ganze geht schon jetzt so eineinhalb Jahre mit den Angstzuständen.

    Bitte helft mir!!!!!!!


  • Re: Altersdemenz Hilfe von Angehörigen


    Sehr geehrte/r Perserjones,

    hinter der Symptomatik, die Ihre Mutter präsentiert, kann eine behandelbare Erkrankung stecken, die sich ohne eine Abklärung und Therapie verschlechtert. Ich halte daher eine weitere Diagnostik für unbedingt angezeigt. Reden Sie Ihrer Mutter weiter zu einem Arztbesuch zu. Am Besten wäre eine Vorstellung bei einem Gerontopsychiater, sie können aber auch zunächst den Hausarzt auf Ihre Beobachtungen ansprechen. Möglicherweise kann sie dieser eher überzeugen, sich untersuchen zu lassen als Sie. Sollte sich Ihre Mutter durch ihr Verhalten selber gefährden, wäre der Sozialpsychiatrische Dienst zu informieren, der dann über eine Einweisung in ein Krankenhaus auch gegen ihren Willen entscheidet.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Spruth

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    • Re: Altersdemenz Hilfe von Angehörigen


      Hallo,
      betreue seit 1 1/2 Jahren eien Angehörigen. Lebenslanger Alkoholkonsum, Leberzirrhose, Hepatitis, Aszites, Zunahme Gewicht 73 kg,
      dann wieder Abnahnme in kurzer Zeit auf 63 kg. Stark Demenz vergißt, daß erMittag gegessen hat, komplett was er vorher gegessen hat, hat diesen stoischen Blick ist seit Februar nicht mehr draußen gewesen, Sozialstation kommt 3x die Woche packt es gerade noch auf die Toilette, legt neutzte Tempos zwischen die Wurst, reinigt sein Gebiß mit der Nagelfeile. Aber will jetzt in die Kneipe gehen, der Wille ist da, aber der Körper ist schwach. Soll ich wenn ich nicht zuHause bin sprich einkaufen o.ä. unser Türchen abschließen, sodaß er nicht weg kann. Was würden Sie mir raten. Er ist komplett durcheinander. Es vereinbart sich wohl nicht, daß die Sozialstation kommt und er in die Kneipe gehen würde, was ich zwar nicht glaube aber man weiß ja nie, außerdem hat er eine starkes Kältegefühl. Im Zimmer herschen 26 Grad Celsius. Was würden Sie mir raten?

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      • Re: Altersdemenz Hilfe von Angehörigen


        Sehr geehrte/r buchi,

        hier gilt im Prinzip das gleiche, was ich schon Perserjones schrieb. Dringend sollte abgeklärt werden, woher das (delirante) Verhalten Ihres Angehörigen kommt. Eine solche diagnostische Einschätzung ist maßgeblich für alles weitere entscheidend.

        Mit freundlichen Grüssen,

        Spruth

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        • Re: Altersdemenz Hilfe von Angehörigen


          Hallo,
          mein Angehöriger ist Alkoholiker zeit seines Lebens, war auch schon im Pflegeheim, leidet unter Aszites, Demenz oder Alzheimer, herbeigeführt durch jahrzentelangen alkoholmißbrauch, hat Leberzirrhose und Hepatitis, Hautbild hat sich auch schon verändert, bläuich mit vielen blauen Flecken hat von 74 kg auf 59 kg Gewicht verloren unter ärztlicher Aufsicht. Säubert sein Gebiß mit der Nagelfeile, ißt die Margarine mit dem Löffel, befreit seine Strümpfe 1 1/2 Stunde lang von den Knötchen mit der schere, weiß auch von einem auf den anderen tag nicht mer das er einen Katheterbeutel anlegen muß. Jetzt ist er in Verhinderungspflege, da die Situation eskaliert ist. Er war seit januar nicht mehr draußen, und meinte er geht jetzt ins Dorf einen trinken, daraufhin habe ich ihm seine Lage erklärt, was er glaube ich nicht verstanden hat.

          Lßt sich aufgrund dieser Punkte überhaupt sagen, wie lange dieser Zustand noch andauern kann?

          Er ist eigentlich mit seinem Zustand so zufrieden, ich für meine Person kann mich nicht in ihn hineinversetzen. er Ließt nicht und hat auch ansonsten keine Interessen.


          mit freundlichem Gruß

          m.b.

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